Wie wäre es denn mal mit…einer leckeren Brokkolisuppe, einer Teilnahme am Foodiegraphy-Workshop und jeder Menge Spaß beim Fotografieren?

Hallo meine Lieben,

heute habe ich gleich drei Dinge auf einmal für euch: Etwas mit Spannung, Spaß und natürlich auch zum Naschen. Nein, es handelt sich dabei nicht um das allen bekannte Schokoladenei, sondern vielmehr um einen kleinen Bericht zum Foodiegraphy-Workshop, der am 28.02.2015 in Hamburg stattfand.

10881693_948651241814261_4922983152368145235_nSpeaker und Workshopleiterin ist keine geringere als die Küchenchaotin Mirja Hoechst. Ja richtig – ich spreche von der Mirja, die mit Begeisterung und viel Liebe bloggt und gerade ihr erstes Backbuch veröffentlicht hat. Und da Mirja bzw. Mia, wie sie auch genannt wird, eine Person ist, die gerne alle möglichen Dinge für andere austestet und dabei immer Vollgas gibt und sich nicht auf ihren Erfolgen ausruht, hat sie [ganz nebenbei] auch noch einen wunderbaren Workshop für Foodfotografie ins Leben gerufen. Einfach klasse diese Mia, oder?

Foodiegraphy Workshop (0040 )Dieses Mal durfte ich also dann für euch testen, was Mia´s Foodygrapy-Workshop so alles kann. Und das kam dabei heraus:

1. Was erwartet euch bei Foodiegraphy?

Es erwartet euch jede Menge Spaß, Aufregung, Freude an der Fotografie und natürlich viel Wissenswertes, dass sich nicht bei Google und Co erfahren lässt.

Foodiegraphy Workshop (0031 )2. Wer sollte am Workshop teilnehmen und was bringt eine Teilnahme am Workshop?

Der Foodiegraphy-Workshop von Mirja Hoechst ist ein Muss für jeden Foodie, der mehr über die Food-Fotografie und seine Kamera wissen möchte. Neben theoretischen Abschnitten wurden hier jede Menge praktische Übungen, aber auch wichtige Dinge zur Bildbearbeitung besprochen. Man erhält also ein Rundum-Sorglos-Paket, das die Grundkenntnisse der Food-Fotografie behandelt und den Workshopteilnehmer gestärkt in die Welt der Fotografie mitnimmt. Neben einer entspannten Atmosphäre, vielen Leckereien, wunderhübschen Requisiten und der perfekten Örtlichkeit, überzeugte vor allem Mirja mit kompetenten Ratschlägen, sowie jeder Menger hilfreicher Tipps und einem guten Erklärungsgeschick. Foodiegraphy Workshop (0041 )Die Gruppengröße war auf 12 Personen beschränkt, was dem Workshop ebenfalls sehr zugute kam. Insgesamt war es also ein sehr gelungener Tag, der mich selbst im Umgang mit meiner Kamera gefestigt und mir jede Menge mehr Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit hinter der Kamera gegeben hat. Vor allem meine Defizite in Sachen Kameraeinstellung, Belichtung und Bildbearbeitung konnte ich aus dem Weg räumen. Wie ihr also seht, ist auch die Teilnahmegebühr also definitiv eine gute Investition. Ich halte den Workshop absolut für empfehlenswert und verteile 5 Sterne für die liebe Mirja. Foodiegraphy Workshop (0007 )(1)Sicherlich seid ihr keine ausgebildeten Fotografen, wenn ihr den Workshop wieder verlasst. Dafür reicht ein Tag ja auch einfach bei weitem nicht aus, aber selbst jemand, der absolut gar keine Vorkenntnisse zum Thema Fotografie besitzt sollte nach diesem lehrreichen Tag eine gute Ausgangsbasis zur weiteren praktischen Übungsphase besitzen. Übung macht ja schließlich den Meister. Am besten beginnt man damit sofort, damit sich die wichtigsten Dinge auch gleich im Kopf festsetzen. 😉

Foodiegraphy Workshop (0019 )Mein erster Beitrag nach dem Workshop war übrigens dieser hier (klick) und ich glaube, dass man ein paar Unterschiede zu vorher erkennen kann, oder was meint ihr?

3. Wie könnt Ihr Euch bei Foodiegraphy um einen Teilnehmerplatz bewerben?

Bei von Foodygraphy findet ihr die Seite Termine und Anmeldung. Schaut dort immer mal wieder vorbei und nutzt sofort eure Chance, euch für den Workshop anzumelden. Ich selbst hatte das Glück ganz spontan als Nachrückerin am Workshop teilzunehmen zu können. Die Plätze sind rar und wer zuerst kommt, malt eben auch zuerst!

Foodiegraphy Workshop (0037 )(1)Die Bilder oben genauso wie die folgenden Bilder sind übrigens von der wunderbaren Franzi Schädel von Franzi trifft die Liebe fotografiert worden. Franzi hat uns den ganzen Tag über begleitet und alles bildlich für uns festgehalten. Vielen lieben Dank Franzi für die tollen Fotos! ❤

Foodiegraphy Workshop (0008 )(1)Foodiegraphy Workshop (0009 )(3)Foodiegraphy Workshop (0022 )Es wurde viel gelernt, viel getestet, gelacht, gehadert, dann doch drauf los fotografiert…

Foodiegraphy Workshop (0023 )Foodiegraphy Workshop (0070 )Foodiegraphy Workshop (0062 )Foodiegraphy Workshop (0060 )…und lecker war es natürlich auch! 🙂

Foodiegraphy Workshop (0088 )Apropos lecker. Ich hatte euch ja noch ein Rezept und natürlich auch ein [zwei] Foto[s] von mir versprochen. (Ihr merkt schon, mein Beitrag wird heute länger wie sonst, hehe.) Dann kommt hier also noch etwas zum Naschen –  und zwar ein klassisches Brokkolisüppchen.

Und so wird es gemacht:

Zutaten:

  • 2 Brokkoli Köpfe
  • 2-3 Kartoffeln
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Sahne
  • etwas Öl
  • Salz
  • Pfeffer

Brokkolisuppe_1 Anleitung:

  1. Den Brokkoli waschen und die Röschen vom Strunk abschneiden. Die Röschen weiter verwenden. Kartoffeln schälen, waschen und vierteln. Die Zwiebel schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Öl in den Topf geben und erhitzen. Die Zwiebeln darin anschwitzen. Nun den Brokkoli und die Kartoffeln hinzugeben. Die Brühe hinzufügen und alles zugedeckt ca. 10 Minuten kochen lassen.
  3. Das Gemüse mit dem Pürierstab sehr fein zerkleinern. Mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken. Servieren.

Brokkolisuppe_2Das Rezept stelle ich Euch wie immer auch zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ ein (Buchstabe „B“). Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit.

Da wir Mia scheinbar doch nicht allzusehr enttäuscht, gelöchert und geärgert haben, wird sie auf alle Fälle weitere Workshops geben. Ich freue mich sehr darüber, schließlich habe ich Maren versprochen, mit ihr zusammen einen Workshop im Frühjahr zu belegen und das ist doch eine super Gelegenheit, oder Maren?

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache. Mein Blog-Event ist nun schon zur Hälfte rum. Falls ihr also noch mitmachen wollt, dann denkt daran, dass ihr noch bis zum 15.03.2015 meinen Geburtstags-Sweet-Table füllen könnt. Zu den Regeln geht es noch einmal hier entlang.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

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Wie wäre es denn mal mit…Very Berry Donuts aus der Lecker Bakery ‪#‎rudelbackenahoi‬

Hallo Ihr Lieben,

heute bleiben wir ausnahmsweise mal ganz fern ab von Blog-Event und Co – zumindest beitragsmäßig. Denn heute mache ich bei einer wunderbaren Aktion namens „LECKER Bakery – Das große gemeinsame Durchbacken“ mit. Unter dem Stichwort #rudelbackenahoi bereiten viele andere wunderbare Blogger/innen und ich tatsächlich einmal die gesamte Ausgabe der Lecker Bakery zu. Dieses fantastische Event hat die liebe Rebecca von „Rehlein backt ins Leben gerufen. Wer mehr über die Aktion wissen möchte, der sollte bei Rebecca vorbei schauen und dort die Einzelheiten noch einmal genauer nachlesen. Da Rebeccas Blog einer meiner Lieblinge ist, kann ich euch natürlich sowieso nur dazu raten bei ihr ein wenig stöbern zu gehen! 😉

Very Berry_1Und nun kommen wir zu dem Rezept, für das ich mich bei dieser Aktion gemeldet habe: Ich bin nicht nur Gugel-, sondern auch Donut-Verliebt. Richtig, dass habt ihr wahrscheinlich noch nicht so wirklich bemerkt, da ich in der Richtung noch nicht viel auf Photolixieous gemacht habe. Genau deswegen musste ich einfach dieses Rezept aufgreifen und bin heute „crazy in love“ mit diesen „Very Bery“ Donuts von Seite 71 der Lecker Backery! (Ausgabe 1/2015).

*Und so werden sie gemacht:

Zutaten (ergibt ca. 13-15 Stück):

  • 175 ml Milch
  • 40g Butter
  • 400g+etwas Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 50 g Zucker
  • Salz
  • 1Ei
  • 1Eigelb (Größe M)
  • 1-2 l Öl zum Frittieren
  • Backpapier
  • 200g getrocknete Cranberrys

Very Berry_3Very Berry_2Anleitung:

  1. Milch erwärmen. Butter darin schmelzen. 400 g Mehl, Hefe, Zucker und 1 Prise Salz mischen. Ei und Eigelb zugeben. Warme Milch-Butter-Mischung zugießen. Teig zuerst mit dem Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen 5-6 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Cranberrys unter den Hefeteig kneten.
  2. Teig zur Kugel formen und wieder in die Schüssel legen. Zugedeckt ca. 1 1/2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Teig nochmals mit den Händen durchkneten. Anschließend mindestens drei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Teig kurz kneten. Auf etwas Mehl ca. 1 1/2 cm dick ausrollen. Donut-Ausstecher (ca. 8 cm Durchmesser) kurz in Mehl tauchen.Very Berry_9 Insgesamt 13-15 Teigringe ausstechen, dabei Teigreste immer wieder zusammenkneten, ausrollen und ausstechen.
  4. Teigringe mit etwas Abstand auf einem mit Mehl bestäubten Bogen Backpapier setzen. Leicht mit Mehl bestäuben, mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und ca. 1 Std. an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Öl in einer Fritteuse oder einem Topf auf 180 Grad erhitzen (Bratenthermometer benutzen! Alternativ Holzstab ins Fett halten – steigen Bläschen daran auf, ist es heiß genug). Je 3-4 Donuts ca. 1 1/2 Minuten goldbraun frittieren, dabei einmal wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Very Berry_4Very Berry_6Very Berry_7*Quelle: Lecker Bakery (Spezial 01/2015)

Das Rezept stelle ich euch wie immer auch zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ ein (Buchstabe „D“).

Ich persönlich finde es sehr gelungen. Die Donuts schmecken wirklich traumhaft, einziger Wehmutstropfen ist die lange Vorbereitungsdauer (5,5 Std. Wartezeit), die sehr zu Buche schlägt. Der Genuss entschädigt aber eindeutig dafür! Probiert das Rezept also unbedingt aus, plant euch aber genügend Zeit ein!

Very Berry_5Noch ein kurzer Warnhinweis für Personen mit Histaminintoleranz: In dem Rezept ist Hefe enthalten, die bislang immer noch (trotz kontroverser Meinungen) als unverträglich gilt. Wer Hefe nicht verträgt, sollte dieses Rezept also besser nicht testen.

Nun wünsche ich euch allen einen schönen und sonnigen Sonntag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Wie wäre es denn mal mit…bunten Löffelbiskuits? [Gastpost bei Fräulein Zebra]

Hallo meine Lieben,

heute bin ich bei Fräulein Zebra zu Gast und zwar mit diesen leckeren Löffelbiskuits…

LöffelB_19LöffelB_11LöffelB_9LöffelB_4LöffelB_3LöffelB_1LöffelB_27Noch mehr Bilder, sowie Rezept und Anleitung findet ihr bei Kristin aka Fräulein Zebra. Klickt Euch schnell weiter und habt einen  wundervollen und genussreichen Sonntag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Wie wäre es denn mal mit…leckeren Mini-Dinkel-Butterhörnchen? [ich backs mir]

Hallo Ihr Lieben,

wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich hinter den Kulissen im Moment sehr beschäftigt. Ich will noch nicht viel verraten – nur soviel: Die Auflösung folgt schon ganz bald! Zumindest bekommt ihr nach und nach zu sehen, was ich so alles in den letzten Tagen vorbereitet habe. Mein neues Logo habt ihr ja sicherlich auch schon entdeckt, oder? Wenn nicht, dann schaut bei Facebook vorbei oder ihr wagt einen Blick in den Seitenbanner. Ich bin immer noch so mächtig stolz darauf! Und ich finde, es passt so wunderbar zu Photolixieous! 🙂

Hörnchen_1Wer in den Seitenbanner schaut, der wird außerdem eine neue Kategorie bei Photolixiepus entdecken. Jawohl, heute bekommt ihr also schon wieder eine Neuerung bei Photolixieous zu entdecken. Lixie ist nämlich großer Frühstücksfanatiker und was liegt dann näher, als für diese wundervolle Tagesmahlzeit einen Ehrenplatz auf meinem Blog einzurichten? Auf der Seite „Good Morning with Lixie“ findet ihr zukünftig allerhand Leckereien, die für einen großartigen Start in den Tag nicht fehlen dürfen. Und damit sich die Seite auch schnell mit Rezepten füllt, habe ich hier einen kleinen Sonntagsleckerbissen für Euch:

Wie wäre es denn mal mit diesen leckeren Mini-Dinkel-Butterhörnchen?

Hörnchen_6.2Hörnchen_12Hörnchen_32Hörnchen_21Hörnchen_33Und so werden sie gemacht:

Zutaten für ca. 15 Stück:

  • 370 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 40g Butter
  • ½ Würfel Frischhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • ½ TL Salz
  • 1 Eigelb und etwas Milch (zum Bestreichen)

Hörnchen_26Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Mehl in eine Schüssel sieben. In der Mitte eine Mulde bilden. Die Hefe darin zerbröckeln und die Butter in Flöckchen hinzufügen. Milch in einen Topf geben und erhitzen, bis sie lauwarm ist. Salz einrühren. Die Milch nach und nach über die Mehl-Hefemischung geben. Gleichzeitig alles mit einer Gabel oder der Küchenmaschine miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  2. Den Teig ausrollen und zu Dreiecken schneiden. Daraus die Hörnchen formen (Dreiecke aufrollen, am breiten Ende mit dem Rollen beginnen).
  3. Die fertig geformten Hörnchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und zugedeckt an einem warmen Ort zur doppelten Größe aufgehen lassen.
  4. Eigelb und etwas Milch miteinander vermischen. Die Hörnchen damit bestreichen und 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Hörnchen_27Ich habe noch aus Kindertagen den Duft  frischgebackener Hörnchen in der Nase. Und so ein Stück Butter war dann auch meist schnell aufgebraucht, wenn es solche zu Essen gab. Eine wunderbare Erfindung, die ich nicht missen möchte und ihr?

Hörnchen_16Hörnchen_18Hörnchen_14Hörnchen_5Hörnchen_29Hier noch der Hinweis zur Nutzung von Hefeprodukten:

Der Teig ist mit frischer Hefe zubereitet. Hefe zählte bisher für Personen mit Histaminintoleranz zu den Zutaten, die dringend gemieden werden sollten. Mittlerweile gibt es zu diesem Thema unterschiedliche Meinungen. Ich komme mit reduzierten Mengen Frischhefe ganz gut zurecht, sodass ich den Hefeanteil einfach auf meine Bedürfnisse anpasse. Dies ist aber individuell unterschiedlich. Von Selbstversuchen rate ich natürlich dringend ab.

Hörnchen_2Hörnchen_7Hörnchen_3Hörnchen_20Hörnchen_28Das Rezept stelle ich euch wie immer auch zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „B“) ein. Probiert es unbedingt einmal aus.

Hörnchen_4Hörnchen_11Hörnchen_34So meine Lieben. Bevor ich euch gleich einen wundervollen Sonntag wünsche, reiche ich diesen Beitrag noch schnell bei der lieben Clara und ihrem Tastesheriff ein. Hier läuft nämlich eine neue „ich backs mir“-Runde und ich freue mich wirklich riesig, dass Clara diese Runde auch in diesem Jahr beibehält. Was ist ein Monat ohne „ich backs mir“? Das Thema ist natürlich „Frühstück“. Klasse, oder?

Hörnchen_31Hörnchen_13Hörnchen_30Hörnchen_8Hörnchen_35Jetzt habt aber alle einen schönen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Wie wäre es denn mal mit…einem Tipp aus meinem Bücherregal? [Buchrezension]

Hallo ihr Lieben,
habt ihr unser Motto der Woche gestern mitverfolgt? Da hieß es, man soll in andere Lebensfenster hinein schauen und sich beeindrucken lassen. Und das habe ich heute gewissermaßen mit euch zusammen vor. Denn wir unternehmen eine kleine Reise in die Welt der Back- und Kochbücher. Der Markt ist so weit und bunt gestreut und hält so viele wunderbare Exemplare bereit, dass mir die Wahl oftmals wahnsinnig schwer fällt. Ich bin daher immer wieder über den einen oder anderen guten Tipp dankbar, der mich entweder zum Kauf animiert oder mir aufzeigt, dass das Buch eben doch nicht zu mir passt. Das ist mir Grund genug, um eine neue Kategorie mit dazugehöriger Seite auf meinem Blog einzufügen. Unter der Rubrik „Lixie´s Bücherregal“ (sowie auf der gleichnamigen Seite) findet ihr in Zukunft alle Buchrezensionen, die ich hier auf meinem Blog in regelmäßigen Abständen veröffentlichen werde. Über das „wie oft“ habe ich mir bisher noch keine konkreten Gedanken gemacht, aber ich plane, mindestens eine Buchrezension im Quartal vorzunehmen. Lasst euch also überraschen.

Lixieś Bücherregal
Den Start macht ein ganz besonderer „Leckerbissen“. Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt, der weiß, wie sehr ich auf Mini-Gugel, hübsche Fotos und auf die Farbe „Mintgrün“ abfahre. Und da ist es doch wohl klar, dass der erste Buchtipp genau diese drei Komponenten beinhaltet, oder? Ich gebe zu, das Buch ist mir eher zufällig in die Hände gekommen, aber es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Rede ist natürlich von „Mini-Gugelhupf – Einfach zum Vernaschen“.Miniguglhupf_Cover_APPL.indd
Dieser kleine aber zauberhafte Küchenratgeber ist im August 2013 beim GU- Verlag (Gräfe und Unzer-Verlag / ein Unternehmen der Ganske Verlagsgruppe) erschienen und kann dort über den Online-Shop zum Preis von 8,99 Euro zzgl. Versandkosten erworben werden. Er wurde als Klappenbroschüre im Format 16,5 x 20 cm konzipiert und enthält 64 Seiten (plus Seitenklappen) inklusive jeder Menge Grundlagenwissen, Tipps, sowie 30 verschiedene Rezepte, die allesamt (auch Dank der wundervollen Fotos) zum Nachmachen einladen.

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Worum geht es genau in „Mini-Gugelhupf – Einfach zum Vernaschen“?

Der Küchenratgeber versteht sich als kleines Revival für den klassischen Gugelhupf. Das Thema wurde dabei mit innovativen Ideen, Rezepten und neuen Kreationen aufgegriffen und lässt den Gugelhupf in einem modernen Gewand aufleben – Weg von Oma´s Kaffeetisch, hin zu ausgefallenen Kombinationen wie etwa fruchtige Knuspergugelhupfe oder Variationen aus Basilikum und Erdbeer. Die Rezeptpalette reicht dabei über klassisch-feine bis hin zu raffinierten Kompositionen. Und auch Schokoladen-oder sogar Eisliebhaber kommen nicht zu kurz.

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Wer ist der Autor / die Autorin des Buches?

Die Autorin ist keine Geringere als die Konditorin Andrea Schirmaier-Huber. Andrea Schirmaier-Huber stammt aus einer Münchner Konditorenfamilie und wurde 1999 sogar zur „Konditorenweltmeisterin“ gekürt. Viele von euch kennen sie höchstwahrscheinlich aus der Fernsehsendung “Das große Backen“ mit Enie van de Meikglokjes, in der sie als strenge aber gerechte Jurorin zu sehen ist. Wer mehr über sie wissen möchte, der sollte hier klicken.

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Für wen ist dieses Buch geeignet?

Das Buch ist für jeden Gugelhupfliebhaber geeignet, der sowohl experimentierfreudig als auch ein Fan der Miniaturausgabe des Gugels ist.

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Was sollte man sonst über das Buch wissen? Welche Besonderheiten enthält es?

Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und hat zu jedem Rezept einen wunderbaren Tipp (z.B. für Variationsmöglichkeiten oder den Umgang mit Gewürzen etc.) parat. Die Rezeptanleitung ist gut verständlich, sodass auch Backanfänger ein gutes Ergebnis damit erzielen sollten. Teilweise geben bildliche Beschreibungen eine visuelle Hilfestellung und auch die ein oder andere kurze Info über Grundaustattung, Nüsse und Trockenfrüchte sind recht informativ und nützlich. Gugel_50Absoluter Blickfang der sonst recht minimalistischen Gestaltung sind die wunderschönen Fotos, für die ein Team bestehend aus Monika Schürle (Foto) und Maria Grossmann(Styling) verantwortlich ist. Die Rezeptauswahl bietet sowohl saisonal als auch geschmacklich genügend Handlungsspielraum – kurzum hier sollte jeder sein Lieblingsrezept finden. Für Inhalt und Vielfalt also alle Daumen hoch! Außerdem bietet der GU-Verlag mit dieser Ausgabe auch jedem Smartphone- oder Iphone-Liebhaber die Möglichkeit, mit Hilfe einer kostenlosen App seine Lieblingsrezepte zu sammeln und zu verwalten.

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Der Härtetest:

Natürlich habe ich einige Rezepte für euch ausprobiert und kann euch berichten, dass ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis bin. Auf den heutigen Fotos könnt ihr nicht nur ein paar kleine Einblicke in den Ratgeber, sondern auch auf meine Kirsch-Gugelhupfe erlangen, die ich nach dem Rezept für Johannisbeer-Gugelhupfe zubereitet habe.

Gugel_18Gugel_10Gugel_13Und so werden sie gemacht:

Zutaten für ca. 6 Förmchen á 100 ml:

  • 100 g Kirschen
  • 1/2 Vanilleschote
  • 50 g Butter
  • 100 g Buttermilch
  • 75 g Zucker
  • 1Ei / Salz
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver (4 g)
  • 70 g Haferflocken
  • evtl. weiche Butter und Mehl für die Förmchen

Gugel_24Gugel_2Gugel_8Gugel_12Gugel_43Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Förmchen evtl. einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Kirschen waschen, trocken tupfen und vom Kern befreien. Halbieren. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen.
  2. Die Butter zerlassen, mit Buttermilch, Vanillemark, Zucker, Ei und Prise Salz mit dem Schneebesen schaumig schlagen.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver auf die Eimasse sieben und mit einem Kochlöffel unterheben. Haferflocken und Kirschen kurz unterheben. Den Teig in die Förmchen füllen und im Backofen (Mitte) 15-20 Min. backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, dann aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig ankühlen lassen. (…)

Quelle: Küchenratgeber Mini-Gugelhupf – Einfach zum Vernaschen, 6. Auflage 2014, GU Verlag, Seite 20

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Fazit /Resume:

Der Küchenratgeber „Mini-Gugelhupf – Einfach zum Vernaschen“ ist ein rundum gelungenes Werk für echte Gugelhupfliebhaber. Die App wäre für mich nur sehr bedingt ein Grund, dieses Exemplar zu kaufen, da ich lieber ein Buch anstelle meines Iphones zum Nachlesen von Rezepten in der Hand halte. Und auch die ein oder andere Zutat habe ich nicht unbedingt zu Hause vorrätig, sodass nicht jedes Rezept spontan umgesetzt werden kann. Insgesamt halte ich das Buch aber für sehr empfehlenswert.

Gugel_19Gugel_21Gugel_20Gugel_26Gugel_42Nun wünsche ich euch einen wundervollen und genussreichen Tag. Ich hoffe, ihr habt einen ausreichenden Einblick zu diesem Titel erhalten. Schreibt mir doch einen kurzen Kommentar dazu oder schickt mir gerne auch eine E-Mail. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Bemerkung: Der oben veröffentlichte Text wurde durch mich selbst verfasst und gibt meine persönliche Meinung wieder!

Personen, die auf den Histamingehalt achten müssen, können nicht alle Rezepte in vorgebener Form verenden. Es besteht aber die Möglichkeit, das ausgesuchte Rezept nach den eigenen Bedürfnissen abzuwandeln!

Bezugsquelle: Blumentopf (Marke: Scheurich) vom Hagebaumarkt, Lichterbaum vom Hagebaumarkt

 

Wie wäre es denn mal mit…einem süßen Omelett?

Hallo meine Lieben,

die erste Arbeitswoche im neuen Jahr ist geschafft und ich muss gestehen, der ein oder andere gute Vorsatz ist gleich wieder baden gegangen. Neben dem ganz normalem Wahnsinn, der meine Kollegen und mich immer zu Beginn des Jahres ereilt, wurden wir in einer Sache wieder ganz besonders auf die Probe gestellt. Hatten wir uns doch folgenden Satz auf die Fahne geschrieben: „Ärgere dich nicht über Dinge, die du eh nicht ändern kannst!“ mussten wir doch gleich wieder feststellen, wie schwierig das ist. Besonders wenn der Grund in einer technischen Sache liegt, die das Arbeitsleben erleichtern soll, aber bisher eher das Gegenteil bewirkte. Also heisst es, tapfer bleiben, weiterin das Beste daraus machen und vor allem positiv denken. It´s just work. 🙂Omelette_2Mir gelingt das am einfachsten mit einer zwischenzeitlichen Flucht ins süße Leben – also kurzum mit dem Naschen süßer Leckereien. Ich gebe zu, dass es nicht die kalorienärmste Variante ist, aber bislang ist die Waage noch gnädig mit mir. 🙂

Da ich dieses Mal etwas neues ausprobieren wollte, stöberte ich wieder in einigen Zeitschriften und entdeckte schließlich das hier…

ein zuckersüßes und leckeres Omelette…

Omelette_20Omelette_10Omelette_11Omelette_9Omelette_32Für mich waren die Cronuts die Entdeckung des letzten Jahres. Mein persönliches Trendgebäck für 2015 werden aber ganz sicherlich diese zauberhaften Teilchen. Biskuittaschen, süßer Döner oder Omelette. Wie immer man es nennen will. Es ist einfach und schnell in der Zubereitung und vielseitig kombinierbar. Ob mit Eis, frischen Früchten, Vanillepudding, Schokoladenmousse, Quark, Frischkäse, hier dürfte jeder seine Lieblingsvariante finden. Deswegen ist es jetzt schon mein heißer Rezepttipp für die kommenden Monate.

Omelette_18Omelette_28Omelette_26Omelette_29Omelette_33Und so wird es gemacht:

Zutaten für ca. 6-8 Stück

  • 4 Eier
  • 80 g Zucker
  • 1 Päck. Vanillin-Zucker
  • 50 g Mehl
  • 15 g Speisestärke

Omelette_12Omelette_16Omelette_19Omelette_31Omelette_34Zubereitung

  1. Vier Eier (Gr. M) trennen. Eiweiße steif schlagen, 80 g Zucker und 1 Päck. Vanillin-Zucker einrieseln lassen. Eigelbe einrühren. 50 g Mehl und 15 g Speisestärke unterrühren.
  2. Auf 2 Bogen Backpapier jeweils 4 Kreise (á 18 cm) zeichnen, Papier umdrehen, auf zwei Backbleche legen. Die Masse in den Kreisen verstreichen.Omelette_15Omelette_23Omelette_24Omelette_35
  3. Im heißen Backofen bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen. Aus Alufolie Rollen formen-
  4. . Fertige Biskuits sofort über die Rollen klappen und auskühlen lassen.
  5. Befüllen und mit Puderzucker bestreuen. Servieren.

Quelle: Laura Backen 1/2015

Omelette_25Omelette_14Omelette_27Omelette_3Omelette_36Das Rezept stelle ich euch wie immer auch zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „O“) ein. Probiert es unbedingt einmal aus.

Omelette_13Omelette_17Ich wünsche euch allen einen wunderschönen und genussreichen Sonntag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Bezugsquelle: Die hübschen Strohhalme gibt es bei der Schönhaberei zu kaufen.

Wie wäre es denn mal mit…einem leckeren Klassiker? – Krapfen (ääähm Berliner…ääähm Pfannkuchen…) gehen immer…

Hallo ihr Lieben,

na, seid ihr alle wieder munter und erholt von den vergangenen Feierlichkeiten? Feiern ist ja auch irgendwie anstrengend. Und das wird nicht besser, umso älter man wird. 🙂 Und kaum haben wir auf das neue Jahr angestoßen, sind wir auch schon mitten drin im Geschehen.  Ab Montag geht es ab ins Büro und auch alle anderen Verpflichtungen machen keine Pause mehr. Also heisst es „Gas geben und reinhauen“. Und am besten gelingt das mit einer süßen Kleinigkeit, oder? Deswegen habe ich heute diesen süßen Begleiter für euch…

Krapfen_3Krapfen_17Krapfen_24Krapfen_26…leckere Krapfen…Berliner…Pfannkuchen, das ist ja regional verschieden. Doch egal wie sie heissen, sie sind auf alle Fälle super lecker. Ok ich gebe zu, sie sind der Klassiker für die Silvesternacht und eigentlich sollten sie auch schon früher „on stream“ gehen, aber manchmal kommt es eben anders…und irgendwie gehen die doch auch immer, oder?  😉

Krapfen_18Krapfen_19Und so werden sie gemacht:

Zutaten für ca. 16 Stück

  • 600g Dinkelmehl
  • 1 Würfel Frisch-Hefe
  • 2 Eier
  • 65g geschmolzene Butter
  • 4 TL Zucker
  • ½ TL Salz
  • 50ml Wasser (lauwarm)
  • 130ml Milch (lauwarm)
  • Puderzucker / Zucker / Schokolade / Zuckerguss zum Bestreuen / Bestreichen
  • Füllung (z.B. Aprikosenmarmelade, Vanillepudding, Creme,…)
  • Frittierfett

Krapfen_12Krapfen_9Krapfen_21Krapfen_27Zubereitung

  1. Zucker und Hefe in Wasser auflösen und ca. für 5 Minuten zur Seite stellen.
  2. Danach das Zucker-Hefe-Gemisch mit Mehl, Salz, Eiern, geschmolzener Butter und Milch verkneten, bis ein glatter homogener Teig entstanden ist.
  3. Abgedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen.
  4. Nach der Ruhezeit ca. 1/2 cm dick ausrollen und mit einem Glas von ca. 8cm Durchmesser Kreise daraus ausstechen.Krapfen_14Krapfen_22
  5. Die Kreise auf eine bemehlte Unterlage legen und abgedeckt nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
  6. Im heißem Pflanzenfett / Frittierfett von beiden Seiten goldbraun ausbacken (ca. 2-3 Minuten). Das Fett sollte nicht zu heiss sein (ca. 170 Grad). Es hat die richtige Temperatur, wenn Bläschen an einem Holzlöffel hochsteigen.)
  7. Zum Abtropfen auf Küchenpapier legen, sofort in Zucker wälzen (wenn gewünscht) oder abkühlen lassen und anschließend mit Schokolade oder Zuckerguss überziehen.
  8. Mit Hilfe einer Spritztülle füllen und zum Schluss nochmals mit etwas Puderzucker bestäuben oder in Schokolade oder Zuckerguss wälzen. Trocknen lassen und servieren. Am besten schmecken die Berliner immer ganz frisch, weil sie an der Luft schnell austrocknen.

Krapfen_1Krapfen_10Krapfen_5Krapfen_28Ich habe die Krapfen mit diversen Marmeladesorten und einer Vanillepuddingcreme gefüllt. Ihr könnt sie aber auch mit Schokolade oder anderen leckeren Cremes füllen.

Das Rezept stelle ich euch wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ ein. Für Personen, die auf Histamingehalt achten müssen, sei noch eins gesagt: Hefe zählte bis vor einiger Zeit immer zu den Produkten, die dringend gemieden werden sollten. Diese Meinung wird mittlerweile aber kontrovers diskutiert und ist daher nicht mehr ganz aktuell. Ich selbst vertrage frische Hefe ganz gut. Ich reduziere aber die Menge ein wenig. Von Selbstversuchen rate ich grundsätzlich ab. Hier sollte jeder für sich entscheiden, was er probieren möchte und was er lieber lässt. Wer auf Hefe verzichten möchte, sollte es mit einem Teig ohne Hefe probieren. In diesem Beitrag habe ich ein leckeres Rezept für euch parat.

Krapfen_20Krapfen_6Krapfen_23Krapfen_29Die wundervollen Strohhalme gibt es übrigens bei der Schönhaberei zu kaufen. Die Winterzucker Holzlöffel sind von Räder und gibt es bei Geliebtes zu Hause zu erwerben. Und wenn ihr euch jetzt noch fragt, wo es diesen wundervollen Cake Stand namens Little Candy und diese hübschen Muffin Cases zu bestellen gibt, der sollte unbedingt bei home of cake vorbei schauen. Also überall rein schauen, es lohnt sich. An dieser Stelle auch noch einmal ganz liebe Grüße und einen herzlichen Dank an Jörg, der mir die Muffin Cases zur Verfügung gestellt hat. Wie ihr seht sind sie vielfach einsetzbar und verschönern jeden Sweet Table.

Krapfen_11Krapfen_15Krapfen_8Krapfen_16Krapfen_30Nun wünsche ich euch allen einen wunderschönen und genußreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤