Wie wäre es denn mal mit…knusprigem Zwieback ohne Hefe?

Hallo Ihr Lieben,

die Hälfte der Woche ist geschafft und wir hangeln uns mit ein paar kulinarischen Leckerbissen ins Wochenende weiter. ;-D

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Der heutige Beitrag ist meinem Sohn zu verdanken. Zumindest indirekt. Dieser kam im Mai von einem Schüleraustausch aus Muggiò in Italien (Provinz Mailand) zurück und erzählte uns davon, dass er bei seiner Gastfamilie zum Frühstück jeden Tag Nutella auf Zwieback gegessen habe. Was des Deutschen nämlich sein Brötchen (oder Semmel, Wecken, usw.), ist dem Italiener sein „biscotto“ (im lateinischen auch „bis coctus panis“, also zweimal gebackenes Brot genannt).

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Und so wurden alte Kindheitserinnerungen wieder wach. Wie gerne haben wir damals Zwieback in noch warmen, frisch gekochtem Vanillepudding bei Oma gegessen. Oder einfach nur so zwischendurch daran herum geknabbert. Wenn wir Grippe hatten und auf Schonkost umsteigen mussten, gab es ihn zu Kamillen- oder Pfefferminztee gereicht. Und später gab es ihn dann sogar mit Schokolade überzogen…

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Da ich also immer ein großer Fan von Zwieback war und irgendwann leider wegen der Inhaltsstoffe (wie z.B. Hefe), auf den industriell gefertigten Zwieback verzichten musste, kam ich auf die Idee, ein eigenes Zwieback zu backen. Ein Zwieback 2.0, das auf die Bedürfnisse histamingeplagter Personen abgestimmt ist.

Zwieback_16 Zwieback_20Und so habe ich den Zwieback schließlich gemacht:

Zutaten:

  • 300 g Dinkelvollkornmehl (wer es lieber mag, kann auch normales Dinkelmehl verwenden)
  • 4 EL Zuckerrübensirup
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 20 ml Wasser
  • 6 Eier
  • Butter zum Einfetten der Backform

Zwieback_27 Zwieback_23 Zwieback_25Anleitung:

  1. Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Das Eiweiß in einer Schüssel mit der Küchenmaschine steif schlagen.
  4. Danach das Eigelb zusammen mit dem Zucker, dem Wasser , dem Salz und dem Zuckerrübensirup schaumig schlagen.
  5. Anschließend das Dinkelvollkornmehl unter die Masse mischen und im nächsten Schritt den Eisschnee unter heben.
  6. Eine Kastenbackform mit Butter einfetten und den fertigen Brotteig dort hinein geben.
  7. Das Brot auf der unteren Schiene ca. 45 Minuten backen.
  8. Die Backform aus dem Backofen entnehmen, etwas abkühlen lassen und das Brot anschließend auf ein Kuchengitter stürzen.
  9. Das Brot ca. 12 Stunden ruhen lassen.
  10. Danach in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben erneut bei 180 Grad im Backofen auf der mittleren Schiene knusprig backen (ca. 10-15 Minuten). Wieder ein wenig auskühlen lassen. Fertig.

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Am besten serviert ihr den Zwieback zum Frühstück mit einem leckeren Brotaufstrich oder ihr esst ihn wie ich in einem leckeren Vanillequark mit Früchten. Ich wünsche euch jetzt schon einmal einen guten Appetit. 😉

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Zwieback_21Ansonsten habt alle einen sonnigen und genussvollen Tag! Genießt das tolle Wetter. Stay tuned…

Eure Lixie

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Wie wäre es denn mal mit…Berliner Pfannkuchen ohne Hefe?

Hallo ihr Lieben,

ich stecke immer noch inmitten der Vorbereitungen für das Osterfest. Dekoration, Basteln mit den Kids, Eier färben, Geschenke besorgen, backen, einkaufen und so weiter. Wie ihr seht, mein Planer ist prall gefüllt und es ist noch einiges von der Liste abzuarbeiten. Und obwohl ich im Vorfeld versuche, möglichst alles ohne Druck und vor allem stressfrei zu organisieren, gerate ich kurz vor dem lang erwarteten Ereignis trotzdem immer wieder ein wenig in Panik, ob alles rechtzeitig fertig wird. Kennt Ihr das auch? Zum Glück ist diese Panik in der Regel ungerechtfertigt und es läuft am Ende doch alles, wie erhofft. 😉

Und damit ihr seht, womit ich mich unter anderem in den letzten Tagen so beschäftigt habe, kommt hier ein neuer österlich angehauchter Beitrag:

Wie wäre es denn mal mit „Berliner Pfannkuchen ohne Hefe“?

Berliner_1Jetzt werden sich einige vielleicht fragen:“ Was haben denn Berliner Pfannkuchen mit Ostern zu tun?“ Richtig – eigentlich nichts. Da meine Familie aber total auf dieses süße Gebäck ohne Hefe abfährt, habe ich mir dieses Jahr überlegt, sie in bunten Eierschachteln zu verschenken. Und das ist das Ergebnis des Probedurchlauf. 😉

Berliner_6Das Schöne an diesen Berlinern ist, dass sie relativ schnell zubereitet werden können, da sie ohne Hefe hergestellt werden. Dadurch sind sie außerdem auch für bestimmte Personengruppen verträglicher. Aber das aller Beste an ihnen ist, dass sie ganz nach individuellem Geschmack gefüllt werden können. Somit ist für Jedermann sein ganz persönlicher Favorit dabei.

Berliner_8 Berliner_9Ob Nutella, Kaffee-Mousse, Schokolade, Karamell (salzig oder süß), Pflaumenmus, Frischkäse, Joghurt, Zitronen Curd oder diverse Marmeladen, bei der Füllung könnt ihr euch nach Herzenslust austoben. Berliner_7 Berliner_10Und so werden sie gemacht:

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 175 g Zucker + Zucker für die Hülle
  • 3 Eier
  • 1 Pck. Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 1 Becher Schmand
  • Fett zum Frittieren
  • Füllung (z.B. Frischkäse, Karamell, Marmelade…)

Anleitung:

  1. Eier voneinander trennen.
  2. Eiweiß steif schlagen und den Schmand unterheben.
  3. Eigelb und Zucker schaumig schlagen und ebenfalls unter die Eiweißmasse heben.
  4. Mehl und Backpulver vermischen, sieben und vorsichtig mit der restlichen Masse verrühren.
  5. Frittierfett in einen Topf geben und erhitzen.
  6. Aus der fertigen Masse Kugeln formen (je nach gewünschter Größe) und anschließend in dem heißem Fett goldbraun ausbacken.
  7. Fertige Berliner aus dem Topf entnehmen und ringsum in Zucker wälzen.
  8. Abkühlen und nach Geschmack mit Hilfe eines Spritzbeutels füllen.

Berliner_3 Das Rezept gibt es wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „B“). Probiert die Berliner unbedingt mal aus. Es lohnt sich! Ich wünsche euch einen schönen und genussvollen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie

Wie wäre es denn mal mit…Osterschnitten und süßem Zopf?

Hallo ihr Lieben,

Wahnsinn, wie die Zeit rennt. Heute ist schon Freitag und in einer Woche geht das Osterspektakel wieder los! Ich freue mich schon riesig. Besonders auf die Eiersuche mit den Kindern und natürlich auf all die leckeren Sachen, die unsere Ostertafel schmücken werden. 😉

Ostern bedeutet bei uns auf alle Fälle „Familienfest“. Jedes Jahr kommt die ganze Verwandtschaft zusammen, um gemeinsam zu feiern, zu schlemmen, zu lachen und vor allem Spaß zu haben. Da unsere Familie recht groß ist, wird in der Regel eine ganze Menge aufgetischt, damit auch wirklich alle satt nach Hause fahren können. 😉

Das bedeutet in der Regel natürlich eine ganze Menge Organisation, Planung, Vorbereitung und Arbeit. Deswegen greife ich bei derartigen Anlässen gerne auf Rezepte zurück, die eine frühe Vorbereitung erlauben. In diese Kategorie passt auch mein heutiger Rezept-Tipp für euch.

Wie wäre es denn mal mit „Osterschnitten und süßem Zopf?

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Bei dem Rezept handelt es sich um einen Quark-Öl-Teig, der ursprünglich für Sesamhörnchen konzipiert wurde. Da sich dieser Teig aber in viele weitere Formen verwandeln lässt, habe ich kurzerhand einfach in ein paar Osterschnitten und süße Zöpfe daraus gemacht. 😉 Die Förmchen für die Schnitten habe ich mir von der „Cake World Germany“ aus Hamburg mitgebracht. Dort gab es von der Firma Wilton passend zu Ostern in schillernden Farben Karotte, Hase, Ente, Schäfchen und Blume als Ausstecher zu kaufen und ich musste einfach zugreifen. Bei der Deko der süßen Zöpfe habe ich ein wenig bei der lieben Nasti von lirumlarumlöffelstiel abgeguckt. Danke nochmals für diese tolle Idee!

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Der Teig lässt sich im Handumdrehen herstellen und ist eine tolle Alternative zum Hefezopf. Wer also keine Hefe verträgt, der sollte diese Variante wirklich einmal ausprobieren. Außerdem lassen sich die gebackenen Teile wunderbar einfrieren, um sie dann bei passender Gelegenheit aufgetaut zu genießen.

Und so wird es gemacht:

Zutaten:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 150 g Quark (oder Frischkäse)
  • 100 ml Milch
  • 100 ml Olivenöl
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz

Zum Bestreichen:

  • 2 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • Sesamsamen

Anleitung:

  1. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken eines Handrührgerätes miteinander verrühren. (Der Teig sollte nicht zu klebrig werden, daher nicht zu lange rühren.)
  3. Die Arbeitsplatte mit etwas Mehl bestäuben und den Teig ca. 1cm dick ausrollen.
  4. Mit Ausstechförmchen die gewünschte Form ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Etwas Platz lassen.
  5. Eigelb und Milch verrühren. Die Schnitten damit bestreichen.
  6. Anschließend alle Teile mit Sesam bestreuen und ca. 20 Minuten im Backofen goldbraun backen.

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Am liebsten esse ich die Schnitten mit ein wenig Butter und einem Glas Milch dazu. Mhhhh…einfach nur lecker! Wer jetzt ebenfalls hungrig geworden ist und die süßen Teile gerne nachbacken möchte, der kann das Rezept wie immer unter der Seite „Rezepte von A bis Z“ ausdrucken und abspeichern! (Buchstabe „S).

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Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Wochenende! Habt einen wunderschönen und genussvollen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie

Wie wäre es denn mal mit…leckerem Knäckebrot ohne Hefe?

Hallo Ihr Lieben,

die nächsten Tage dreht sich bei photolixieous alles um das Thema „Knäckebrot“.

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Es gilt als ballaststoffreich, kalorienarm und ist zudem auch sehr vielfältig. Viele essen es gerne zum Frühstück, aber es eignet sich außerdem auch für einen schnellen Snack zwischendurch.

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Damit ihr ebenfalls einen kleinen Überblick darüber erhaltet, was man aus einem Knäckebrot auf die Schnelle alles zaubern kann, möchte ich euch in den kommenden Tagen meine „Lieblings-Variationen“ vorstellen. Heute starten wir aber erst einmal mit dem Grundrezept, für selbstgemachtes Knäckebrot ohne Hefe.

Und so wird es gemacht:

Zutaten (1 Blech):
 
  • 80 g Dinkelmehl (oder Dinkelvollkornmehl)
  • 80 g Dinkelflocken
  • 25 g Sesam
  • 25 g Leinsamen
  • ¼ TL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 ml Wasser
  • ggf. weitere Körner oder Kräuter

Anleitung:

  1. Backofen auf 170 Grad vorheizen.
  2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und kräftig miteinander vermischen.
  3. Backblech mit Backpapier belegen und die Masse auf diesem dünn ausstreichen.
  4. 15 Minuten lang im Backofen backen.
  5. Danach das Backblech heraus nehmen und das Knäckebrot zuschneiden (z.B. mit einem Pizzaroller).
  6. Knäckebrot anschließend weitere 45 Minuten backen lassen.
  7. Danach abkühlen lassen.

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Das Rezept findet ihr natürlich auch wieder zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „K“). Bei den Körnern und Kräutern könnt ihr natürlich ganz nach Geschmack und individuellen Verträglichkeiten variieren.

Dann seid hoffentlich gespannt auf die kommenden Knäckebrot-Variationen. Ich wünsche euch allen einen entspannten Start ins Wochenende. Stay tuned…

Eure Lixe

 

 

Wie wäre es denn mal mit…der etwas anderen Pizza?

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich die letzten Tage aus beruflichen Gründen auf der schönen Insel Norderney verbracht habe, melde ich mich heute mit einem neuen Rezept-Vorschlag auf meinem Blog zurück. Die Idee für diesen Beitrag hat dieses mal meine Familie geliefert. Die hat mich nämlich bei meiner Heimreise am Dienstag mit einer leckeren Pizza der etwas anderen Art überrascht.

Pizza

Die Grundlage dafür bildet ein Quark-Öl-Teig, der im Backofen erst ein wenig vorgebacken und anschließend ganz nach individuellem Geschmack oder Verträglichkeiten belegt wird. Vorteil dieses Teiges: Man spart erheblich Zeit bei der Vorbereitung, da er nicht wie ein Hefeteig 30 Minuten oder länger gehen muss.

Ansonsten lässt sich der Pizza-Boden mit allen typischen Zutaten wie etwa Schinken, Mozzarella, Tomatensoße usw. belegen. Wer aber wie ich mit diversen Unverträglichkeiten zu tun hat oder mal etwas anderes ausprobieren möchte, der kann die Tomatensoße auch durch eine Paprikamcreme ersetzten oder den Belag mit einer Käse-Sahne-Kräutermischung übergießen.

Meine Familie hat sich dieses Mal für die Variante „Käse-Sahne-Kräutermischung“ entschieden. Hierbei werden frisch geriebener junger Gouda, ein wenig Frischkäse, gehackte Kräuter, sowie Sahne miteinander vermengt. Für den Belag wurden Paprika, Möhren und Zwiebeln geputzt, kleingeschnitten und kurz in der Pfanne vorgegart. Oftmals füge ich außerdem noch Puten- oder Hähnchenfleisch hinzu. Hier lässt sich ganz nach Belieben variieren.

So, bevor ich nun zu später Stunde gleich wieder hungrig werde, wünsche ich allen, die nun ebenfalls auf den Geschmack gekommen sind und das Rezept gerne ausprobieren möchten, vorab eine guten Appetit! Das Rezept für den Teig findet ihr auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ unter dem Buchstaben „P“ wie Pizza.

Ansonsten wünsche ich euch allen einen schönen Abend. Stay tuned…

Eure Lixie