Wie wäre es denn mal mit…einer weihnachtlichen *Tiramisu-Wickeltorte*? [„ich backs mir“]

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich etwas ganz Besonderes aus dem Hause Pott vorbereitet. Und den Anlaß dafür könnt ihr euch sicherlich schon denken. Nur noch 1 Mal schlafen und dann ist es wieder soweit – Heilig Abend steht vor der Tür. Oder soll ich sagen, der („echte“) Weihnachtsmann? 😉

Familie Pott holt ihre feinsten Klamotten aus den Kleiderschränken heraus, letzte Falten werden noch schnell mit dem Bügeleisen entfernt, die Haare werden frisch frisiert, vielleicht wird sogar ein wenig Schminke aufgetragen, es werden die letzten Vorbereitungen im Haus getroffen, um diesen besonderen Tag schließlich mit der lieben Verwandschaft zu verbringen, köstlich zu speisen, Weihnachtslieder zu trällern und natürlich um Geschenke auszutauschen. Weihnachtszauber liegt in der Luft. Oh wie ich mich freue. 🙂

Da unsere Tochter noch an den Weihnachtsmann glaubt, fiebert sie natürlich der Ankunft des Selbigen in seinem Schlitten entgegen, wobei das bei den derzeitigen Wetterbedingungen eher schwierig werden dürfte. Und damit das warten etwas erträglicher wird, hilft uns diese Köstlichkeit,  die Zeit ein wenig zu überbrücken und die vielen Minuten bis zur Bescherung wenigstens noch ein kleines „Bißchen“ interessanter zu gestalten. Denn was macht die meisten Kinder genauso glücklich wie das Beschenken? – Richtig, die Rede ist natürlich von süßen Leckereien. Und so ziert auch in diesem Jahr diese traumhaft leckere *Tiramisu-Wickeltorte* die festliche Tafel im Hause Pott.

TTorte_25TTorte_12TTorte_26TTorte_30Und so wird sie gemacht:

Zutaten für eine kleine Torte (für 12 große Stücke bitte die doppelte Menge verwenden):

Für den Biskuitteig

  • 90 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 6 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver (oder Alternativprodukt)

TTorte_11Für die Macarponecreme:

  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Quark
  • 2 Eigelb
  • 8 EL Zucker

TTorte_7Für die Baiserdekoration:

  • 4 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 240 g Zucker
  • 2 EL Kakaopulver (optional)

Außerdem 100 ml kalter Espresso (optional)

TTorte_18TTorte_13TTorte_21TTorte_29Anleitung:

  1. Backofen auf 100 Grad (Umluft) vorheizen. Das Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen. Dabei den Zucker einrieseln lassen und solange weiter schlagen, bis eine feste glänzende Masse entsteht. Nun den Kakao unterrühren. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Baisermasse mit Hilfe eines Spritzbeutels mit Stern- bzw. einer Lochtülle auf das Backpapier spritzen (zum einen in Tupfenform, zum anderen ein paar Tannen aufmalen). Für ca. 60 Minuten im Ofen backen. Danach den Ofen ausstellen und das Baiser noch weitere 30 Minuten ruhen lassen. Aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen. Zur Weiterverwendung vorsichtig vom Backpapier lösen!
  2. Eigelb und Zucker ca. 5 Minuten lang cremig aufschlagen (am besten mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät). Quark und Mascarpone verrühren und nach und nach unter die Eigelbmasse rühren. Für ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.TTorte_27
  3. Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Butter zerlassen. Eier trennen und Eigelbe mit Zucker schaumig schlagen. Eiweiß steif schlagen. Mehl und Backpulver mischen und sieben. Mehl mit Backpulver im Wechsel mit dem Eisschnee unter die Eigelbmasse heben. Flüssige Butter mit etwas Masse verrühren, dann unter die übrige Masse heben. Biskuitteig gleichmäßig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Im Backofen ca. 12-15 Minuten backen. Biskuitplatte herausnehmen, auf ein mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen und das Papier abziehen. In der Mitte 1 x längs durchschneiden, zur Rolle einrollen und im eingerollten Zustand auskühlen lassen.TTorte_2
  4. Nach dem Auskühlen die Rollen wieder vorsichtig entrollen, mit ein wenig Espresso beträufeln und anschließend mit einem Teil der Mascarponecreme bestreichen. Am Rand etwa 2 cm frei lassen. Danach die Rolle wieder vorsichtig aufrollen. Die zweite Hälfte Ende an Ende anlegen und ebenfalls auf die erste Rolle weiter aufrollen. Hochkant auf einen Teller oder eine Tortenplatte aufstellen.
  5. Den äußeren Rand und das obere Kopfende ebenfalls mit Mascarponecreme bestreichen und mit den Baiserteilen dekorieren. Mit Kakaopulver bestreuen, sofort servieren und verzehren.

Hier noch ein paar Hinweise und Tipps: Das Rezept ist zugegebenermaßen nicht ganz histaminarm, aber ich verrate euch, wie ihr es in eine histaminarme Variante abwandeln könnt: Lasst einfach den Kakao und den Espresso weg und verwendet zur Deko weiße Schokolade. Und schon habt ihr einen wunderbar leckeren Tiramisu-Kuchen, der auch histaminarm genossen werden kann.

TTorte_16TTorte_5TTorte_19Da die Baiserteile nach einiger Zeit brüchtig werden, empfiehlt es sich, die Torte sofort zu verzehren, oder ansonsten auf die Baiserdekoration zu verzichten bzw. anderweitig zu dekorieren.

Das Rezept gibt es wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „T“).

Und weil dieser Kuchen nicht nur alle Esser im Hause Pott glücklich macht, sondern auch wunderbar in die noch laufende  „ich backs mir“- Runde vom Dezember passt, schicke ich diesen Beitrag rasch zur lieben Claretti und ihrem Tastesheriff hinüber. 😉

TTorte_24TTorte_4TTorte_28So Ihr Lieben, die nächsten Tage möchte ich mich in mein Leben 1.0 zurückziehen und mich voll und ganz meiner Familie widmen. Daher bitte nicht wundern, wenn es beitragsmäßig ein paar Tage etwas stiller wird. Ich wünsche euch und euren Familien ein wundervolles und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit im Kreise Eurer Liebsten und lasst Euch reich beschenken. Viele liebe Weihnachtsgrüße, stay tuned…

Eure Lixie ❤

TTorte_33Bezugsquelle: Diese zauberhafte mintfarbene Tortenplatte trägt den Namen „Little Candy“ und es gibt sie bei Home of Cake zu kaufen. Wenn ihr genauso verliebt in diese Tortenplatte seid, wie ich, dann schaut unbedingt im wundervollen Shop vorbei. Vielleicht findet ihr hier noch das ein oder andere last minute Geschenk! 😉

Wie wäre es denn mal mit…leckeren Kokos-Keks-Kugeln? – Weiß ist das Gold der Weihnachtszeit

Hallo Ihr Lieben,

hach, ich liebe die Adventszeit. Während hier bei uns zu Hause die Weihnachtsklassiker immer noch rauf und runter dudeln und für die nötige Stimmung sorgen, geht die Weihnachtsbäckerei in die finale Phase. Bis zum Wochenende werden die letzen Plätzchen gebacken (so ist zumindest der Plan), dann hübsch verpackt, um schließlich verschenkt zu werden. Ok, das ein oder andere leckere Stück landet zwischendurch schon vorher im Mund oder findet bei der letzen Auslese dann doch den Weg in die „Naschschale“, weil die Form nicht gefällt oder eine Ecke fehlt,…so landen die meisten Dinkelkekse, Vanillekipferl, Aprikosen-Marzipan-Kekse und viele viele Sorten mehr unter dem Weihnachtsbaum, um ein Glückslächeln in die Gesichter der Lieben zu zaubern. Und eine Sorte Keks darf dabei natürlich nicht fehlen und deswegen ergänze ich die „Geschenke aus der Küche“-Liste heute um diese wunberbare Leckerei…

KKugel_10KKugel_14KKugel_13KKugel_28…herrliche Kokokos-Keks-Kugeln, denn Weiß ist das Gold der Weihnachtszeit! 😉

Und so werden sie gemacht:

Zutaten (ca. 20 Stück):

  • 50 g Löffelbiskuits
  • 1 EL Rum
  • 150 g weiße Schokolade
  • 50 g Sahne
  • 30 g Kokosraspel

KKugel_23KKugel_24KKugel_6KKugel_19KKugel_29Anleitung:

  1. Die Löffelbiskuits entweder in einen Gefrierbeutel stecken, verschließen und mit dem Nudelholz so lange bearbeiten, bis daraus feine Brösel geworden sind. Oder die Biskuits im elektrischen Blitzhacker fein mahlen. Biskuits in eine Schüssel füllen und den Rum darüberträufeln, verrühren.
  2. Die Schokolade fein hacken und zusammen mit der Sahne in eine kleine Metallschüssel geben. Die Schüssel über ein heißes Wasserbad hängen und die Schokolade ganz langsam unter Rühren in der Sahne schmelzen.KKugel_17KKugel_11KKugel_2KKugel_30
  3. Sobald sich Schokolade und Sahne zu einer samtigen Creme (Ganache) verbunden haben, über die Kekse geben und alles zu einer homogenen Masse verrühren. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kühlen, bis die Masse fest ist und sich gut verarbeiten lässt.
  4. Die Kokosraspel in einen tiefen Teller oder eine kleine Schüssel geben. Nach und nach mit einem Teelöffel kleine Portionen von der Schoko-Keks-Masse abstechen, zügig zwischen den Handflächen zu Kugeln formen und sofort in den Kokosraspeln wälzen, bis sie rundum damit bedeckt sind.
  5. Die Kokos-Keks-Kugeln im Kühlschrank fest werden lassen. Dann in luftdicht schließende Behälter schichten und bis zum Verschenken im Kühlschrank aufbewahren.
KKugel_7KKugel_18KKugel_5KKugel_22KKugel_31Das Rezept findet ihr außerdem noch in dem Buch „Geschenideen aus der Küche“, welches beim GU-Verlag erschienen und überall käuflich zu erwerben ist.
KKugel_8KKugel_25Ein wirklich wunderbares Buch, das ich in jedem Fall verschenken oder selbst behalten würde. Es ist liebevoll gestaltet, enthält über 100 tolle Rezepte und Geschenkideen aus der Küche (der Titel ist also absolut Programm, hehe)  und hält zudem noch einige Anregungen in Sachen „Verpacken“ parat.
2166 Geschenke_UM_NEU.inddWer mehr zu dem Buch wissen möchte oder es sich kaufen möchte, der klickt sich hier entlang.
KKugel_27Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken. Habt einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…
Eure Lixie ❤

Wie wäre es denn mal mit…Mandel-Schoko-Kreisen? – oder sag es mit Liebe und Schokolade…

Hallo Ihr Lieben,

jetzt geht es aber wirklich steil auf Weihnachten zu. Während ich am Wochenende endlich das Haus geschmückt und die letzten Weihnachtsgeschenke besorgt habe, mache ich mich nun an den Essensplan. Außerdem müssen die Geschenke noch verpackt, Karten geschrieben, ein Weihnachtsbaum besorgt und aufgestellt und natürlich viele Leckereien gebacken und gekocht werden. 😉

SKreise_7Habt ihr denn schon soweit alles vorbereitet? Oder seid ihr noch genauso im Vorbereitungsstress wie ich?

Heute wird auf alle Fälle erst nocheinmal gebacken. Meine Lieben haben mir natürlich eine kleine Wunschliste gemacht und so standen unter anderem diese leckeren Mandel-Schoko-Kreise auf dem Plan…

SKreise_1SKreise_6SKreise_17Und so werden sie gemacht:

Zutaten (ca. 20 Stück):

  • 1 Ei
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Puderzucker
  • 6 Trpf. Bittermandel-Aroma (kann ggf. auch weggelassen werden)
  • 2 EL Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver (oder Alternativprodukt)20 Backoblaten (Durchmesser ca. 5 cm)SKreise_3
  • 2-3 TL Mohn1 EL Milch
  • 50 g Mandelplättchen
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre (als histaminarme Variante empfehle ich weiße Schokolade, da der Kakaoanteil geringer ist!)
  • Backpapier

SKreise_11SKreise_16SKreise_12SKreise_18Anleitung:

  1. Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen.
  2. Ei trennen, Marzipan, Puderzucker, Bittermandel-Aroma und Eiweiß mit dem Schneebesen des Handrührgerätes zu einer cremigen Masse verrühren. Mehl unterkneten. In einen Spritzbeutel mit mittlerer Lochtülle füllen.SKreise_14SKreise_4SKreise_15SKreise_19
  3. Backblech mit Backpapier auslegen. Backoblaten darauf verteilen. Marzipanmasse flach auf die Oblaten spritzen. Eigelb und Milch verquirlen. Plätzchen damit bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen. Mandelplättchen etwas fest und die Plätzchen dabei etwas flacher drücken. Kreise ca. 12-15 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  4. Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen. Plätzchen zur Hälfte hineintauchen und auf ein Kuchengitter abtropfen lassen. Plätzchen ca. 20 Minuten kühl stellen, bis die Kuvertüre fest ist oder längere Zeit (am besten über Nacht) außerhalb des Kühlschrankes fest werden lassen.
Quelle: Back-Hits – Die neuesten Plätzchen, Torten und Kuchen für Weihnachtsfest Nr. 01/2014

SKreise_8Das Rezept gibt es wie immer auch zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „M“). Viel Spaß beim Nachbacken. Übrigens lassen sich die Mandel-Schoko-Kreise sehr schön verschenken. Sag es doch einfach mit Liebe und Schokolade ! 😉

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Ich verschwinde nun in die Küche und wünsche euch allen einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Bezugsquellen: Porzellan von Friesland, Geschirrhandtuch (Greengate) von Geliebtes Zuhause

 

Wie wäre es denn mal mit…leckeren Geschenken aus der Küche? – Bloggerwichteln oder auch *Schenken macht Freude*

Hallo Ihr Lieben,

auf den heutigen Beitrag freue ich mich ganz besonders. Denn wie der ein oder andere von Euch wahrscheinlich schon mitbekommen hat, nehme ich dieses Jahr an einer Adventswichtelaktion teil, wo sich einige Foodblogger gegenseitig ein Wichtelpaket schicken. Unser Motto heißt: “Schenken macht Freude” Dieses schöne Event hat die zauberhafte Sarah vom Knusperstübchen organisiert und ich freue mich riesig, ein Teil dieser Runde sein zu dürfen. Dafür, sowie für die viele Arbeit und Zeit die alle (insbesondere auch Sarah für die Organisation) investiert haben, sage ich einen herzlichen Dank! ❤

Banner-Blogger-WichtelnGestern konntet Ihr Euch schon bei der lieben Janke von jankes*soulfood ein paar wundervolle Anregungen für last minute Geschenke aus der Küche holen. Ich habe Janke erst durch das Bloggerwichteln kennen gelernt und ich bin mega begeistert von ihr und ihrem wundervollen Blog. Schaut unbedingt bei jankes*soulfood vorbei! Dort erwartet euch eine super sympathische Vollblutbloggerin mit jeder Menge kreativer und leckerer Ideen! 😉

Heute bin ich dann also an der Reihe und mein Wichtelpaket ging an die bezaubernde Sarah mit ihrem Knusperstübchen. Sarah und ich kennen uns schon eine Weile (zumindest schreibtechnisch via WordPress, Mail und so weiter) und ich bin nicht nur großer Fan ihres genialen Blogs. Sarah ist ein Garant für erfolgreiche Blogevents, beweist absolutes Organisationstalent und macht alles mit der benötigten Prise Ehrgeiz und vor allem mit viel Liebe! Sie ist ebenfalls Vollblutbloggerin mit großem Herz und ich würde mich riesig freuen, wenn wir uns einmal persönlich treffen würden. Ihr Blog ist in jedem Fall immer einen Klick wert! Also bitte nicht zögern, sondern klicken! 😉

Wichteln_54Jetzt seid ihr sicher gespannt, was ich Sarah zukommen lassen habe? Nun – ich habe lange hin und her überlegt, Notizen gemacht, Zeitschriften durchgewälzt,…mich regelrecht verrückt gemacht. Am Ende habe ich mich dafür entschieden, ihr einfach Leckereien zu schicken, die ich selbst super gerne esse. Und ich hoffe, dass ich damit nicht ganz daneben gelegen habe! 😉 Also landeten folgende süße Alleskönner in Sarah´s Wichtelpaket:

Als erstes packte ich meine geliebten Dinkelkekse in die Post.

Wichteln_1Ich habe sie in drei Varianten, nämlich als Dinkel-, Dinkelvollkorn- und Dinkelmohn-Keks liebevoll in einer Glasflasche verpackt. Das Grundrezept habt ihr schon einmal in diesem Beitrag von mir vorgestellt bekommen. Wichteln_28Wichteln_26Wichteln_56Wichteln_2Für die Dinkelvollkornversion tauscht ihr das Dinkelmehl einfach gegen Dinkelvollkornmehl aus und für die Mohnversion fügt ihr 2-3 EL Blaumohn hinzu. Die Flaschen inklusive Sticker und Tape gibt es im Übrigen bei Kukuwaja zu kaufen. Achtet schon beim Ausstechen der Kekse darauf, ob sie durch die Öffnung der Flasche passen!

Wichteln_25Wichteln_22Wichteln_24Wichteln_11Außerdem habe ich aus den Dinkel-Mohn-Keksen ein paar Doppeldecker mit Marzipan gemacht. Dafür bestreicht die Kekse mit Johannisbeergelee, stecht ein paar Marzipansterne aus und setzt alles Schicht für Schicht zusammen. Am Ende könnt ihr die Kekse außerdem noch mit Schokoladenglasur verzieren. Das sieht nicht nur gut aus, sondern gibt den Keksen eine besonders leckere und cremige Note. Für ganz Hartgesottene, empfehle ich, die Schokolade mit ein wenig Chilli zu verfeinern.

Wichteln_50Wichteln_45Wichteln_5Als nächstes landete einer meiner Lieblingskuchen im Paket. Es ist ein leckerer Vollkorn-Kirschkuchen, der sich prima im Glas zubereiten und verschenken läßt. Und so wird er gemacht:

Zutaten:

  • 200 g Schmand
  • 300 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 300 ml Öl
  • 400 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Päckchen Backpulver oder Alterntivprodukt
  • 370 g Kirschen
  • Mandeln (gehobelt)
  • etwas Butter
  • etwas Puderzucker

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Anleitung:

  1. Eine Kuchenbackform buttern und mehlen. Anschließend den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Kirschen (wenn nötig) abtropfen lassen.
  3. Aus Schmand, Zucker, Vanillezucker, Eier, Mehl, Öl und Backpulver einen homogenen Teig herstellen. Dazu alles gut miteinander verrühren.
  4. Die Hälfte des Teiges in die Backform füllen und mit ein paar Kirschen belegen. Danach den restlichen Teig darüber geben und die übrigen Kirschen auf dem Teig verteilen.
  5. Für ca. 50 Minuten goldbraun backen.
  6. Nach 30 Minuten die Mandeln darüber streuen und mitbacken.
  7. Den fertigen Kuchen aus dem Backofen nehmen, abkühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und genießen.

Wichteln_36Wichteln_56Wichteln_4Wer den Kuchen im Glas vorbereitet, sollte nicht mehr wie 2/3 vom Glas befüllen, da er beim Backen noch aufgeht.

Und ganz zum Schluß habe ich noch ein paar kandierte Mandeln bzw. Mandelkaramell hinzugefügt. In Folie verpackt, machen auch sie sich wunderbar unter dem Weihnachtsbäumchen und sind zudem noch schnell und einfach zubereitet!

Und so wird es gemacht:

Zutaten:

  • 2 EL Wasser
  • 400 g Zucker
  • 200 g Mandeln
  • 80 g Butter
  • Blech mit Backpapier

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Anleitung:

  1. Wasser und Zucker in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Sobald die Masse zu karamellisieren beginnt (der Zucker sollte sich vollständig gelöst haben) die Mandeln und die Butter hinzugeben und unter Rühren aufkochen, bis eine zähflüssige Masse entsteht und die Mandeln mit einer sirupartigen Masse bedeckt sind bzw. sich alles miteinander verbunden hat.
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Mandelmasse gleichmäßig darauf verteilen.  Ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Danach z.B. mit einem Pizzaroller in Dreiecke oder Streifen auseinander schneiden. Die Masse lässt sich aber auch gut auseinander brechen.

Wichteln_41Wichteln_43Wichteln_3Alles wurde bestens verstaut, weihnachtlich verpackt und dann auf den Weg zu Sarah geschickt. Und bereits einen Tag später habe schon mein Paket erhalten. Dieses kam von Sarah und folgende leckere Sachen „waren“ darin verpackt: Bratpfelchips, kleine gewürzte Baisers, Basilikum-Knoblauch-Salz, Kokos-Haferflocken-Plätzchen, eine Mischung für Kokos-weiße Schokolade-Milchreis, sowie Vanille-Orangen-Zucker! Na klingt das alles nicht fantastisch?

Wichtelpaket SarahWie ihr seht, habe ich das Wörtchen „waren“ extra markiert. Wir konnten es nicht erwarten gleich von allem zu probieren und es hat alles wirklich vorzüglich geschmeckt! Es war mir gerade noch möglich, das Foto oben auf die Schnelle zu schießen. Schön ist es nicht geworden, aber mehr seht ihr ja dann beim Knusperstübchen. Und es würde mich verdammt wundern, wenn euch da nicht ein paar wundervolle Foto´s von Sarah erwarten. Die Rezepte dazu stellt sie Euch am 21.12. auf ihrem Blog vor. ;-D

So Ihr Lieben, das sind also meine Geschenke aus der Küche. Und schon Morgen geht es bei Katha auf ihrem Blog „Katha-kocht“ mit leckeren Geschenkideen weiter. Ich bin schon ganz gespannt, was sie uns leckeres präsentieren wird.

Wichteln_8Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken! Habt einen wundervollen und genussreichen Tag. Vor allem aber wünche ich euch allen einen besinnlichen 3. Advent. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Wie wäre es denn mal mit…dem Grundrezept für easy peasy Dinkelkekse? – *Winterzauber Classics*

Hallo meine Lieben,

manche mögen mich ja für verrückt halten, aber ich habe heute morgen um 6 Uhr tatsächlich schon die nächsten Kekse gebacken. Ja, ihr habt richtig gelesen – um 6 Uhr Kekse backen! Am Sonntagmorgen! – Das ist in der Tat etwas crazy. Aber ich habe allen Grund gehabt, dies zu tun, denn die Kekse sollen einem karitativen Zweck zugutekommen. Und so stehe ich sonntags eben auch schon mal in aller Frühe am Backofen und schwinge meine Backrolle! Hehe

Und welche Kekssorte eignet sich besser als der gute Klassiker namens „Dinkelkeks“. Ich backe ih zumindest seit Jahren immer wieder gerne, denn er lässt sich in viele leckere Varianten verwandeln, mit Schokolade oder Puderzucker verfeinern oder einfach nur pur genießen.

Dinkelkeks_1Dinkelkeks_2Hier verrate ich euch mein liebstes Grundrezept für diesen Leckerbissen:

Zutaten (ca. 40 Stück):

  • 200 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 400 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • etwas Dinkelmehl zum Ausrollen
  • 2 TL Backpulver (oder Alernativprodukt)
  • Backpapier
  • Ausstechförmchen

Dinkelkeks_8Dinkelkeks_5Dinkelkeks_3Dinkelkeks_4Anleitung:

  1. Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Eier mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren.
  3. Danach das Mehl mit dem Backpulver vermischen und  nach und nach unter Rühren einarbeiten. Alles zu einem homogenen Teig verkneten und zu einer Kugel formen.
  4. Die Kugel in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  5. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.Dinkelkeks_11Dinkelkeks_15
  6. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,3 bis 0,5 cm dick ausrollen und mit Keksausstechern ausstechen.
  7. Auf dem Backblech verteilen und für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
  8. Die Kekse aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.
  9. Entweder pur genießen oder mit Schokolade, Puderzucker, Perlen und anderen Leckereien verzieren.

Dinkelkeks_9Dinkelkeks_7Dinkelkeks_6Dinkelkeks_12Ich werde euch die nächsten Tage die ein oder andere Abwandlung dieses wunderbaren Grundrezeptes vorstellen. Außerdem habe ich noch einen kleinen Tipp für Euch: Wenn es mal schnell gehen soll, könnt ihr euch die Stunde Kühlschrank einfach sparen. Ich habe den Teig auch schon ohne vorherige Kühlung verarbeitet. Das ging recht problemlos.

Dinkelkeks_10Dinkelkeks_14Das Rezept stelle ich euch wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern als PDF auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchsabe „D“) ein.

Dinkelkeks_13Dinkelkeks_16Ich wünsche euch und euren Lieben einen wundervollen 2. Advent! Habt einen genussreichen und entspannten Sonntag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Wie wäre es denn mal mit…Aprikosen-Marzipan-Keksen? – oder „Schick süße Leckereien auf Reisen zum Nordpol…“

Hallo ihr Lieben,

puhhhhhhh…die Maschinen rattern wieder. Oh wie liebe ich das Geräusch meiner Kitchen Aid. Es beruhigt und benebelt irgendwie zugleich. Man taucht ab in eine andere Welt und denkt nicht groß nach. Die Hände arbeiten fast wie von selbst. Jede Bewegung wird zielsicher und strukturiert durchgeführt – hmhmhmmmm…(räuspern) – ok, ich bin dann doch eher ein kleiner Küchenchaot. Aber Spaß macht es so oder so. Also auf in die Küchenschlacht, die mir große Freude bereitet und auch die quirligen Naschkatzen vor Begeisterung vom TV wegjagt. 😉

Kneten, mehlen, rollen, ausstechen…die Adventsfabrik nimmt langsam volle Fahrt auf. Denn zusammen mit der Wunschliste sollen ein paar unserer Leckereien natürlich auch Santa Claus schon vorab in den Genuss selbst gemachter Plätzchen kommen lassen. Vielleicht werden dann alle Geschenke der langen Wunschliste Heilig Abend unter dem Weihnachtsbaum liegen? 😉

Schnell werden sie auf den Schlitten geladen und zu Santa Claus auf die Reise Richtung Nordpol geschickt. „Dann lass sie Dir gut schmecken, Santa …

…diese leckeren Aprikosen-Marzipan-Kekse!“ ;-D

Aprikosenkeks_2Aprikosenkeks_7Aprikosenkeks_5Aprikosenkeks_8Aprikosenkeks_16Und so werden sie gemacht:

Zutaten (ca. 30 Stück):

  • 150 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 80 g Zucker
  • 100 g Marzipanrohmasse (Zimmertemperatur)
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • etwas Dinkelmehl zum Ausrollen
  • Aprikosengelee /- Marmelade (z.B. Aprikosen-Samt.-Marmelade)
  • Frischhaltefolie
  • Backpapier
  • Ausstechförmchen

Aprikosenkeks_3Aprikosenkeks_17Aprikosenkeks_6Aprikosenkeks_13Aprikosenkeks_14Anleitung:

  1. Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  2. Das Eigelb mit dem Zucker und der Butter schaumig.
  3. Das Marzipan in Stücke teilen und die Stücke nach und nach unter Rühren zur Butter geben.
  4. Danach das Mehl ebenfalls nach und nach unter Rühren einarbeiten. Alles zu einem homogenen Teig verkneten und zu einer Kugel formen.Aprikosenkeks_21Aprikosenkeks_25Aprikosenkeks_22Aprikosenkeks_24
  5. Die Kugel in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  6. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,3 bis 0,5 cm dick ausrollen und mit Keksausstechern ausstechen.
  8. Auf dem Backblech verteilen und für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
  9. Die Kekse aus dem Backofen nehmen.Aprikosenkeks_26Aprikosenkeks_12Aprikosenkeks_18Aprikosenkeks_29Aprikosenkeks_30
  10. Eine Hälfte der noch warmen Kekse sofort mit Marmelade bestreichen. Auskühlen lassen.
  11. Die andere Hälfte auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Beide Kekshälften anschließend aufeinander legen und aushärten lassen. Danach servieren, genießen oder in einer Keksdose aufbewahren und später verzehren.

Aprikosenkeks_33Aprikosenkeks_32Aprikosenkeks_19Aprikosenkeks_20Aprikosenkeks_28Tipp: Natürlich lassen sich die Kekse auch mit jeder beliebigen anderen Marmelade oder Nougatcreme bestreichen. Hier könnt ihr also nach ganz Belieben variieren.

Aprikosenkeks_4Aprikosenkeks_34Aprikosenkeks_35Aprikosenkeks_36Die Kekse eignen sich hübsch verpackt außerdem wunderbar zu den Feiertagen als kleines Mitbringsel für den Gastgeber oder als selbstgemachtes Geschenk aus der Küche. ❤

Aprikosenkeks_38Aprikosenkeks_9Aprikosenkeks_37Aprikosenkeks_15Aprikosenkeks_27Das Rezept gibt es wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „A“ wie Aprikose).

Aprikosenkeks_11Aprikosenkeks_10Aprikosenkeks_39Aprikosenkeks_31Ich wünsche euch einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie wäre es denn mal mit…einem echten Adventskracher? – Knusper o´clock mit Zimt-Cronuts, Schmand, karamellisierten Äpfeln und Mandeln

Hallo ihr Lieben,

die ersten Weihnachtsmärkte öffnen nun ihre Tore und irgendwie kann ich mich der weihnachtlichen Vorfreude nicht mehr entziehen. Geht es euch da genauso oder ist dieses zauberhafte Adventsfeeling bei euch noch nicht angekommen?

Bei uns zu Hause herrscht zwar dekomäßig noch Ebbe, denn geschmückt wird nicht vor dem ersten Advent. Aber genügend Ideen schwirren schon in meinem Kopf herum und auch die Adventskalender sind bereits fertig gestellt und warten darauf geöffnet zu werden. Und allzuviel Zeit ist bis Weihnachten auch gar nicht mehr. Ich habe mir für dieses Jahr zumindest vorgenommen, rechtzeitig mit allen nötigen Vorbereitungen zu beginnen, um möglichst stressfrei durch die Feierlichkeiten zu kommen. Zumindest soweit dies möglich ist. 😉

Ja und die Küchenmaschine bekommt sicherlich bis dahin auch noch jede Menge zu tun, denn es stehen noch eine Reihe Events an, für die Kekse gespendet oder Kuchen gebacken werden müssen. Deswegen habe ich mich entschieden, ihr heute mal ein wenig Ruhe zu gönnen und habe diese leckeren Cronuts mit Zimt, Schmand, karamellisierten Äpfeln und Mandeln gezaubert. Cronut_Banner_2Mhhhhhhhhh…oh es weihnachtet sehr! Ich liebe es und ich liebe diese Cronuts. Sie sind ein wahrgewordener Adventstraum und setzen dem ganzen Drumherum buchstäblich die Krone auf.

Cronut_1Cronut_2Cronut_3Und so werden sie gemacht:

Zutaten (ca. 5-8 große Sterne):

  • 4 Packungen Blätterteig aus dem Kühlregal (je ca. 270 g / vorzugsweise aus Dinkelmehl)
  • Pflanzenöl zum Frittieren
  • 3 EL Zimt
  • 3 EL Zucker
  • 2x Ausstecher Sternmotiv (z.B. ca. 4 und 10 cm Durchmesser)
  • ggf. etwas Mehl zum Verarbeiten
  • 200 g Schmand
  • 2 Äpfel
  • 125 g Zucker zum Karamellisieren der Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • gebrannte Mandeln

Cronut_5Cronut_40Cronut_36Cronut_38Cronut_39Anleitung:

  1. Den Blätterteig entrollen und zunächst 2 Platten aufeinander legen. Etwas zusammen drücken.
  2. Zucker und Zimt vermischen und auf dem Blätterteig gleichmäßig verteilen.
  3. Nun die nächsten zwei Platten Blätterteig darüber schichten, alles in der Mitte einmal überklappen und nochmals gut zusammendrücken (besonders an den Seiten). Es sollten nun insgesamt 8 Schichten entstehen.Cronut_6Cronut_14Cronut_18Cronut_13Cronut_33
  4. Als nächstes Mithilfe der Ausstecher möglichst viele Sterne ausstechen. Erst den großen Ausstecher benutzen, dann die Mitte mit dem kleinen Ausstecher entfernen. Den restlichen Teig ggf. leicht mit Mehl bestäuben, neu ausrollen, in 8 Lagen übereinander falten,  dann wieder Sterne wie angegeben ausstechen oder einfach ein paar kleinere Sterne ausstechen bzw. ein paar Kugeln formen.
  5. Ausreichend Pflanzenöl in einem Topf zum Frittieren erhitzen. Um zu testen, ob das Öl heiß genug ist, einen Holzspieß in das Öl halten. Wenn sich daran kleine Bläschen bilden, ist die notwendige Temperatur erreicht.Cronut_7Cronut_20Cronut_8Cronut_21Cronut_9Cronut_15
  6. Die Teigsterne portionsweise im heißen Öl von jeder Seite ca. 2 Min. goldbraun frittieren und anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Außerdem die Äpfel schälen und in Stücke schneiden. (Tipp: Das Auge isst ja bekanntlich mit, wer möchte, kann aus den Apfelstücken ebenfalls Sterne etc. ausstechen und diese weiter verwenden.) Zucker in einer heißen Pfanne erhitzen, unter Rühren schmelzen und bräunen. (Achtung: Der Zucker darf nicht zu braun werden. Zum Rühren am besten einen Holzlöffel mit langem Stiel verwenden, da dieser sehr heiß ist!) Cronut_19Cronut_16Cronut_25Cronut_26Cronut_34Nun die Apfelstücke hinzufügen und kurz darin schwenken. Für ca. 6 Minuten in der Pfanne köcheln lassen. Immer wieder Umrühren, sodass die Apfelstücke mit der Zuckermasse überzogen werden. Zum Schluss mit etwas Zimt bestreuen.
  8. Die abgetropften Cronuts mit Schmand überziehen, die karamellisierten Äpfel und gebrannten Mandeln darüber anrichten und sofort servieren und verzehren.

Cronut_10Cronut_17Cronut_12Cronut_11Das Rezept gibt es wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „C“).Cronut_32Cronut_31Cronut_35Cronut_37Cronut_30

Hier noch ein weiterer Tipp: Ihr könnt das Rezept natürlich auch ein wenig umwandeln. Nehmt doch z.B. statt Schmand ein wenig Vanillepudding. Diesen könnt ihr außerdem auch wie beim Donut in den Cronut einfüllen. Oder ihr bleibt bei der allbekannten Variante mit Zuckerglasur und Dekorperlen. Traumhaft lecker bleiben die Cronuts in jeder Variante.

Cronut_22Cronut_23Cronut_24Cronut_28Cronut_4Und da ich so verliebt in diese Cronuts bin und man lieben Personen immer nur das Beste schenken sollte,  nehme ich mit diesem Beitrag an Sarah´s Tea Party teil. Denn das Knusperstübchen feiert ihren ersten Bloggeburtstag und hat in dem Zusammenhang das Blog-Event „KNUSPER O´CLOCK“ gestartet. Ich freue mich riesig, das Sarah eine Fortführung des Knuspersommers in Angriff genommen hat und wieder so viele wunderbare Rezepte zusammen kommen. Schaut unbedingt bei Sarah vorbei und seid ebenfalls bei Sarah´s Tea Party dabei. Bis zum 08. Dezember habt ihr noch Gelegenheit dazu. Es gibt natürlich auch wieder viele wundervolle Preise zu gewinnen. Reinschauen und teilnemen lohnt sich also unbedingt…

01_fb_BannerIch wünsche euch allen einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

 

 

Wie wäre es denn mal mit…gebrannten Mandeln? – kein Winterzauber ohne die Queen der Steinfrüchte…

Hallo Ihr Lieben,

heute melde ich mich mit einem kleinen Samstags-Quickie zurück. Das Wetter ist so wahnsinnig toll, dass meine Kids und ich das unbedingt noch ausnutzen wollen. Doch ohne eine süße Leckerei macht das nur halb so viel Spass, daher kommt hier meine schnelle Nummer für alle Naschkatzen und Liebhaber der Queen aller Steinfrüchte – Wie wäre es denn mal mit gebrannten Mandeln?

Mandel_6Mandel_7Mandel_5Und so wird es gemacht:

Zutaten:

  • 200 g ganze Mandeln
  • 100 ml Wasser
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 TL Zimt

Mandel_11Mandel_9Mandel_7Anleitung:

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Eine große Pfanne auf der Herdplatte erhitzen.
  3. Das Wasser, den Zucker, den Vanillezucker und den Zimt darin zum Kochen bringen.
  4. Sobald die Masse kocht, die Mandeln hinzufügen.
  5. Alles bei starker Hitze solange weiterkochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Mandeln mit einer harten Kruste überzogen sind. Wähenddessen immer wieder mit einem Holzlöffel umrühren.Mandel_8Mandel_12
  6. Sobald sich die Kruste um die Mandeln bildet, die Temperatur herunter stellen und solange weiterrühren, bis sich der kristallisierte Zucker wieder verflüssigt und zu Karamell wird.
  7. Den Inhalt der Pfanne auf das Backbleck gießen, gleichmäßig darauf verteilen.
  8. Die Mandeln mit zwei Gabeln schnell voneinander trennen (nicht mit den Fingern, da sehr heiß!) und dann abkühlen lassen.

Mandel_4Mandel_11Tipp: In einem luftdicht verschlossenen Behälter sind die Mandeln einige Tage haltbar, am besten schmecken sie aber ganz frisch und noch leicht warm.

(Quelle: Küchengötter)

Mandel_7Mandel_10Das Rezept stelle ich euch auch wieder zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „M“) ein.

Ich wünsche Euch einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

 



 

Wie wäre es denn mal mit…easy peasy Marzipankeksen? – Und der Winterzauber geht weiter…

Hallo ihr Lieben,

wow, schon ist wieder Freitag.  Der Tag, der (für viele zumindest) das Wochenende einleutet. Obwohl der Wecker morgens früh klingelt, ist man (ich) viel entspannter, denn man steht ja quasi schon mit einem Bein im Wochenende. Und wenn man wie ich zudem das riesen Glück hat, freitags nur bis mittags arbeiten zu müssen, ist das Weekendfeeling gleich noch greifbarer. Allerdings heißt Feierabend bei mir nicht gleich Feierabend, denn mit Kids, Haus und Co wartet immer in einer Ecke ein wenig Arbeit. Und so ist freitags auch eher die Zeit für ein kleines, einfaches und unkompliziertes Schmankerl.

Marzipankeks_1Marzipankeks_2Da passen diese easy peasy Mandelkekse wunderbar in den Zeitplan. Der Teig ist in Handumdrehen zubereitet und während er ein Stündchen zum Kühlen in den Kühlschrank kommt, können im Haushalt schon ein paar Dinge erledigt werden. Das Ausrollen und Ausstechen geht mit Hilfe der Kids dann eh super schnell und nach 15 Minuten im Backofen, sind sie ein echter Genuss für Gaumen und Nase.

Marzipankeks_3Marzipankeks_4Marzipankeks_15Marzipankeks_5Aber wie es genau geht, verrate ich euch hier:

Zutaten (ca. 40 Stück):

  • 150 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 60 g Zucker
  • 100 g Marzipanrohmasse (Zimmertemperatur)Marzipankeks_13
  • 250 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • Mehl zum Ausrollen
  • Frischhaltefolie
  • Backpapier
  • Ausstechförmchen

Marzipankeks_6Marzipankeks_8Marzipankeks_12Marzipankeks_9Anleitung:

  1. Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  2. Das Eigelb mit dem Zucker und der Butter schaumig.
  3. Das Marzipan in Stücke teilen und die Stücke nach und nach unter Rühren zur Butter geben.
  4. Danach das Mehl nach und nach ebenfalls unter Rühren einarbeiten. Alles zu einem homogenen Teig verkneten und zu einer Kugel formen.
  5. Die Kugel in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.Marzipankeks_24Marzipankeks_19Marzipankeks_10Marzipankeks_17
  6. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  7. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen und mit Keksausstechern ausstechen.
  8. Auf dem Backblech verteilen und für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
  9. Die Kekse aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen.
  10. Verzieren und genießen.

Marzipankeks_16Marzipankeks_21Marzipankeks_20Marzipankeks_14Das Rezept findet ihr auch wieder zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „M“). Viel Spaß beim Nachbacken und vor allem beim Naschen.

Marzipankeks_22Marzipankeks_23Ich wünsche euch einen wunderschönen und genussvollen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

Wie wäre es denn mal mit…einer märchenhaften Leckerei? – eine *Schneeweißchentorte* zum Blogevent: Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein

Hallo ihr Lieben,

wenn die Tage immer dunkler werden, die Temperaturen in Richtung Gefrierpunkt sinken, die ersten Weihnachts- bzw. Adventsdekorationen an Fenster und Türen aufgehängt werden, die Schornsteine der Kaminöfen rauchen und die Scheiben der Autos so langsam gefrieren, dann ist es definitiv Zeit für Rapunzel, Dornröschen, den Froschkönig und all die anderen zauberhaften Wesen. Denn Advents- und Weihnachstzeit ist definitiv auch immer Märchenzeit – zumindest im Hause Pott. Dann heißt es: Schnappt euch ein Buch, dimmt das Licht, zündet ein paar Kerzen an, kuschelt euch in die Kuscheldecke ein, trinkt einen heißen Kakao, knuspert ein paar Kekse und genießt den Abend im Kreise eurer Lieben.

Schneetorte_2Meine Schwestern und ich waren damals schon immer ganz verrückt danach, Neues aus dem Hause der Gebrüder Grimm zu hören und in eine zauberhafte Welt der Prinzessinnen und Fabelwesen einzutauchen. Und auch meine Tochter ist eine absolute Verfechterin unseres allabendlichen Märchen-Vorlese-Rituals. Ganz aufgeregt und interessiert klebt sie an meinen Lippen, hört jedem einzelnen Wort gebannt zu und fiebert mit den Akteuren der Geschichten mit. Es macht uns allen großen Spass gemeinsam in die Märchenwelt zu entfliehen und viele verschiedene Abenteuer zu bestehen. Probiert es selbst aus und ihr werdet sehen, wie einfach ihr Kinderherzen auch ohne Iphone und Computer glücklich machen könnt.

Tja, dass Märchen außerdem auch kulinarisch inspirieren können, beweist mein heutiger Rezeptvorschlag für euch. Angelehnt an die Geschichte von „Schneeweißchen und Rosenrot“, die mein Kinderherz im Flug erobert hat und auch heute noch zu meinen liebsten Märchen gehört, habe ich diese traumhaft leckere „Schneeweißchentorte“  kreiert.

x-defaultUnd so wird der Märchentraum in Weiß gemacht:

Zutaten Boden:

  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 120 g weiche Butter
  • 120 g Dinkelmehl
  • 1x Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 120 g Schokoraspeln weiß
  • 120 g Mandeln (gemahlen)

Schneetorte_1Schneetorte_12Zutaten Füllung:

  • 6 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 375 g Puderzucker
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 200 g Quark
  • 400 ml Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif (optional)

Schneetorte_15Schneetorte_18Schneetorte_16Anleitung:

  1. Backofen auf 70 Grad Umluft vorheizen.
  2. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen, dabei den
    Puderzucker einrieseln lassen. Den Eisschnee solange
    weiterschlagen, bis die Masse Spitzen zieht.
  3. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte große Back- oder Auflaufform füllen und für ca. 1 1/2 Std im Backofen backen.
  4. Die Backform aus dem Backofen entnehmen und das Baiser auskühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die weiße Kuvertüre schmelzen lassen (z.B. über einem heißen Wasserbad) und über der abgekühlten Baisermasse verteilen.
  6. Die Schokolade erkalten lassen und alles für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.Schneetorte_7Schneetorte_9
  7. Den Backofen nun auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  8. Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen.
  9. Eigelb, Zucker und Butter zu einem glatten Teig verarbeiten.
  10. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und mit der Schokolade und den Mandeln ebenfalls unter Rühren hinzufügen.
  11. Zuletzt das Eiweiß unterheben.
  12. Drei kleine Backformen (Durchmesser ca. 16- 18 cm groß) mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten.
  13. Den Teig gleichmäßig in den Backformen verteilen.
  14. Bei 150 Grad Umluft für ca. 40 Minuten goldbraun backen.
  15. Aus dem Backofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.Schneetorte_10Schneetorte_8
  16. Den ersten Tortenboden auf einen Teller oder eine Tortenplatte legen. Die anderen Zwei zunächst zur Seite nehmen.
  17. Das Baiser aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Messer zerteilen (klein hacken).
  18. Quark in eine Schüssel geben und die Baisermasse hinzu geben.
  19. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls hinzufügen. (Einen Teil Sahne für später aufheben.) Alles miteinander verrühren.
  20. Nun eine Schicht der Sahne-Baisermasse auf den ersten Tortenboden schichten. Den zweiten Tortenboden oben auflegen, den Vorgang nochmals wiederholen (ggf. einen Tortenring beim Zusammensetzen zur Hilfe nehmen.)
  21. Die Torte mit der übrigen Sahne ummanteln und garnieren.
  22. Die fertige Torte gekühlt im Kühlschrank aufbewahren oder sofort servieren und verzehren.

Schneetorte_17Schneetorte_5Schneetorte_13Zugegeben: Die Torte ist nicht unbedingt in kurzer Zeit gemacht und braucht ein wenig Vorbereitungszeit. Es gibt aber Dinge, für die lohnt es sich, ein wenig Zeit und Geduld zu investieren. 😉

Schneetorte_14Schneetorte_20Schneetorte_22Schneetorte_19Vielleicht fragt ihr euch schon die ganze Zeit, wie ich ausgerechnet auf das Thema Vorlesen und Märchen komme?

Hier verrate ich es euch endlich: Little red temptations hat einen wunderbaren Blogevent ins Leben gerufen, bei dem es rund um das Thema Backen und Vorlesen geht. Das Event ist nicht als Wettbewerb zu verstehen, sondern soll vielmehr einfach die Freude am Backen und Vorlesen vermitteln. Und das Tollste daran ist, man kann sogar mit jeder Teilnahm am Event Gutes tun! Schaut also unbedingt bei little red temptations vorbei und macht alle mit! Das Event geht noch bis zum bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2014. Seid dabei und macht andere Menschen glücklich!

Da ich absolut begeistert bin von der Aktion, widme ich diesen Post sehr gerne dem Blogevent: Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein!

banner-mc3a4rchen-querHabt alle einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Schneetorte_3Hier folgt im Übrigen noch das Märchen, das mir als Vorlage für den heutigen Post hergehalten hat. Vielleicht wollt ihr heute Abend damit in eurer Vorlesestunde beginnen? 😉

SCHNEEWEIßCHEN UND ROSENROT

Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot. Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind: Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel; Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war. Die beiden Kinder hatten einander so lieb, daß sie sich immer an den Händen faßten, sooft sie zusammen ausgingen; und wenn Schneeweißchen sagte: „Wir wollen uns nicht verlassen“, so antwortete Rosenrot: „Solange wir leben, nicht“, und die Mutter setzte hinzu: „Was das eine hat, soll’s mit dem andern teilen.“ Oft liefen sie im Walde allein umher und sammelten rote Beeren, aber kein Tier tat ihnen etwas zuleid, sondern sie kamen vertraulich herbei: das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Reh graste an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei, und die Vögel blieben auf den Ästen sitzen und sangen, was sie nur wußten. Kein Unfall traf sie – wenn sie sich im Walde verspätet hatten und die Nacht sie überfiel, so legten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen, bis der Morgen kam, und die Mutter wußte das und hatte ihrentwegen keine Sorge. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrot sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an, sprach aber nichts und ging in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrunde geschlafen und wären gewiß hineingefallen, wenn sie in der Dunkelheit noch ein paar Schritte weitergegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen, das müßte der Engel gewesen sein, der gute Kinder bewache.

Schneeweißchen und Rosenrot hielten das Hüttchen der Mutter so reinlich, daß es eine Freude war hineinzuschauen. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus und stellte der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vors Bett, darin war von jedem Bäumchen eine Rose. Im Winter zündete Schneeweißchen das Feuer an und hing den Kessel an den Feuerhaken, und der Kessel war von Messing, glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends, wenn die Flocken fielen, sagte die Mutter: „Geh, Schneeweißchen, und schieb den Riegel vor“, und dann setzten sie sich an den Herd, und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor und die beiden Mädchen hörten zu, saßen und spannen; neben ihnen lag ein Lämmchen auf dem Boden, und hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen und hatte seinen Kopf unter den Flügel gesteckt.

Eines Abends, als sie so vertraulich beisammensaßen, klopfte jemand an die Türe, als wollte er eingelassen sein. Die Mutter sprach: „Geschwind, Rosenrot, mach auf, es wird ein Wanderer sein, der Obdach sucht.“ Rosenrot ging und schob den Riegel weg und dachte, es wäre ein armer Mann, aber der war es nicht, es war ein Bär, der seinen dicken schwarzen Kopf zur Türe hereinstreckte. Rosenrot schrie laut und sprang zurück: das Lämmchen blökte, das Täubchen flatterte auf, und Schneeweißchen versteckte sich hinter der Mutter Bett. Der Bär aber fing an zu sprechen und sagte: „Fürchtet euch nicht, ich tue euch nichts zuleid, ich bin halb erfroren und will mich nur ein wenig bei euch wärmen.“ „Du armer Bär“, sprach die Mutter, „leg dich ans Feuer und gib nur acht, daß dir dein Pelz nicht brennt.“ Dann rief sie: „Schneeweißchen, Rosenrot, kommt hervor, der Bär tut euch nichts, er meint’s ehrlich.“ Da kamen sie beide heran, und nach und nach näherten sich auch das Lämmchen und Täubchen und hatten keine Furcht vor ihm. Der Bär sprach: „Ihr Kinder, klopft mir den Schnee ein wenig aus dem Pelzwerk“, und sie holten den Besen und kehrten dem Bär das Fell rein; er aber streckte sich ans Feuer und brummte ganz vergnügt und behaglich. Nicht lange, so wurden sie ganz vertraut und trieben Mutwillen mit dem unbeholfenen Gast. Sie zausten ihm das Fell mit den Händen, setzten ihre Füßchen auf seinen Rücken und walgerten ihn hin und her, oder sie nahmen eine Haselrute und schlugen auf ihn los, und wenn er brummte, so lachten sie. Der Bär ließ sich’s aber gerne gefallen, nur wenn sie’s gar zu arg machten, rief er: „Laßt mich am Leben, ihr Kinder:

„Schneeweißchen, Rosenrot,
schlägst dir den Freier tot.“

Als Schlafenszeit war und die andern zu Bett gingen, sagte die Mutter zu dem Bär: „Du kannst in Gottes Namen da am Herde liegenbleiben, so bist du vor der Kälte und dem bösen Wetter geschützt.“ Sobald der Tag graute, ließen ihn die beiden Kinder hinaus, und er trabte über den Schnee in den Wald hinein. Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde, legte sich an den Herd und erlaubte den Kindern, Kurzweil mit ihm zu treiben, soviel sie wollten; und sie waren so gewöhnt an ihn, daß die Türe nicht eher zugeriegelt ward, als bis der schwarze Gesell angelangt war.

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muß ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muß in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied, und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riß auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiß. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Nach einiger Zeit schickte die Mutter die Kinder in den Wald, Reisig zu sammeln. Da fanden sie draußen einen großen Baum, der lag gefällt auf dem Boden, und an dem Stamme sprang zwischen dem Gras etwas auf und ab, sie konnten aber nicht unterscheiden, was es war. Als sie näher kamen, sahen sie einen Zwerg mit einem alten, verwelkten Gesicht und einem ellenlangen, schneeweißen Bart. Das Ende des Bartes war in eine Spalte des Baums eingeklemmt, und der Kleine sprang hin und her wie ein Hündchen an einem Seil und wußte nicht, wie er sich helfen sollte. Er glotzte die Mädchen mit seinen roten feurigen Augen an und schrie. „Was steht ihr da! Könnt ihr nicht herbeigehen und mir Beistand leisten?“ „Was hast du angefangen, kleines Männchen?“ fragte Rosenrot. „Dumme, neugierige Gans“, antwortete der Zwerg, „den Baum habe ich mir spalten wollen, um kleines Holz in der Küche zu haben; bei den dicken Klötzen verbrennt gleich das bißchen Speise, das unsereiner braucht, der nicht so viel hinunterschlingt als ihr grobes, gieriges Volk. Ich hatte den Keil schon glücklich hineingetrieben, und es wäre alles nach Wunsch gegangen, aber das verwünschte Holz war zu glatt und sprang unversehens heraus, und der Baum fuhr so geschwind zusammen, daß ich meinen schönen weißen Bart nicht mehr herausziehen konnte; nun steckt er drin, und ich kann nicht fort. Da lachen die albernen glatten Milchgesichter! Pfui, was seid ihr garstig!“ Die Kinder gaben sich alle Mühe, aber sie konnten den Bart nicht herausziehen, er steckte zu fest. „Ich will laufen und Leute herbeiholen“, sagte Rosenrot. „Wahnsinnige Schafsköpfe“, schnarrte der Zwerg, „wer wird gleich Leute herbeirufen, ihr seid mir schon um zwei zu viel; fällt euch nicht Besseres ein?“ „Sei nur nicht ungeduldig“, sagte Schneeweißchen, „ich will schon Rat schaffen“, holte sein Scherchen aus der Tasche und schnitt das Ende des Bartes ab. Sobald der Zwerg sich frei fühlte, griff er nach einem Sack, der zwischen den Wurzeln des Baums steckte und mit Gold gefüllt war, hob ihn heraus und brummte vor sich hin: „Ungehobeltes Volk, schneidet mir ein Stück von meinem stolzen Barte ab! Lohn’s euch der Guckuck!“ Damit schwang er seinen Sack auf den Rücken und ging fort, ohne die Kinder nur noch einmal anzusehen.

Einige Zeit danach wollten Schneeweißchen und Rosenrot ein Gericht Fische angeln. Als sie nahe bei dem Bach waren, sahen sie, daß etwas wie eine große Heuschrecke nach dem Wasser zuhüpfte, als wollte es hineinspringen. Sie liefen heran und erkannten den Zwerg. „Wo willst du hin?“ sagte Rosenrot, „du willst doch nicht ins Wasser?“ „Solch ein Narr bin ich nicht“, schrie der Zwerg, „seht ihr nicht, der verwünschte Fisch will mich hineinziehen?“ Der Kleine hatte dagesessen und geangelt, und unglücklicherweise hatte der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten; als gleich darauf ein großer Fisch anbiß, fehlten dem schwachen Geschöpf die Kräfte, ihn herauszuziehen: der Fisch behielt die Oberhand und riß den Zwerg zu sich hin. Zwar hielt er sich an allen Halmen und Binsen, aber das half nicht viel, er mußte den Bewegungen des Fisches folgen und war in beständiger Gefahr, ins Wasser gezogen zu werden. Die Mädchen kamen zu rechter Zeit, hielten ihn fest und versuchten, den Bart von der Schnur loszumachen, aber vergebens, Bart und Schnur waren fest ineinander verwirrt. Es blieb nichts übrig, als das Scherchen hervorzuholen und den Bart abzuschneiden, wobei ein kleiner Teil desselben verlorenging. Als der Zwerg das sah, schrie er sie an: „Ist das Manier, ihr Lorche, einem das Gesicht zu schänden? Nicht genug, daß ihr mir den Bart unten abgestutzt habt, jetzt schneidet ihr mir den besten Teil davon ab: ich darf mich vor den Meinigen gar nicht sehen lassen. Daß ihr laufen müßtet und die Schuhsohlen verloren hättet!“ Dann holte er einen Sack Perlen, der im Schilfe lag, und ohne ein Wort weiter zu sagen, schleppte er ihn fort und verschwand hinter einem Stein.

Es trug sich zu, daß bald hernach die Mutter die beiden Mädchen nach der Stadt schickte, Zwirn, Nadeln, Schnüre und Bänder einzukaufen. Der Weg führte sie über eine Heide, auf der hier und da mächtige Felsenstücke zerstreut lagen. Da sahen sie einen großen Vogel in der Luft schweben, der langsam über ihnen kreiste, sich immer tiefer herabsenkte und endlich nicht weit bei einem Felsen niederstieß. Gleich darauf hörten sie einen durchdringenden, jämmerlichen Schrei. Sie liefen herzu und sahen mit Schrecken, daß der Adler ihren alten Bekannten, den Zwerg, gepackt hatte und ihn forttragen wollte. Die mitleidigen Kinder hielten gleich das Männchen fest und zerrten sich so lange mit dem Adler herum, bis er seine Beute fahrenließ. Als der Zwerg sich von dem ersten Schrecken erholt hatte, schrie er mit einer kreischenden Stimme: „Konntet ihr nicht säuberlicher mit mir umgehen? Gerissen habt ihr an meinem dünnen Röckchen, daß es überall zerfetzt und durchlöchert ist, unbeholfenes und läppisches Gesindel, das ihr seid!“ Dann nahm er einen Sack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder unter den Felsen in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Undank schon gewöhnt, setzten ihren Weg fort und verrichteten ihr Geschäft in der Stadt. Als sie beim Heimweg wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg, der auf einem reinlichen Plätzchen seinen Sack mit Edelsteinen ausgeschüttet und nicht gedacht hatte, daß so spät noch jemand daherkommen würde. Die Abendsonne schien über die glänzenden Steine, sie schimmerten und leuchteten so prächtig in allen Farben, daß die Kinder stehenblieben und sie betrachteten. „Was steht ihr da und habt Maulaffen feil!“ schrie der Zwerg, und sein aschgraues Gesicht ward zinnoberrot vor Zorn. Er wollte mit seinen Scheltworten fortfahren, als sich ein lautes Brummen hören ließ und ein schwarzer Bär aus dem Walde herbeitrabte. Erschrocken sprang der Zwerg auf, aber er konnte nicht mehr zu seinem Schlupfwinkel gelangen, der Bär war schon in seiner Nähe. Da rief er in Herzensangst: „Lieber Herr Bär, verschont mich, ich will Euch alle meine Schätze geben, sehet, die schönen Edelsteine, die da liegen. Schenkt mir das Leben, was habt Ihr an mir kleinen, schmächtigen Kerl? Ihr spürt mich nicht zwischen den Zähnen; da, die beiden gottlosen Mädchen packt, das sind für Euch zarte Bissen, fett wie junge Wachteln, die freßt in Gottes Namen.“ Der Bär kümmerte sich um seine Worte nicht, gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze, und es regte sich nicht mehr.

Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach: „Schneeweißchen und Rosenrot, fürchtet euch nicht, wartet, ich will mit euch gehen.“ Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen, und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab, und er stand da als ein schöner Mann und war ganz in Gold gekleidet. „Ich bin eines Königs Sohn“, sprach er, „und war von dem gottlosen Zwerg, der mir meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht, als ein wilder Bär in dem Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.“

Schneeweißchen ward mit ihm vermählt und Rosenrot mit seinem Bruder, und sie teilten die großen Schätze miteinander, die der Zwerg in seiner Höhle zusammengetragen hatte. Die alte Mutter lebte noch lange Jahre ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit, und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und rot.

Quelle: Kinder- und Hausmärchen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), 1812-15, KHM 161

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