Wie wäre es denn mal mit…einer weihnachtlichen *Tiramisu-Wickeltorte*? [„ich backs mir“]

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich etwas ganz Besonderes aus dem Hause Pott vorbereitet. Und den Anlaß dafür könnt ihr euch sicherlich schon denken. Nur noch 1 Mal schlafen und dann ist es wieder soweit – Heilig Abend steht vor der Tür. Oder soll ich sagen, der („echte“) Weihnachtsmann? 😉

Familie Pott holt ihre feinsten Klamotten aus den Kleiderschränken heraus, letzte Falten werden noch schnell mit dem Bügeleisen entfernt, die Haare werden frisch frisiert, vielleicht wird sogar ein wenig Schminke aufgetragen, es werden die letzten Vorbereitungen im Haus getroffen, um diesen besonderen Tag schließlich mit der lieben Verwandschaft zu verbringen, köstlich zu speisen, Weihnachtslieder zu trällern und natürlich um Geschenke auszutauschen. Weihnachtszauber liegt in der Luft. Oh wie ich mich freue. 🙂

Da unsere Tochter noch an den Weihnachtsmann glaubt, fiebert sie natürlich der Ankunft des Selbigen in seinem Schlitten entgegen, wobei das bei den derzeitigen Wetterbedingungen eher schwierig werden dürfte. Und damit das warten etwas erträglicher wird, hilft uns diese Köstlichkeit,  die Zeit ein wenig zu überbrücken und die vielen Minuten bis zur Bescherung wenigstens noch ein kleines „Bißchen“ interessanter zu gestalten. Denn was macht die meisten Kinder genauso glücklich wie das Beschenken? – Richtig, die Rede ist natürlich von süßen Leckereien. Und so ziert auch in diesem Jahr diese traumhaft leckere *Tiramisu-Wickeltorte* die festliche Tafel im Hause Pott.

TTorte_25TTorte_12TTorte_26TTorte_30Und so wird sie gemacht:

Zutaten für eine kleine Torte (für 12 große Stücke bitte die doppelte Menge verwenden):

Für den Biskuitteig

  • 90 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 6 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver (oder Alternativprodukt)

TTorte_11Für die Macarponecreme:

  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Quark
  • 2 Eigelb
  • 8 EL Zucker

TTorte_7Für die Baiserdekoration:

  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 240 g Zucker
  • 2 EL Kakaopulver (optional)

Außerdem 100 ml kalter Espresso (optional)

TTorte_18TTorte_13TTorte_21TTorte_29Anleitung:

  1. Backofen auf 100 Grad (Umluft) vorheizen. Das Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen, bis eine feste glänzende Masse entsteht. Nun den Kakao unterrühren. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Baisermasse mit Hilfe eines Spritzbeutels mit Stern- bzw. einer Lochtülle auf das Backpapier spritzen (zum einen in Tupfenform, zum anderen ein paar Tannen aufmalen). Für ca. 60 Minuten im Ofen backen. Danach den Ofen ausstellen und das Baiser noch weitere 30 Minuten ruhen lassen. Aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen. Zur Weiterverwendung vorsichtig vom Backpapier lösen!
  2. Eigelb und Zucker ca. 5 Minuten lang cremig aufschlagen (am besten mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät). Quark und Mascarpone verrühren und nach und nach unter die Eigelbmasse rühren. Für ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.TTorte_27
  3. Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Butter zerlassen. Eier trennen und Eigelbe mit Zucker schaumig schlagen. Eiweiß steif schlagen. Mehl und Backpulver mischen und sieben. Mehl mit Backpulver im Wechsel mit dem Eisschnee unter die Eigelbmasse heben. Flüssige Butter mit etwas Masse verrühren, dann unter die übrige Masse heben. Biskuitteig gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Im Backofen ca. 12-15 Minuten backen. Biskuitplatte herausnehmen, auf ein mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen und das Papier abziehen. In der Mitte 1 x längs durchschneiden, zur Rolle einrollen und im eingerollten Zustand auskühlen lassen.TTorte_2
  4. Nach dem Auskühlen die Rollen wieder vorsichtig entrollen, mit ein wenig Espresso beträufeln und anschließend mit einem Teil der Mascarponecreme bestreichen. Am Rand etwa 2 cm frei lassen. Danach die Rolle wieder vorsichtig aufrollen. Die zweite Hälfte Ende an Ende anlegen und ebenfalls auf die erste Rolle weiter aufrollen. Hochkant auf einen Teller oder eine Tortenplatte aufstellen.
  5. Den äußeren Rand und das obere Kopfende ebenfalls mit Mascarponecreme bestreichen und mit den Baiserteilen dekorieren. Mit Kakaopulver bestreuen, sofort servieren und verzehren.

Hier noch ein paar Hinweise und Tipps: Das Rezept ist zugegebenermaßen nicht ganz histaminarm, aber ich verrate euch, wie ihr es in eine histaminarme Variante abwandeln könnt: Lasst einfach den Kakao und den Espresso weg und verwendet zur Deko weiße Schokolade. Und schon habt ihr einen wunderbar leckeren Tiramisu-Kuchen, der auch histaminarm genossen werden kann.

TTorte_16TTorte_5TTorte_19Da die Baiserteile nach einiger Zeit brüchtig werden, empfiehlt es sich, die Torte sofort zu verzehren, oder ansonsten auf die Baiserdekoration zu verzichten bzw. anderweitig zu dekorieren.

Das Rezept gibt es wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „T“).

Und weil dieser Kuchen nicht nur alle Esser im Hause Pott glücklich macht, sondern auch wunderbar in die noch laufende  „ich backs mir“- Runde vom Dezember passt, schicke ich diesen Beitrag rasch zur lieben Claretti und ihrem Tastesheriff hinüber. 😉

TTorte_24TTorte_4TTorte_28So Ihr Lieben, die nächsten Tage möchte ich mich in mein Leben 1.0 zurückziehen und mich voll und ganz meiner Familie widmen. Daher bitte nicht wundern, wenn es beitragsmäßig ein paar Tage etwas stiller wird. Ich wünsche euch und euren Familien ein wundervolles und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit im Kreise Eurer Liebsten und lasst Euch reich beschenken. Viele liebe Weihnachtsgrüße, stay tuned…

Eure Lixie ❤

TTorte_33Bezugsquelle: Diese zauberhafte mintfarbene Tortenplatte trägt den Namen „Little Candy“ und es gibt sie bei Home of Cake zu kaufen. Wenn ihr genauso verliebt in diese Tortenplatte seid, wie ich, dann schaut unbedingt im wundervollen Shop vorbei. Vielleicht findet ihr hier noch das ein oder andere last minute Geschenk! 😉

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Wie wäre es denn mal mit…meinen ersten Macarons? – Macarons mit Schokoladen-Karamell-Ganache

Hallo ihr Lieben,

wie ihr bereits mitbekommen habt, wurde ich die letzten Tage von einem Virusinfekt geplagt. Also wollte ich mir backmäßig nicht allzuviel vornehmen. Auskurieren und Erholung stand ja schließlich an erster Stelle. So fasste ich nach einiger Überlegung den Plan, mich endlich an ein paar Macarons mit einer cremigen Füllung zu machen und fing sofort an, diesen in die Tat umzusetzen.

Macarons_25Na ja – der Plan war ja auch eigentlich nicht schlecht, aber bei der Ausführung hinkte es dann ein wenig. Ich weiss nicht, ob es an meinem dicken Kopf (Kopfschmerzen) oder  an meiner falschen Einschätzung lag (von wegen „ich mache mal kurz, easy peasy und im Handumdrehen ein paar Macarons…“)? Kurzum: Der erste Versuch ging dann also völlig in die Hose. Die Macarons waren viel zu flach und die Creme leider viel zu flüssig. Ihr könnt euch denken, dass meine Freude „groß“ und meine Stimmung noch mehr (als sowieso) im Keller war. Aufgeben gilt im Hause Pott allerdings nicht und deswegen wagte ich mich noch ein zweites Mal an das Projekt Macarons und hier ist also das Ergebnis:

Macarons_2Macarons_1Macarons_13Lecker schmecker sehen die doch aus, oder? Probieren konnte ich sie selbst leider nicht, da sie mit Kakao gemacht sind. Meine Family hat sie aber durchaus für höchst appetitlich befunden und deswegen verrate ich euch hier, wie sie gemacht werden:

Zutaten Macarons (ca. 30 Stück):

  • 125 g gemahlene Mandeln ohne Haut
  • 2 Eiweiß (Gr. M)
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 40 g Puderzucker
  • 2 EL Kakao

Macarons_6Macarons_5Macarons_8Anleitung:

  1. Backofen auf 75 Grad Umluft vorheizen.
  2. Das Eiweiß mit dem Zucker und dem Salz steif schlagen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat.
  3. Den Puderzucker darüber sieben und die Masse weiter steif schlagen. Die Masse sollte sehr fest werden.
  4. Das Kakaopulver und die Mandeln unterrühren.
  5. Alles in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.
  6. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. Auf das Backpapier jeweils ca. 30 gleich große Tuffs (ca. 2 cm Ø) spritzen.
  8. Die Macarons-Tuffs im heißen Ofen 30–40 Minuten trocknen lassen. Die Oberfläche sollte trocken, die Unterseite aber noch klebrig sein.
  9. Macarons auf dem Backpapier auskühlen lassen.

Quelle: lecker.de

Macarons_21Macarons_4Macarons_7Zutaten Schokoladen-Karamell-Ganache

 Karamellsauce

  • 115g Zucker
  • 45g Butter (in Stücken)
  • 60ml Sahne
  • 30g Zartbitter Kuvertüre (klein gehackt)

Macarons_10Macarons_3Macarons_15Ganache

  • 250 g Zartbitter Kuvertüre (klein gehackt)
  • 250ml Sahne
  • 250g Karamellsauce
  • 1 Prise Salz

Macarons_28Macarons_11Macarons_29Macarons_26Anleitung:

  1. 30 g Zartbitterschokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen lassen.
  2. Zucker in einen heißen Topf geben und erhitzen.
  3. Sobald der Zucker karamellisiert (klumpig wird), die Butter hinzufügen. Immer kräftig umrühren.
  4. Topf von der Herdplatte ziehen und die geschmolzene Schokolade hinzufügen.
  5. Weiter kräftig rühren, sodass eine homogene Masse entsteht.
  6. Vollständig auskühlen lassen.
  7. Sahne mit der Kuvertüre und einer Prise Salz in einem Topf erhitzen. Die Schokolade langsam in der Sahne schmelzen lassen. Sobald die Masse zu kochen beginnt, von der Herdplatte ziehen.
  8. Die Karamellsoße hinzufügen und alles gut verrühren.
  9. Anschließend abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  10. Die Ganache mit dem Handrührgerät luftig aufschlagen und weiter verwenden.

Macarons_27Macarons_19Macarons_18Macarons_9Das Rezept findet ihr wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „M“ und „S“).

Macarons_24Macarons_23Macarons_20Macarons_14Für Personen, die auf Histamin achten müssen sei folgt hier noch ein Hinweis:

Aufgrund des Kakaoanteils ist diese Version für Personen mit Histaminintoleranz oder Neurodermitis nicht geeignet. Die Betroffenen können aber den Kakao weglassen und statt dunkler Schokolade, eher weiße Schokolade verwenden. Diese wird oftmals besser vertragen, da der Kakaoanteil nicht so hoch ist. Die Creme wird zwar nicht ganz so fest, wie bei der dunklen Variante, lässt sich aber durchaus verarbeiten.

Macarons_17Macarons_12Macarons_16Macarons_22Und nun verate ich euch, warum ich mich heute unbedingt für die dunkle Variante entschieden habe:

Die Schokoladenfee feiert eine Party und ich bringe ihr diese zauberhaften Macarons ihr zu Ehren mit. Wer ebenfalls verrückt nach Schoki ist und gerne mitfeiern möchte, kann dieses noch bis zum 23.11.2014 tun. Also ran an die Backuntensilein und los geht es.

eventbannercIch wünsche euch allen viel Spaß beim Nachbacken. Habt eine  wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Bezugsquelle: Cupcake Topper „big heart“ schwarz von Miss Etoile

 

 

 

Wie wäre es denn mal mit…einer märchenhaften Leckerei? – eine *Schneeweißchentorte* zum Blogevent: Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein

Hallo ihr Lieben,

wenn die Tage immer dunkler werden, die Temperaturen in Richtung Gefrierpunkt sinken, die ersten Weihnachts- bzw. Adventsdekorationen an Fenster und Türen aufgehängt werden, die Schornsteine der Kaminöfen rauchen und die Scheiben der Autos so langsam gefrieren, dann ist es definitiv Zeit für Rapunzel, Dornröschen, den Froschkönig und all die anderen zauberhaften Wesen. Denn Advents- und Weihnachstzeit ist definitiv auch immer Märchenzeit – zumindest im Hause Pott. Dann heißt es: Schnappt euch ein Buch, dimmt das Licht, zündet ein paar Kerzen an, kuschelt euch in die Kuscheldecke ein, trinkt einen heißen Kakao, knuspert ein paar Kekse und genießt den Abend im Kreise eurer Lieben.

Schneetorte_2Meine Schwestern und ich waren damals schon immer ganz verrückt danach, Neues aus dem Hause der Gebrüder Grimm zu hören und in eine zauberhafte Welt der Prinzessinnen und Fabelwesen einzutauchen. Und auch meine Tochter ist eine absolute Verfechterin unseres allabendlichen Märchen-Vorlese-Rituals. Ganz aufgeregt und interessiert klebt sie an meinen Lippen, hört jedem einzelnen Wort gebannt zu und fiebert mit den Akteuren der Geschichten mit. Es macht uns allen großen Spass gemeinsam in die Märchenwelt zu entfliehen und viele verschiedene Abenteuer zu bestehen. Probiert es selbst aus und ihr werdet sehen, wie einfach ihr Kinderherzen auch ohne Iphone und Computer glücklich machen könnt.

Tja, dass Märchen außerdem auch kulinarisch inspirieren können, beweist mein heutiger Rezeptvorschlag für euch. Angelehnt an die Geschichte von „Schneeweißchen und Rosenrot“, die mein Kinderherz im Flug erobert hat und auch heute noch zu meinen liebsten Märchen gehört, habe ich diese traumhaft leckere „Schneeweißchentorte“  kreiert.

x-defaultUnd so wird der Märchentraum in Weiß gemacht:

Zutaten Boden:

  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 120 g weiche Butter
  • 120 g Dinkelmehl
  • 1x Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 120 g Schokoraspeln weiß
  • 120 g Mandeln (gemahlen)

Schneetorte_1Schneetorte_12Zutaten Füllung:

  • 6 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 375 g Puderzucker
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 200 g Quark
  • 400 ml Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif (optional)

Schneetorte_15Schneetorte_18Schneetorte_16Anleitung:

  1. Backofen auf 70 Grad Umluft vorheizen.
  2. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen, dabei den
    Puderzucker einrieseln lassen. Den Eisschnee solange
    weiterschlagen, bis die Masse Spitzen zieht.
  3. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte große Back- oder Auflaufform füllen und für ca. 1 1/2 Std im Backofen backen.
  4. Die Backform aus dem Backofen entnehmen und das Baiser auskühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die weiße Kuvertüre schmelzen lassen (z.B. über einem heißen Wasserbad) und über der abgekühlten Baisermasse verteilen.
  6. Die Schokolade erkalten lassen und alles für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.Schneetorte_7Schneetorte_9
  7. Den Backofen nun auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  8. Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen.
  9. Eigelb, Zucker und Butter zu einem glatten Teig verarbeiten.
  10. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und mit der Schokolade und den Mandeln ebenfalls unter Rühren hinzufügen.
  11. Zuletzt das Eiweiß unterheben.
  12. Drei kleine Backformen (Durchmesser ca. 16- 18 cm groß) mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten.
  13. Den Teig gleichmäßig in den Backformen verteilen.
  14. Bei 150 Grad Umluft für ca. 40 Minuten goldbraun backen.
  15. Aus dem Backofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.Schneetorte_10Schneetorte_8
  16. Den ersten Tortenboden auf einen Teller oder eine Tortenplatte legen. Die anderen Zwei zunächst zur Seite nehmen.
  17. Das Baiser aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Messer zerteilen (klein hacken).
  18. Quark in eine Schüssel geben und die Baisermasse hinzu geben.
  19. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls hinzufügen. (Einen Teil Sahne für später aufheben.) Alles miteinander verrühren.
  20. Nun eine Schicht der Sahne-Baisermasse auf den ersten Tortenboden schichten. Den zweiten Tortenboden oben auflegen, den Vorgang nochmals wiederholen (ggf. einen Tortenring beim Zusammensetzen zur Hilfe nehmen.)
  21. Die Torte mit der übrigen Sahne ummanteln und garnieren.
  22. Die fertige Torte gekühlt im Kühlschrank aufbewahren oder sofort servieren und verzehren.

Schneetorte_17Schneetorte_5Schneetorte_13Zugegeben: Die Torte ist nicht unbedingt in kurzer Zeit gemacht und braucht ein wenig Vorbereitungszeit. Es gibt aber Dinge, für die lohnt es sich, ein wenig Zeit und Geduld zu investieren. 😉

Schneetorte_14Schneetorte_20Schneetorte_22Schneetorte_19Vielleicht fragt ihr euch schon die ganze Zeit, wie ich ausgerechnet auf das Thema Vorlesen und Märchen komme?

Hier verrate ich es euch endlich: Little red temptations hat einen wunderbaren Blogevent ins Leben gerufen, bei dem es rund um das Thema Backen und Vorlesen geht. Das Event ist nicht als Wettbewerb zu verstehen, sondern soll vielmehr einfach die Freude am Backen und Vorlesen vermitteln. Und das Tollste daran ist, man kann sogar mit jeder Teilnahm am Event Gutes tun! Schaut also unbedingt bei little red temptations vorbei und macht alle mit! Das Event geht noch bis zum bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2014. Seid dabei und macht andere Menschen glücklich!

Da ich absolut begeistert bin von der Aktion, widme ich diesen Post sehr gerne dem Blogevent: Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein!

banner-mc3a4rchen-querHabt alle einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Schneetorte_3Hier folgt im Übrigen noch das Märchen, das mir als Vorlage für den heutigen Post hergehalten hat. Vielleicht wollt ihr heute Abend damit in eurer Vorlesestunde beginnen? 😉

SCHNEEWEIßCHEN UND ROSENROT

Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot. Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind: Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel; Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war. Die beiden Kinder hatten einander so lieb, daß sie sich immer an den Händen faßten, sooft sie zusammen ausgingen; und wenn Schneeweißchen sagte: „Wir wollen uns nicht verlassen“, so antwortete Rosenrot: „Solange wir leben, nicht“, und die Mutter setzte hinzu: „Was das eine hat, soll’s mit dem andern teilen.“ Oft liefen sie im Walde allein umher und sammelten rote Beeren, aber kein Tier tat ihnen etwas zuleid, sondern sie kamen vertraulich herbei: das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Reh graste an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei, und die Vögel blieben auf den Ästen sitzen und sangen, was sie nur wußten. Kein Unfall traf sie – wenn sie sich im Walde verspätet hatten und die Nacht sie überfiel, so legten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen, bis der Morgen kam, und die Mutter wußte das und hatte ihrentwegen keine Sorge. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrot sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an, sprach aber nichts und ging in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrunde geschlafen und wären gewiß hineingefallen, wenn sie in der Dunkelheit noch ein paar Schritte weitergegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen, das müßte der Engel gewesen sein, der gute Kinder bewache.

Schneeweißchen und Rosenrot hielten das Hüttchen der Mutter so reinlich, daß es eine Freude war hineinzuschauen. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus und stellte der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vors Bett, darin war von jedem Bäumchen eine Rose. Im Winter zündete Schneeweißchen das Feuer an und hing den Kessel an den Feuerhaken, und der Kessel war von Messing, glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends, wenn die Flocken fielen, sagte die Mutter: „Geh, Schneeweißchen, und schieb den Riegel vor“, und dann setzten sie sich an den Herd, und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor und die beiden Mädchen hörten zu, saßen und spannen; neben ihnen lag ein Lämmchen auf dem Boden, und hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen und hatte seinen Kopf unter den Flügel gesteckt.

Eines Abends, als sie so vertraulich beisammensaßen, klopfte jemand an die Türe, als wollte er eingelassen sein. Die Mutter sprach: „Geschwind, Rosenrot, mach auf, es wird ein Wanderer sein, der Obdach sucht.“ Rosenrot ging und schob den Riegel weg und dachte, es wäre ein armer Mann, aber der war es nicht, es war ein Bär, der seinen dicken schwarzen Kopf zur Türe hereinstreckte. Rosenrot schrie laut und sprang zurück: das Lämmchen blökte, das Täubchen flatterte auf, und Schneeweißchen versteckte sich hinter der Mutter Bett. Der Bär aber fing an zu sprechen und sagte: „Fürchtet euch nicht, ich tue euch nichts zuleid, ich bin halb erfroren und will mich nur ein wenig bei euch wärmen.“ „Du armer Bär“, sprach die Mutter, „leg dich ans Feuer und gib nur acht, daß dir dein Pelz nicht brennt.“ Dann rief sie: „Schneeweißchen, Rosenrot, kommt hervor, der Bär tut euch nichts, er meint’s ehrlich.“ Da kamen sie beide heran, und nach und nach näherten sich auch das Lämmchen und Täubchen und hatten keine Furcht vor ihm. Der Bär sprach: „Ihr Kinder, klopft mir den Schnee ein wenig aus dem Pelzwerk“, und sie holten den Besen und kehrten dem Bär das Fell rein; er aber streckte sich ans Feuer und brummte ganz vergnügt und behaglich. Nicht lange, so wurden sie ganz vertraut und trieben Mutwillen mit dem unbeholfenen Gast. Sie zausten ihm das Fell mit den Händen, setzten ihre Füßchen auf seinen Rücken und walgerten ihn hin und her, oder sie nahmen eine Haselrute und schlugen auf ihn los, und wenn er brummte, so lachten sie. Der Bär ließ sich’s aber gerne gefallen, nur wenn sie’s gar zu arg machten, rief er: „Laßt mich am Leben, ihr Kinder:

„Schneeweißchen, Rosenrot,
schlägst dir den Freier tot.“

Als Schlafenszeit war und die andern zu Bett gingen, sagte die Mutter zu dem Bär: „Du kannst in Gottes Namen da am Herde liegenbleiben, so bist du vor der Kälte und dem bösen Wetter geschützt.“ Sobald der Tag graute, ließen ihn die beiden Kinder hinaus, und er trabte über den Schnee in den Wald hinein. Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde, legte sich an den Herd und erlaubte den Kindern, Kurzweil mit ihm zu treiben, soviel sie wollten; und sie waren so gewöhnt an ihn, daß die Türe nicht eher zugeriegelt ward, als bis der schwarze Gesell angelangt war.

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muß ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muß in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied, und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riß auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiß. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Nach einiger Zeit schickte die Mutter die Kinder in den Wald, Reisig zu sammeln. Da fanden sie draußen einen großen Baum, der lag gefällt auf dem Boden, und an dem Stamme sprang zwischen dem Gras etwas auf und ab, sie konnten aber nicht unterscheiden, was es war. Als sie näher kamen, sahen sie einen Zwerg mit einem alten, verwelkten Gesicht und einem ellenlangen, schneeweißen Bart. Das Ende des Bartes war in eine Spalte des Baums eingeklemmt, und der Kleine sprang hin und her wie ein Hündchen an einem Seil und wußte nicht, wie er sich helfen sollte. Er glotzte die Mädchen mit seinen roten feurigen Augen an und schrie. „Was steht ihr da! Könnt ihr nicht herbeigehen und mir Beistand leisten?“ „Was hast du angefangen, kleines Männchen?“ fragte Rosenrot. „Dumme, neugierige Gans“, antwortete der Zwerg, „den Baum habe ich mir spalten wollen, um kleines Holz in der Küche zu haben; bei den dicken Klötzen verbrennt gleich das bißchen Speise, das unsereiner braucht, der nicht so viel hinunterschlingt als ihr grobes, gieriges Volk. Ich hatte den Keil schon glücklich hineingetrieben, und es wäre alles nach Wunsch gegangen, aber das verwünschte Holz war zu glatt und sprang unversehens heraus, und der Baum fuhr so geschwind zusammen, daß ich meinen schönen weißen Bart nicht mehr herausziehen konnte; nun steckt er drin, und ich kann nicht fort. Da lachen die albernen glatten Milchgesichter! Pfui, was seid ihr garstig!“ Die Kinder gaben sich alle Mühe, aber sie konnten den Bart nicht herausziehen, er steckte zu fest. „Ich will laufen und Leute herbeiholen“, sagte Rosenrot. „Wahnsinnige Schafsköpfe“, schnarrte der Zwerg, „wer wird gleich Leute herbeirufen, ihr seid mir schon um zwei zu viel; fällt euch nicht Besseres ein?“ „Sei nur nicht ungeduldig“, sagte Schneeweißchen, „ich will schon Rat schaffen“, holte sein Scherchen aus der Tasche und schnitt das Ende des Bartes ab. Sobald der Zwerg sich frei fühlte, griff er nach einem Sack, der zwischen den Wurzeln des Baums steckte und mit Gold gefüllt war, hob ihn heraus und brummte vor sich hin: „Ungehobeltes Volk, schneidet mir ein Stück von meinem stolzen Barte ab! Lohn’s euch der Guckuck!“ Damit schwang er seinen Sack auf den Rücken und ging fort, ohne die Kinder nur noch einmal anzusehen.

Einige Zeit danach wollten Schneeweißchen und Rosenrot ein Gericht Fische angeln. Als sie nahe bei dem Bach waren, sahen sie, daß etwas wie eine große Heuschrecke nach dem Wasser zuhüpfte, als wollte es hineinspringen. Sie liefen heran und erkannten den Zwerg. „Wo willst du hin?“ sagte Rosenrot, „du willst doch nicht ins Wasser?“ „Solch ein Narr bin ich nicht“, schrie der Zwerg, „seht ihr nicht, der verwünschte Fisch will mich hineinziehen?“ Der Kleine hatte dagesessen und geangelt, und unglücklicherweise hatte der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten; als gleich darauf ein großer Fisch anbiß, fehlten dem schwachen Geschöpf die Kräfte, ihn herauszuziehen: der Fisch behielt die Oberhand und riß den Zwerg zu sich hin. Zwar hielt er sich an allen Halmen und Binsen, aber das half nicht viel, er mußte den Bewegungen des Fisches folgen und war in beständiger Gefahr, ins Wasser gezogen zu werden. Die Mädchen kamen zu rechter Zeit, hielten ihn fest und versuchten, den Bart von der Schnur loszumachen, aber vergebens, Bart und Schnur waren fest ineinander verwirrt. Es blieb nichts übrig, als das Scherchen hervorzuholen und den Bart abzuschneiden, wobei ein kleiner Teil desselben verlorenging. Als der Zwerg das sah, schrie er sie an: „Ist das Manier, ihr Lorche, einem das Gesicht zu schänden? Nicht genug, daß ihr mir den Bart unten abgestutzt habt, jetzt schneidet ihr mir den besten Teil davon ab: ich darf mich vor den Meinigen gar nicht sehen lassen. Daß ihr laufen müßtet und die Schuhsohlen verloren hättet!“ Dann holte er einen Sack Perlen, der im Schilfe lag, und ohne ein Wort weiter zu sagen, schleppte er ihn fort und verschwand hinter einem Stein.

Es trug sich zu, daß bald hernach die Mutter die beiden Mädchen nach der Stadt schickte, Zwirn, Nadeln, Schnüre und Bänder einzukaufen. Der Weg führte sie über eine Heide, auf der hier und da mächtige Felsenstücke zerstreut lagen. Da sahen sie einen großen Vogel in der Luft schweben, der langsam über ihnen kreiste, sich immer tiefer herabsenkte und endlich nicht weit bei einem Felsen niederstieß. Gleich darauf hörten sie einen durchdringenden, jämmerlichen Schrei. Sie liefen herzu und sahen mit Schrecken, daß der Adler ihren alten Bekannten, den Zwerg, gepackt hatte und ihn forttragen wollte. Die mitleidigen Kinder hielten gleich das Männchen fest und zerrten sich so lange mit dem Adler herum, bis er seine Beute fahrenließ. Als der Zwerg sich von dem ersten Schrecken erholt hatte, schrie er mit einer kreischenden Stimme: „Konntet ihr nicht säuberlicher mit mir umgehen? Gerissen habt ihr an meinem dünnen Röckchen, daß es überall zerfetzt und durchlöchert ist, unbeholfenes und läppisches Gesindel, das ihr seid!“ Dann nahm er einen Sack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder unter den Felsen in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Undank schon gewöhnt, setzten ihren Weg fort und verrichteten ihr Geschäft in der Stadt. Als sie beim Heimweg wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg, der auf einem reinlichen Plätzchen seinen Sack mit Edelsteinen ausgeschüttet und nicht gedacht hatte, daß so spät noch jemand daherkommen würde. Die Abendsonne schien über die glänzenden Steine, sie schimmerten und leuchteten so prächtig in allen Farben, daß die Kinder stehenblieben und sie betrachteten. „Was steht ihr da und habt Maulaffen feil!“ schrie der Zwerg, und sein aschgraues Gesicht ward zinnoberrot vor Zorn. Er wollte mit seinen Scheltworten fortfahren, als sich ein lautes Brummen hören ließ und ein schwarzer Bär aus dem Walde herbeitrabte. Erschrocken sprang der Zwerg auf, aber er konnte nicht mehr zu seinem Schlupfwinkel gelangen, der Bär war schon in seiner Nähe. Da rief er in Herzensangst: „Lieber Herr Bär, verschont mich, ich will Euch alle meine Schätze geben, sehet, die schönen Edelsteine, die da liegen. Schenkt mir das Leben, was habt Ihr an mir kleinen, schmächtigen Kerl? Ihr spürt mich nicht zwischen den Zähnen; da, die beiden gottlosen Mädchen packt, das sind für Euch zarte Bissen, fett wie junge Wachteln, die freßt in Gottes Namen.“ Der Bär kümmerte sich um seine Worte nicht, gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze, und es regte sich nicht mehr.

Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach: „Schneeweißchen und Rosenrot, fürchtet euch nicht, wartet, ich will mit euch gehen.“ Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen, und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab, und er stand da als ein schöner Mann und war ganz in Gold gekleidet. „Ich bin eines Königs Sohn“, sprach er, „und war von dem gottlosen Zwerg, der mir meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht, als ein wilder Bär in dem Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.“

Schneeweißchen ward mit ihm vermählt und Rosenrot mit seinem Bruder, und sie teilten die großen Schätze miteinander, die der Zwerg in seiner Höhle zusammengetragen hatte. Die alte Mutter lebte noch lange Jahre ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit, und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und rot.

Quelle: Kinder- und Hausmärchen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), 1812-15, KHM 161

Bezugsquelle: Sticker „Glücklichmacher“ Kukuwaja, „Papiertannenbäume grau“ Miss Etoile, „Tortenplatte“ Amazon

Wie wäre es denn mal mit…schaurigen Halloween-Grüßen? – lass Dich von Baiser-Geistern heimsuchen…

Hallo ihr Lieben,

ich höre es schon in meinen Ohren schallen. Das bösartige klingeln der Hexen, Geister und Vampire, deren Hunger bzw. Durst so groß ist, dass sie für ein paar Süßigkeiten einfach alles erschaudern lassen! Das Blut gefriert beim bloßen Ertönen des Klingeltons. Er ist an Halloween anders wie sonst. Viel lauter, viel durchdringlicher. Denn wenn das Grauen unterwegs ist, lässt es sich nur noch durch ein paar Opfergaben besänftigen, die man in seinen Stoffbeutel steckt. Seid also heute Abend wieder alle auf der Hut! Füllt eure Teller mit süßen Leckereien und haltet vor allem eure Backutensilien gut versteckt. Schnell kann es passieren, dass diese sich an Halloween selbständig machen und euch plötzlich diese blutrünstigen Baiser-Geister heimsuchen…

Baisergespenst_11Baisergespenst_18Baisergespenst_10Haha, blutrünstig sind die Dinger zugegebenermaßen nicht. Und vielleicht werdet ihr ja auch wie ich sehr gerne von diesen schaurig-süßen Geistern heimgesucht. Für diesen Fall folgt natürlich jetzt die Anleitung und Zutatenliste.

Und so werden sie gemacht:

Baiser-Geister:

Zutaten (ca. 30 Stück):

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 1-2 TL Zitronensaft
  • 50 g Schokolade / Kuvertüre

Baisergespenst_12Baisergespenst_1Baisergespenst_15Anleitung:

  1. Den Backofen auf 70 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Das Eiweiß und eine Prise Salz in eine fettfreie Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine aufschlagen.
  3. Wenn das Eiweiß beginnt fest zu werden, nach und nach den Zucker einrieseln lassen, sowie den Zitronensaft tropfenweise einfüllen.
  4. Die Masse solange weiter aufschlagen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat und sie Fäden zieht.
  5. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen und kleine Häufchen auf das Backpapier spritzen, die Spitzen dabei nach oben ziehen.
  6. Baiser im Ofen ca. 1 ½ Stunden trocknen lassen. Die Masse sollte hell bleiben, aber fest geworden sein.
  7. Aus dem Backofen heraus nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  8. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen und mit einem Holzstäbchen Augen aufmalen.Baisergespenst_11Baisergespenst_9Baisergespenst_13

Das Rezept gibt es wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstaben „B“ ). Viel Spaß beim Nachbacken.

Die Baiser-Geister sind im Moment in den verschiedensten Medien zum Thema „Halloween“ zu sehen. Ich fand sie super niedlich und so einfach herzustellen, dass ich sie einfach ausprobieren musste. Dabei habe ich mich an die Anleitung aus der Oktober-Ausgabe der „Sweet Dreams“ orientiert. Wie angegeben habe ich die Baiser-Geister für die Kids mit dunler Schoki bemalt. Wer diese allerdings nicht vertägt kann auch ein wenig Mohnmasse oder dunkle Marmelade verwenden.

Baisergespenst_17Baisergespenst_15Baisergespenst_16Ich sage „HAPPY HALLOWEEN“! Habt alle einen schaurig-schönen und genussvollen Abend. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Baisergespenst_7

Wie wäre es denn mal mit…einer leckeren [„ich backs mir“] Cheesecake Tarte, Apfel im Baisermantel und dem Startschuss zum Blog-Event „Say Cheeeeeese Cake, Baby“?

Hallo Ihr Lieben,

da bin ich wieder! Zurück aus dem wunderschönen Wien, bin ich vollgestopft mit vielen tollen Erinnerungen und Eindrücken und habe immer noch den Geschmack von leckerem warmen Cheesecake im Mund.

Und das ist auch schon genau das passende Stichwort für den heutigen Beitrag. Denn auch heute dreht sich alles um leckeren Cheesecake in Form einer Cheesecake Tarte zu saftigem Apfel im Baisermantel. Einfach traumhaft lecker sage ich euch!

Cheesecake und Apfel_17Damit geht es auch schon auf in eine neue „ich backs mir“- Runde, die unsere liebe Clara mit ihrem tastesheriff dieses Mal unter dem Haupt-Thema „Tarte“ ins Netzt gestellt hat. Ich habe schon einige Male dort vorbei geschaut und jede Menge tolle Rezepte und Beiträge entdeckt. Schaut doch ebenfalls mal rein. Es lohnt sich wirklich! 😉

Ich muss gestehen, dass ich dieses Mal etwas länger überlegen musste, was ich aus diesem Thema mache, bis(s) es mir wie Schuppen von den Augen fiel. Tarte und Käsecreme das passt doch super! Und so entstand schließlich diese Cheesecake Tarte zu Apfel im Baisermantel:Cheesecake und Apfel_10Und so werden Cheescake Tarte und Apfel gemacht:

Zutaten:

für den Mürbeteig:

  • 200 g kalte Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Dinkelvollkornmehl

Cheesecake und Apfel_11Für die Käsecreme:

  • 600 g Frischkäse
  • 200 g Quark
  • 200 g Zucker
  • 150 ml Sahne
  • ggf. einen Spritzer Zitrone
  • 1 Ei

Cheesecake und Apfel_9Cheesecake und Apfel_2für den Apfel im Baisermantel (5 Stück):

  • 5 Äpfel (klein)
  • 2 Eiweiß
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ggf. einen Spritzer Zitrone

Cheesecake und Apfel_12Anleitung:

  1. Die kalte Butter in Würfel schneiden und mit Zucker, Ei und Salz verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht (entweder per Hand oder mit dem Handrührgerät).
  2. Den fertig gekneteten Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  3. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.Cheesecake und Apfel_1
  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz flach ausrollen.
  5. Eine Tarteform mit etwas Butter einfetten und diese mit dem ausgerollten Mürbeteig auskleiden. Die überstehenden Ränder abschneiden.
  6. Den Teig mit der Gabel ein wenig einstechen und ca. 15 Minuten vorbacken.
  7. Ggf. mit ein wenig Backpapier und Backbohnen in der Mitte beschweren.
  8. In der Zwischenzeit Frischkäse, Quark, Zucker und ggf. Zitronensaft miteinander cremig rühren (mit dem Schneebesen).
  9. Anschließend Ei und Sahne unterrühren.Cheesecake und Apfel_7Cheesecake und Apfel_6
  10. Den vorgebackenen Mürbeteig aus dem Backofen nehmen. Backpapier und Backbohnen entfernen.
  11. Die Käsecreme in die Mitte der Backform einfüllen und gleichmäßig verteilen.
  12. Den Kuchen für weitere 40-45 Minuten in den Backofen geben.
  13. Währenddessen das Eiweiß steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen, bis eine feste, glänzende Creme entstanden ist. (Der Zucker muss sich gelöst haben.)
  14. Die Äpfel schälen, die Stiele dabei stehen lassen. Mit dem Zitronensaft beträufeln und in einem Kochtopf mit kochendem Wasser 10 Minuten pochieren.Cheesecake und Apfel_5
  15. Die Äpfel aus dem Wasser nehmen, abtropfen und auf ein mit Backpaier ausgelegtes Backblech stellen.
  16. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen und die Äpfel mit der Baisermasse ummanteln.
  17. Die Äpfel für ca. 15-20 Minuten ebenfalls im Backofen backen, bis der Mantel einen goldigen Ton annimmt.
  18. Alles aus dem Backofen entnehmen und am besten warm servieren.
  19. Den Käsekuchen im Kühlschrank aufbewahren.

Cheesecake und Apfel_13Cheesecake und Apfel_4Wer nun Appetit bekommen hat und sich ebenfalls inspiriert fühlt, seine eigene leckere Cheesecake-Kreation zu backen, der ist herzlich eingeladen, an meinem Blog-Event teilzunehmen! Das startet nämlich genau heute!!!

Ihr wollt mehr darüber wissen? Dann schaut doch gleich mal hier vorbei:

https://photolixieous.wordpress.com/2014/08/24/wie-ware-es-denn-mal-mit-leckerem-cheesecake-dem-100-beitrag-und-einem-blog-event-bei-dem-es-etwas-zu-gewinnen-gibt/

leckerer Cheesecake_31Nun heisst „ran an die Backsachen und zaubert in der Küche, was das Zeug hält“! Ich freue mich auf hoffentlich viele leckere Cheesecake-Kreationen und zu gewinnen gibt es natürlich auch eine Kleinigkeit!

Ich wünsche allen einen guten Start ins Wochenende! Genießt die Sonne und stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

Wie wäre es denn mal mit…Dinkelmuffins mit Marzipan-Kirsch-Füllung und Baiserhäubchen?

Hallo ihr Lieben,

bevor es heute Abend fußballerisch zur Sache geht, schaue ich zunächst sehr gerne noch einmal bei euch vorbei. Etwas Süßes habe ich natürlich auch im Gepäck. Ein wenig Nervennahrung für das bevorstehende Fußballspiel Deutschland gegen Brasilien ist schon vorbereitet. Süß, lecker, schnell zuzubereiten und ein wenig Frucht sollte es laut Wunsch der lieben Familie für heute Abend sein.

Und was passt da besser, als leckere Dinkelmuffins mit Marzipan-Kirsch-Füllung und einem Baiserhäubchen? Marzipanmuffins_12Und so werden die kleinen Leckerbissen gemacht:

Zutaten (ergibt 12 Stück):

  • 125 g weiche Butter
  • 125 g Zucker
  • 125 g Dinkelmehl
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1 TL Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 1 EL Milch
  • 1 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Puderzucker
  • ggf. etwas Zitronensaft
  • 1 Stück Marzipanrohmasse
  • 100 g Kirschen (gewaschen und entkernt)

Marzipanmuffins_11 Marzipanmuffins_10

Anleitung:

  1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Eiweiß zusammen mit der Prise Salz und dem Zitronensaft steif schlagen.
  3. Sobald das Eiweiß fest zu werden beginnt, den Puderzucker langsam einrieseln lassen. Die Masse solange weiter schlagen bis eine feste glänzende Masse entsteht, die Fäden zieht. Der Zucker muss sich vollständig gelöst haben. Den fertigen Eiweißschnee kurz beiseite stellen.
  4. Danach Butter, Vanillezucker und Zucker miteinander schaumig rühren.
  5. Die Eier verqirlen und nach und nach zur Masse hinzufügen. Weiterhin rühren.
  6. Das Mehl sieben und das Backpulver untermischen.
  7. Nun das Mehl mit einem Metalllöffel unter die Buttermasse heben, sowie einen Eßlöffel  Milch dazu geben. Alles gründlich, aber mit leichten Bewegungen einarbeiten.
  8. Den fertigen Teig in die Muffinförmchen füllen (ca. 3/4 der Form befüllen).
  9. Den Marzipan in 1 x 1 cm große Stücke schneiden.
  10. Jeweils ein Marzipanstück mit ein paar Kirschen in die Mitte eines Muffins eindrücken.
  11. Darüber mit Hilfe eines Spritzbeutels ein Eiweißschnee-Häubchen setzen.
  12. Diesen Vorgang für alle 12 Muffins wiederholen.
  13. Die Muffins dann ca. 15-20 Minuten im Backofen goldbraun backen.
  14. Anschließend aus dem Backofen entnehmen und auskühlen lassen. Servieren.

Marzipanmuffins_8 Marzipanmuffins_9Wer es noch ein wenig fruchtiger bzw. saftiger mag, kann außerdem noch ein wenig Kirsch- oder Johannisbeermarmelade hinzufügen.
Marzipanmuffins_15 Marzipanmuffins_4 Marzipanmuffins_6 Marzipanmuffins_5Das Rezept gibt es wie immer für euch zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „M“).
Marzipanmuffins_3 Marzipanmuffins_2Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken. Habt alle einen entspannten und hoffentlich erfolgreichen Fußballabend. Wer keinen Fußball mag, dem wünsche ich weit weg von all dem Trubel ebenfalls einen erholsamen Abend. Stay tuned…

Eure Lixie

„Schlaaaaaaaaaaand…Ole..Ole……!!! ;-D

Wie wäre es denn mal mit…einem leckerem Cheesecake mit Baiserhaube?

Hallo ihr Lieben,

welches süße Gebäck bringt euch an eurem Geburtstag zum Lächeln? Ist es etwas Schokoladiges, etwas Fruchtiges, etwas Cremiges oder Knuspriges? Ihr könnt euch nicht entscheiden? Dann präsentiere ich euch jetzt einen Kuchen, bei dem ihr alle vier genannten Geschmacksrichtungen vereinen könnt –

Wie wäre es denn mal mit einem leckeren „Cheesecake mit Baiserhaube“? Cheesecake_02Mein Mr. Right hatte diese Woche Geburtstag und als ich ihn fragte, welchen Kuchen er sich wünsche, kamen nämlich fast ziemlich genau diese antworten: “ Irgendwas mit Erdbeeren… die Baisertorte ist immer schön knusprig und lecker…oder doch lieber einen Käsekuchen…, Du wirst schon etwas leckeres zaubern.“ 🙂 Cheesecake_01 Cheesecake_03Also habe ich kurz überlegt, anschließend in der Küche gewurschtelt und das war schließlich das Ergebnis: Cheesecake_04 Cheesecake_06Und so habe ich die „Happy-Birthday-Torte“ gemacht:

Zutaten:

Für den Rührteig

  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Mehl
  • 1 TL Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 40 ml Milch
  • ggf. geschmolzene Schokolade oder Kakaopulver, falls ihr eine schokoladige Komponente hinzufügen wollt.

Cheesecake_14 Cheesecake_13

Für die Käsecreme

  • 600 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 250 g Schmand
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Vanillin Zucker
  • ggf. etwas Zitronensaft

Cheesecake_07 Cheesecake_09 Für den Belag

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Puderzucker
  • 200 g Sahne
  • etwas Zucker
  • ggf. Sahnesteif (1 Pck.)
  • ein paar Früchte

Cheesecake_12 Anleitung:

  1. Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
  2. Für den Rührteig weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen.
  3. Nach und nach die Eigelbe und das Salz hinzufügen.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch unterrühren. (Ggf. noch etwas Kakaopulver oder geschmolzene Schokolade unterrühren.)
  5. Für den Baiser das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Den Eisschnee solange weiter schlagen, bis die Masse Spitzen zieht.
  6. Für die Käsecreme Frischkäse und Schmand in eine Rührschüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren.
  7. Zucker und Vanillinzucker (ggf. Zitronensaft) zufügen und so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  8. Eier kurz unterrühren.
  9. Den Rührteig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Durchmesser ca. 26 cm) füllen, anschließend die Käsecreme und die Baiser-Masse darauf geben.
  10. Im Ofen ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  11. Die Sahne steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen.
  12. Die Torte mit der Sahne und ggf. mit Früchten garnieren. Fertig.

Cheesecake_10

Ein wirklich leckerer, aber sehr mächtiger Kuchen, der eine gemütliche Geburtstagsrunde in jedem Fall zu einem Highlight macht. Das Rezept findet ihr wie immer auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ zum Ausdrucken und Abspeichern (Buchstabe „C“).
Cheesecake_05 Ich wünsche euch allen einen wunderschönen und genussvollen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie