Wie wäre es denn mal mit…einem Tipp aus meinem Bücherregal? [Buchrezension, Sponsored Post]

Hallo ihr Lieben,

es ist Mittwoch oder auch „Bergfest“ wie ihn viele nennen. Kennt ihr diesen Begriff oder verwendet ihr ihn auch? Die halbe Arbeitswoche ist also schon wieder rum und ich finde, es ist ein guter Zeitpunkt, um sich ein paar Inspirationen für das Wochenende abzuholen. Denn gebacken und gewerkelt wird im Hause Pott in der Regel am Samstag oder Sonntag. Von Montag bis Freitag habe ich eher weniger die Zeit und vor allem auch nicht die nötige Ruhe und Muße dazu. Dafür nutze ich diese Tage, um vorzuplanen, Ideen zu sammeln und Brainstorming zu betreiben. Dabei wird auch schon einmal das ein oder andere Buch in die Hand genommen, von vorne bis hinten durchgeblättert und ordentlich Appetit geholt. Lasst uns also heute mal wieder gemeinsam einen Blick in „Lixie´s Bücherregal“ wagen und uns folgendes Buch genauer anschauen:

4004_Sueßigkeiten_UM.indd.pdf, page 1 @ PreflightDie Rede ist von „Süßigkeiten selbst gemacht“ (ISBN 978-3-8338-4004-3). Dieses zauberhafte Werk aus der Reihe „Einfach Clever“ ist im September 2014 beim GU- Verlag (Gräfe und Unzer-Verlag / ein Unternehmen der Ganske Verlagsgruppe) erschienen und kann dort über den Online-Shop zum Preis von 9,99 Euro zzgl. Versandkosten erworben werden. Es wurde im Format 16,5 x 20 cm gedruckt und enthält 128 Seiten, die u.a. mit 75 wundervollen Rezepten für Naschwerk aller Art inklusive 100 Fotos  gefüllt sind.

Presseinformation

„Wer hat als Kind nicht davon geträumt, Chef im Bonbonladen zu sein und von morgens bis abends Zitronenlutscher und Mäusespeck naschen zu können? Mit dem GU Buch Süßigkeiten selbst gemacht wird aus Fantasie nun Wirklichkeit: Es verwandelt die eigene Küche in eine süße Werkstatt, in der es nach gebrannten Mandeln duftet, bunte Lutschbonbons abkühlen und die Schokolade mit den Lieblingsnüssen immer im Angebot ist.
„Süßigkeiten zu genießen bedeutet, kurz aus dem Alltag auszubrechen“, sagen Autorinnen Kerstin Spehr und Petra Casparek. Feine Karamellen, kandierte Früchte oder Marzipan selbst herzustellen heißt, dieses Vergnügen noch zu steigern: Nicht nur, weil es Spaß macht, kreativ zu werden, sondern auch, weil die fertigen Leckereien garantiert hochwertige Zutaten statt künstlicher Farb – und Aromastoffe enthalten.
Süßes_27Wer in die Zuckerbäckerei einsteigt, steht allerdings erst einmal vor jeder Menge Herausforderungen: Was bedeutet es, den Zucker „zum weichen Ball“ zu kochen? Warum erscheinen beim Abkühlen Schlieren auf der Kuvertüre? Und wie werden Marshmallows schön locker und luftig? Die Autorinnen, selbst erfahrene Zuckerbäckerinnen, beantworten in diesem Buch alle Fragen, geben Tipps zur nötigen Küchenausstattung und zeigen wichtige Arbeitsschritte mit vielen Fotos und ausführlichen Erklärungen. Sie stellen wichtige Zutaten  wie Weinsteinsäure oder Glukosesirup ausführlich vor und ergänzen das Buch um ein Zutatenglossar von Agavendicksaft bis Zitronensäure sowie hilfreiche Bezugsadressen.
Vor allem aber ermuntern die Autorinnen dazu, einfach loszulegen: Wer Rezepte wie Zitronenlutscher mit Macadamianüssen, weiße Walnusstoffees oder Quittenkonfekt gemeistert hat, wagt sich im nächsten Schritt vielleicht an Schokoladen-Rosmarin-Fudge, Sesamhelva mit Pistazien oder Blaubeer-Zitronen-Marshmallows. Aber egal wie anspruchsvoll oder einfach, glücklich machen alle diese Köstlichkeiten. Und nicht nur diejenigen, die davon naschen dürfen oder sie sogar als ganz persönliches Geschenk überreicht bekommen, sondern vor allem diejenigen, die sie herstellen.“
Quelle: GU-Verlag

 Süßes_10Mein Fazit:

Worum geht es genau in „Süßigkeiten selbst gemacht“?

In „Süßigkeiten selbst gemacht“ geht es um Naschwerk aller Art. Hier findet man also nicht nur Schokoladiges, sondern jede Menge andere Leckereien aus der Welt der Süßigkeiten wie Bonbons, Marshmallows, Fudge, Marzipan, Krokant, Früchte, Pralinen und vielem mehr. Es werden von den Autorinnen sowohl Kindheitsklassiker aufgegriffen, aber auch moderne und angesagte Süßigkeiten in Szene gesetzt.

Süßes_26Wer sind die Autorinnen des Buches?

Die Autorinnen sind Petra Casparek und Kerstin Spehr.
Petra Casparek ist freie Autorin zahlreicher Koch- und Backbücher und Koch- Dozentin. Kerstin Spehr führt seit vielen Jahren in München eine kleine, aber feine Pralinenmanufaktur. Außerdem gibt sie das ganze Jahr hindurch Chocolatière Pralinenkurse.

Süßes_22Für wen ist dieses Buch geeignet?

Das Buch ist für Jeden geeignet, der sowohl experimentierfreudig als auch ein Fan des süßen Naschwerks ist. Das Buch enthält viele Tipps und startet zunächst mit wichtigen Basics, sodass sich selbst ein absoluter Neuling in der Süßigkeitenszene an die Rezepte heran trauen kann. Die Zusammenstellung der Rezepte ist aufregend, innovativ und vielfältig, sodass sich für jeden Geschmack etwas finden lassen sollte.

Süßes_25Was sollte man sonst über das Buch wissen? Welche Besonderheiten enthält es?

Das Buch ist sehr übersichtlich und gestaltet und enthält (wie oben schon erwähnt) jede Menge wunderbare Tipps und Basics. Die Rezeptanleitung ist gut verständlich, sodass auch Neulinge ein gutes Ergebnis damit erzielen sollten. Teilweise geben bildliche Beschreibungen eine visuelle Hilfestellung und auch die ein oder anderen kurze Infos über Grundaustattung, etc. sind recht informativ und nützlich. Absoluter Blickfang der sonst recht minimalistischen Gestaltung sind auch in dieser Ausgabe wieder die wunderschönen Fotos, die das Buch rundum fantastische und außergewöhniche Rezeptideen aufwerten. Die Rezeptauswahl bietet geschmacklich genügend Handlungsspielraum – kurzum hier sollte jeder sein Lieblingsrezept finden. Für Inhalt und Vielfalt also alle Daumen hoch!

Süßes_24mein Resume:

„Süßigkeiten selbst gemacht“ ist ein rundum gelungenes Werk, das dem Leser jede Menge Ideen und Inspirationen bereit hält. Mit den Leckereien kann man entweder seinen eigenen Gaumen verwöhnen. Die Rezepte und Leckereien eignen sich aber auch wunderbar dafür, Geschenke aus der Küche zu machen und seine Lieben damit zu überraschen. Somit haben sowohl die Besitzer als auch Freunde und Verwandte viel Freude an diesem Buch. Es werden zudem hochwertige Zutaten eingesetzt. Einziger Nachteil dabei ist, dass einige davon nicht zu Hause vorrätig sind oder nicht überall käuflich zu erwerben sind. Allerdings sind die Bezugsquellen angegeben. Insgesamt halte ich das Buch also für sehr empfehlenswert.

Süßes_21So, ihr Lieben. Ich hoffe, diese Buchrezension ist hilfreich für euren nächsten Bücherkauf. Nun habe ich so viel über Süßigkeiten geschrieben, da ist es doch wohl klar, dass auch ich heute noch eine Kleinigkeit auf meinem Blog präsentiere. Von mir gibt es eine schnelle und einfache Lösung für den Hunger auf Knusper und Schoki zwischendurch. Probiert doch einmal diese Haferflakes-Schoki-Bars:

Süßes_4Und so werden sie gemacht:

Zutaten:

  • Haferflakes
  • weiße Kuvertüre / Schokolade
  • ggf. Ausstecher
  • ein kleines Blech
  • Backpapier

Süßes_5Süßes_15Zubereitung

  1. Das Backblech mit dem Backpapier auskleiden. Den Blech mit Haferflakes befüllen. Der Boden sollte vollständig bedeckt sein.
  2. Die weiße Kuvertüre schmelzen. Wenn sie vollständig flüssig ist, über die Haferflakes gießen und gleichmäßig verteilen. Auskühlen und Aushärten lassen.
  3. Aus der festen Masse Riegel schneiden oder Formen ausstechen. Fertig genießen.

Süßes_17Ich habe übrigens ein Blech in der Größe 24 x 21 cm (Höhe ca. 5 cm) und 400g weiße Kuvertüre verwendet. Probiert das Rezept gerne selbst einmal aus. Es ist so simpel und für Zwischendurch absolut die perfekte Lösung, wenn man Hunger auf Schoki und Knusper hat. Wer mag und verträgt, kann die Riegel noch mit Zuckerstreusel verzieren oder Früchte mit dazu geben und die Riegel so z.B. auf eine Geburtstagstafel stellen.

Süßes_15Süßes_7Süßes_16Das Buch wurde mir übrigens freundlicher Weise vom GU-Verlag  zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank dafür! Es ist Bestandteil des Blogevents. Ihr könnt es zusammen mit zwei weiteren wundervollen Büchern, die ich die nächsten Tage noch vorstelle, gewinnen. Schaut noch einmal hier.

Nun wünsche ich euch allen einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

Bemerkung: Das oben veröffentlichte Fazit wurde durch mich selbst verfasst und gibt meine persönliche Meinung wieder!

Personen, die auf den Histamingehalt achten müssen, können nicht alle Rezepte aus dem Buch in vorgebener Form verwenden. Es besteht aber die Möglichkeit, das ausgesuchte Rezept nach den eigenen Bedürfnissen abzuwandeln! Weiße Schokolade ist oftmals besser verträglich, da der Kakaoanteil nicht so groß ist.

Bezugsquelle: Becher türkis von Anthropologie

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Wie wäre es denn mal mit…leckeren Kokos-Keks-Kugeln? – Weiß ist das Gold der Weihnachtszeit

Hallo Ihr Lieben,

hach, ich liebe die Adventszeit. Während hier bei uns zu Hause die Weihnachtsklassiker immer noch rauf und runter dudeln und für die nötige Stimmung sorgen, geht die Weihnachtsbäckerei in die finale Phase. Bis zum Wochenende werden die letzen Plätzchen gebacken (so ist zumindest der Plan), dann hübsch verpackt, um schließlich verschenkt zu werden. Ok, das ein oder andere leckere Stück landet zwischendurch schon vorher im Mund oder findet bei der letzen Auslese dann doch den Weg in die „Naschschale“, weil die Form nicht gefällt oder eine Ecke fehlt,…so landen die meisten Dinkelkekse, Vanillekipferl, Aprikosen-Marzipan-Kekse und viele viele Sorten mehr unter dem Weihnachtsbaum, um ein Glückslächeln in die Gesichter der Lieben zu zaubern. Und eine Sorte Keks darf dabei natürlich nicht fehlen und deswegen ergänze ich die „Geschenke aus der Küche“-Liste heute um diese wunberbare Leckerei…

KKugel_10KKugel_14KKugel_13KKugel_28…herrliche Kokokos-Keks-Kugeln, denn Weiß ist das Gold der Weihnachtszeit! 😉

Und so werden sie gemacht:

Zutaten (ca. 20 Stück):

  • 50 g Löffelbiskuits
  • 1 EL Rum
  • 150 g weiße Schokolade
  • 50 g Sahne
  • 30 g Kokosraspel

KKugel_23KKugel_24KKugel_6KKugel_19KKugel_29Anleitung:

  1. Die Löffelbiskuits entweder in einen Gefrierbeutel stecken, verschließen und mit dem Nudelholz so lange bearbeiten, bis daraus feine Brösel geworden sind. Oder die Biskuits im elektrischen Blitzhacker fein mahlen. Biskuits in eine Schüssel füllen und den Rum darüberträufeln, verrühren.
  2. Die Schokolade fein hacken und zusammen mit der Sahne in eine kleine Metallschüssel geben. Die Schüssel über ein heißes Wasserbad hängen und die Schokolade ganz langsam unter Rühren in der Sahne schmelzen.KKugel_17KKugel_11KKugel_2KKugel_30
  3. Sobald sich Schokolade und Sahne zu einer samtigen Creme (Ganache) verbunden haben, über die Kekse geben und alles zu einer homogenen Masse verrühren. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Stunden kühlen, bis die Masse fest ist und sich gut verarbeiten lässt.
  4. Die Kokosraspel in einen tiefen Teller oder eine kleine Schüssel geben. Nach und nach mit einem Teelöffel kleine Portionen von der Schoko-Keks-Masse abstechen, zügig zwischen den Handflächen zu Kugeln formen und sofort in den Kokosraspeln wälzen, bis sie rundum damit bedeckt sind.
  5. Die Kokos-Keks-Kugeln im Kühlschrank fest werden lassen. Dann in luftdicht schließende Behälter schichten und bis zum Verschenken im Kühlschrank aufbewahren.
KKugel_7KKugel_18KKugel_5KKugel_22KKugel_31Das Rezept findet ihr außerdem noch in dem Buch „Geschenideen aus der Küche“, welches beim GU-Verlag erschienen und überall käuflich zu erwerben ist.
KKugel_8KKugel_25Ein wirklich wunderbares Buch, das ich in jedem Fall verschenken oder selbst behalten würde. Es ist liebevoll gestaltet, enthält über 100 tolle Rezepte und Geschenkideen aus der Küche (der Titel ist also absolut Programm, hehe)  und hält zudem noch einige Anregungen in Sachen „Verpacken“ parat.
2166 Geschenke_UM_NEU.inddWer mehr zu dem Buch wissen möchte oder es sich kaufen möchte, der klickt sich hier entlang.
KKugel_27Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken. Habt einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…
Eure Lixie ❤

Wie wäre es denn mal mit…Mini-Mohn-Gugel mit Apfel-Zimt-Füllung? – lecker schmecker klein und rund, schnell in meinem Mund…

Hallo ihr Lieben,

wow, schon ist wieder Freitag! Die Woche verging ja fast wie im Fluge, oder was meint ihr? Nachdem ich die letzten Tage wieder einmal mit den Folgen einiger netten Herbstviren zu kämpfen hatte und mir vom Arzt ein Sprechverbot erteilt wurde (meine Stimmbänder sind leider etwas in Mitleidenschaft gezogen worden), harre ich der Dinge und versuche krampfhaft, dem Rat meines Arztes zu folgen. Aber ihr (insbesondere die Frauen unter euch) könnt euch sicherlich vorstellen, wie schwer das ist. Hahaaaaaaa…

Mini-Winter-Gugel_25Na ja, dann nutze ich eben die Technik, genauer gesagt meinen Blog, um mich nach außen mitzuteilen. Denn Schreiben schont die Stimminstrumente und macht zudem ja auch eine Menge Spaß! 😉

Außerdem hieß es die letzten Tage „sich schonen, Tee trinken und vor allem es sich gut gehen lassen“, um schnell wieder fit zu werden! Das Letztere gelingt mir immer am besten, mit einer Kleinigkeit zu Naschen. Und da war er dann wieder…der Heißhunger auf meine geliebten Mini-Gugel! Lecker schmecker klein und rund, hinein in meinen Mund …ihr zuckersüßen Mini-Mohn-Gugel mit Apfel-Zimt-Füllung!

Mini-Winter-Gugel_1Mini-Winter-Gugel_2Mini-Winter-Gugel_3Mini-Winter-Gugel_4Und so werden sie gemacht:

Zutaten (ca. 24 Stück / je nach Größe der Backförmchen):

  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 80 g Butter (geschmolzen)
  • 1 TL Backpulver oder Alternativprodukt
  • 125 ml Vollmilch
  • 1-2 EL BlaumohnMini-Winter-Gugel_11Mini-Winter-Gugel_8
  • Apfel-Zimt-Mus
  • 200 ml Sahne
  • 1 TL Zucker
  • etwas Marzipanrohmasse
  • Mehl zum Ausrollen der Marzianrohmasse
  • ca. 50 g weiße Kuvertüre
  • 1 Handvoll ganze Mandeln (ohne Haut)
  • Backform für Mini-Gugelhupf

Mini-Winter-Gugel_18Mini-Winter-Gugel_9Mini-Winter-Gugel_13Mini-Winter-Gugel_10Anleitung:

  1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und miteinander zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in die Backform gießen und die Gugel für ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. Tipp: Die Mulden der Backform nicht komplett bis zum Rand füllen, da der Teig noch etwas aufgeht.
  4. In der Zwischenzeit die weiße Kuvertüre schmelzen lassen. Die Handvoll Mandeln in die geschmolzene Schokolade geben, darin wenden und mit zwei Gabeln auf ein Stück Backpapier legen. Aushärten lassen.Mini-Winter-Gugel_22Mini-Winter-Gugel_5
  5. Das Marzipan auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca 0,5 cm dick ausrollen und mit einer Sternenform ausstechen.
  6. Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen.
  7. Die Gugel aus dem Backofen entnehmen, kurz abkühlen lassen (ca. 5 Minuten) und dann aus der Backform lösen. Vollständig abkühlen lassen.
  8. In der Mitte der Gugel das Apfel-Zimt-Mus einfüllen, die Spitze mit einem Tupfer Sahne garnieren. Jeweils einen Marzipanstern oben auflegen und mit einer Mandel bestücken. Alles gleichzeitig in den Mund geben und genießen.

Mini-Winter-Gugel_26Mini-Winter-Gugel_19Mini-Winter-Gugel_16Mini-Winter-Gugel_28Das Rezept für das wirklich super leckere Apfel-Zimt-Mus verrate ich euch in einem der folgenden Beiträge. Seid schon einmal gespannt und freut euch darauf! Aber ihr könnt natürich auch wieder gerne variieren und z.B. eine Kirschmarmelade oder andere eingekochte Früchte in die Mitte einfüllen.

Mini-Winter-Gugel_6Mini-Winter-Gugel_12Mini-Winter-Gugel_7Mini-Winter-Gugel_14Das Rezept für die Mini-Mohn-Gugel gibt es natürlich auch wieder auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ zum Ausdrucken und Abspeichern (Buchstabe „G“).

Mini-Winter-Gugel_23Mini-Winter-Gugel_24Mini-Winter-Gugel_21Mini-Winter-Gugel_20Nun wünsche ich euch allen einen entspannten Freitag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Bezugsquellen: Sticker „Glücklichmacher“ von Kukuwaja, Tannenbäume Papier von Miss Etoile

 

 

 

Wie wäre es denn mal mit…einer märchenhaften Leckerei? – eine *Schneeweißchentorte* zum Blogevent: Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein

Hallo ihr Lieben,

wenn die Tage immer dunkler werden, die Temperaturen in Richtung Gefrierpunkt sinken, die ersten Weihnachts- bzw. Adventsdekorationen an Fenster und Türen aufgehängt werden, die Schornsteine der Kaminöfen rauchen und die Scheiben der Autos so langsam gefrieren, dann ist es definitiv Zeit für Rapunzel, Dornröschen, den Froschkönig und all die anderen zauberhaften Wesen. Denn Advents- und Weihnachstzeit ist definitiv auch immer Märchenzeit – zumindest im Hause Pott. Dann heißt es: Schnappt euch ein Buch, dimmt das Licht, zündet ein paar Kerzen an, kuschelt euch in die Kuscheldecke ein, trinkt einen heißen Kakao, knuspert ein paar Kekse und genießt den Abend im Kreise eurer Lieben.

Schneetorte_2Meine Schwestern und ich waren damals schon immer ganz verrückt danach, Neues aus dem Hause der Gebrüder Grimm zu hören und in eine zauberhafte Welt der Prinzessinnen und Fabelwesen einzutauchen. Und auch meine Tochter ist eine absolute Verfechterin unseres allabendlichen Märchen-Vorlese-Rituals. Ganz aufgeregt und interessiert klebt sie an meinen Lippen, hört jedem einzelnen Wort gebannt zu und fiebert mit den Akteuren der Geschichten mit. Es macht uns allen großen Spass gemeinsam in die Märchenwelt zu entfliehen und viele verschiedene Abenteuer zu bestehen. Probiert es selbst aus und ihr werdet sehen, wie einfach ihr Kinderherzen auch ohne Iphone und Computer glücklich machen könnt.

Tja, dass Märchen außerdem auch kulinarisch inspirieren können, beweist mein heutiger Rezeptvorschlag für euch. Angelehnt an die Geschichte von „Schneeweißchen und Rosenrot“, die mein Kinderherz im Flug erobert hat und auch heute noch zu meinen liebsten Märchen gehört, habe ich diese traumhaft leckere „Schneeweißchentorte“  kreiert.

x-defaultUnd so wird der Märchentraum in Weiß gemacht:

Zutaten Boden:

  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 120 g weiche Butter
  • 120 g Dinkelmehl
  • 1x Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 120 g Schokoraspeln weiß
  • 120 g Mandeln (gemahlen)

Schneetorte_1Schneetorte_12Zutaten Füllung:

  • 6 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 375 g Puderzucker
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 200 g Quark
  • 400 ml Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif (optional)

Schneetorte_15Schneetorte_18Schneetorte_16Anleitung:

  1. Backofen auf 70 Grad Umluft vorheizen.
  2. Das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen, dabei den
    Puderzucker einrieseln lassen. Den Eisschnee solange
    weiterschlagen, bis die Masse Spitzen zieht.
  3. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte große Back- oder Auflaufform füllen und für ca. 1 1/2 Std im Backofen backen.
  4. Die Backform aus dem Backofen entnehmen und das Baiser auskühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die weiße Kuvertüre schmelzen lassen (z.B. über einem heißen Wasserbad) und über der abgekühlten Baisermasse verteilen.
  6. Die Schokolade erkalten lassen und alles für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.Schneetorte_7Schneetorte_9
  7. Den Backofen nun auf 150 Grad Umluft vorheizen.
  8. Die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen.
  9. Eigelb, Zucker und Butter zu einem glatten Teig verarbeiten.
  10. Mehl und Backpulver miteinander vermischen und mit der Schokolade und den Mandeln ebenfalls unter Rühren hinzufügen.
  11. Zuletzt das Eiweiß unterheben.
  12. Drei kleine Backformen (Durchmesser ca. 16- 18 cm groß) mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten.
  13. Den Teig gleichmäßig in den Backformen verteilen.
  14. Bei 150 Grad Umluft für ca. 40 Minuten goldbraun backen.
  15. Aus dem Backofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.Schneetorte_10Schneetorte_8
  16. Den ersten Tortenboden auf einen Teller oder eine Tortenplatte legen. Die anderen Zwei zunächst zur Seite nehmen.
  17. Das Baiser aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Messer zerteilen (klein hacken).
  18. Quark in eine Schüssel geben und die Baisermasse hinzu geben.
  19. Die Sahne steif schlagen und ebenfalls hinzufügen. (Einen Teil Sahne für später aufheben.) Alles miteinander verrühren.
  20. Nun eine Schicht der Sahne-Baisermasse auf den ersten Tortenboden schichten. Den zweiten Tortenboden oben auflegen, den Vorgang nochmals wiederholen (ggf. einen Tortenring beim Zusammensetzen zur Hilfe nehmen.)
  21. Die Torte mit der übrigen Sahne ummanteln und garnieren.
  22. Die fertige Torte gekühlt im Kühlschrank aufbewahren oder sofort servieren und verzehren.

Schneetorte_17Schneetorte_5Schneetorte_13Zugegeben: Die Torte ist nicht unbedingt in kurzer Zeit gemacht und braucht ein wenig Vorbereitungszeit. Es gibt aber Dinge, für die lohnt es sich, ein wenig Zeit und Geduld zu investieren. 😉

Schneetorte_14Schneetorte_20Schneetorte_22Schneetorte_19Vielleicht fragt ihr euch schon die ganze Zeit, wie ich ausgerechnet auf das Thema Vorlesen und Märchen komme?

Hier verrate ich es euch endlich: Little red temptations hat einen wunderbaren Blogevent ins Leben gerufen, bei dem es rund um das Thema Backen und Vorlesen geht. Das Event ist nicht als Wettbewerb zu verstehen, sondern soll vielmehr einfach die Freude am Backen und Vorlesen vermitteln. Und das Tollste daran ist, man kann sogar mit jeder Teilnahm am Event Gutes tun! Schaut also unbedingt bei little red temptations vorbei und macht alle mit! Das Event geht noch bis zum bundesweiten Vorlesetag am 21. November 2014. Seid dabei und macht andere Menschen glücklich!

Da ich absolut begeistert bin von der Aktion, widme ich diesen Post sehr gerne dem Blogevent: Märchenzeit! Backen, (Vor)Lesen, Glücklich sein!

banner-mc3a4rchen-querHabt alle einen wundervollen und genussreichen Tag. Stay tuned…

Eure Lixie ❤

Schneetorte_3Hier folgt im Übrigen noch das Märchen, das mir als Vorlage für den heutigen Post hergehalten hat. Vielleicht wollt ihr heute Abend damit in eurer Vorlesestunde beginnen? 😉

SCHNEEWEIßCHEN UND ROSENROT

Eine arme Witwe, die lebte einsam in einem Hüttchen, und vor dem Hüttchen war ein Garten, darin standen zwei Rosenbäumchen, davon trug das eine weiße, das andere rote Rosen; und sie hatte zwei Kinder, die glichen den beiden Rosenbäumchen, und das eine hieß Schneeweißchen, das andere Rosenrot. Sie waren aber so fromm und gut, so arbeitsam und unverdrossen, als je zwei Kinder auf der Welt gewesen sind: Schneeweißchen war nur stiller und sanfter als Rosenrot. Rosenrot sprang lieber in den Wiesen und Feldern umher, suchte Blumen und fing Sommervögel; Schneeweißchen aber saß daheim bei der Mutter, half ihr im Hauswesen oder las ihr vor, wenn nichts zu tun war. Die beiden Kinder hatten einander so lieb, daß sie sich immer an den Händen faßten, sooft sie zusammen ausgingen; und wenn Schneeweißchen sagte: „Wir wollen uns nicht verlassen“, so antwortete Rosenrot: „Solange wir leben, nicht“, und die Mutter setzte hinzu: „Was das eine hat, soll’s mit dem andern teilen.“ Oft liefen sie im Walde allein umher und sammelten rote Beeren, aber kein Tier tat ihnen etwas zuleid, sondern sie kamen vertraulich herbei: das Häschen fraß ein Kohlblatt aus ihren Händen, das Reh graste an ihrer Seite, der Hirsch sprang ganz lustig vorbei, und die Vögel blieben auf den Ästen sitzen und sangen, was sie nur wußten. Kein Unfall traf sie – wenn sie sich im Walde verspätet hatten und die Nacht sie überfiel, so legten sie sich nebeneinander auf das Moos und schliefen, bis der Morgen kam, und die Mutter wußte das und hatte ihrentwegen keine Sorge. Einmal, als sie im Walde übernachtet hatten und das Morgenrot sie aufweckte, da sahen sie ein schönes Kind in einem weißen, glänzenden Kleidchen neben ihrem Lager sitzen. Es stand auf und blickte sie ganz freundlich an, sprach aber nichts und ging in den Wald hinein. Und als sie sich umsahen, so hatten sie ganz nahe bei einem Abgrunde geschlafen und wären gewiß hineingefallen, wenn sie in der Dunkelheit noch ein paar Schritte weitergegangen wären. Die Mutter aber sagte ihnen, das müßte der Engel gewesen sein, der gute Kinder bewache.

Schneeweißchen und Rosenrot hielten das Hüttchen der Mutter so reinlich, daß es eine Freude war hineinzuschauen. Im Sommer besorgte Rosenrot das Haus und stellte der Mutter jeden Morgen, ehe sie aufwachte, einen Blumenstrauß vors Bett, darin war von jedem Bäumchen eine Rose. Im Winter zündete Schneeweißchen das Feuer an und hing den Kessel an den Feuerhaken, und der Kessel war von Messing, glänzte aber wie Gold, so rein war er gescheuert. Abends, wenn die Flocken fielen, sagte die Mutter: „Geh, Schneeweißchen, und schieb den Riegel vor“, und dann setzten sie sich an den Herd, und die Mutter nahm die Brille und las aus einem großen Buche vor und die beiden Mädchen hörten zu, saßen und spannen; neben ihnen lag ein Lämmchen auf dem Boden, und hinter ihnen auf einer Stange saß ein weißes Täubchen und hatte seinen Kopf unter den Flügel gesteckt.

Eines Abends, als sie so vertraulich beisammensaßen, klopfte jemand an die Türe, als wollte er eingelassen sein. Die Mutter sprach: „Geschwind, Rosenrot, mach auf, es wird ein Wanderer sein, der Obdach sucht.“ Rosenrot ging und schob den Riegel weg und dachte, es wäre ein armer Mann, aber der war es nicht, es war ein Bär, der seinen dicken schwarzen Kopf zur Türe hereinstreckte. Rosenrot schrie laut und sprang zurück: das Lämmchen blökte, das Täubchen flatterte auf, und Schneeweißchen versteckte sich hinter der Mutter Bett. Der Bär aber fing an zu sprechen und sagte: „Fürchtet euch nicht, ich tue euch nichts zuleid, ich bin halb erfroren und will mich nur ein wenig bei euch wärmen.“ „Du armer Bär“, sprach die Mutter, „leg dich ans Feuer und gib nur acht, daß dir dein Pelz nicht brennt.“ Dann rief sie: „Schneeweißchen, Rosenrot, kommt hervor, der Bär tut euch nichts, er meint’s ehrlich.“ Da kamen sie beide heran, und nach und nach näherten sich auch das Lämmchen und Täubchen und hatten keine Furcht vor ihm. Der Bär sprach: „Ihr Kinder, klopft mir den Schnee ein wenig aus dem Pelzwerk“, und sie holten den Besen und kehrten dem Bär das Fell rein; er aber streckte sich ans Feuer und brummte ganz vergnügt und behaglich. Nicht lange, so wurden sie ganz vertraut und trieben Mutwillen mit dem unbeholfenen Gast. Sie zausten ihm das Fell mit den Händen, setzten ihre Füßchen auf seinen Rücken und walgerten ihn hin und her, oder sie nahmen eine Haselrute und schlugen auf ihn los, und wenn er brummte, so lachten sie. Der Bär ließ sich’s aber gerne gefallen, nur wenn sie’s gar zu arg machten, rief er: „Laßt mich am Leben, ihr Kinder:

„Schneeweißchen, Rosenrot,
schlägst dir den Freier tot.“

Als Schlafenszeit war und die andern zu Bett gingen, sagte die Mutter zu dem Bär: „Du kannst in Gottes Namen da am Herde liegenbleiben, so bist du vor der Kälte und dem bösen Wetter geschützt.“ Sobald der Tag graute, ließen ihn die beiden Kinder hinaus, und er trabte über den Schnee in den Wald hinein. Von nun an kam der Bär jeden Abend zu der bestimmten Stunde, legte sich an den Herd und erlaubte den Kindern, Kurzweil mit ihm zu treiben, soviel sie wollten; und sie waren so gewöhnt an ihn, daß die Türe nicht eher zugeriegelt ward, als bis der schwarze Gesell angelangt war.

Als das Frühjahr herangekommen und draußen alles grün war, sagte der Bär eines Morgens zu Schneeweißchen: „Nun muß ich fort und darf den ganzen Sommer nicht wiederkommen.“ „Wo gehst du denn hin, lieber Bär?“ fragte Schneeweißchen. „Ich muß in den Wald und meine Schätze vor den bösen Zwergen hüten: im Winter, wenn die Erde hartgefroren ist, müssen sie wohl unten bleiben und können sich nicht durcharbeiten, aber jetzt, wenn die Sonne die Erde aufgetaut und erwärmt hat, da brechen sie durch, steigen herauf, suchen und stehlen; was einmal in ihren Händen ist und in ihren Höhlen liegt, das kommt so leicht nicht wieder an des Tages Licht.“ Schneeweißchen war ganz traurig über den Abschied, und als es ihm die Türe aufriegelte und der Bär sich hinausdrängte, blieb er an dem Türhaken hängen, und ein Stück seiner Haut riß auf, und da war es Schneeweißchen, als hätte es Gold durchschimmern gesehen; aber es war seiner Sache nicht gewiß. Der Bär lief eilig fort und war bald hinter den Bäumen verschwunden.

Nach einiger Zeit schickte die Mutter die Kinder in den Wald, Reisig zu sammeln. Da fanden sie draußen einen großen Baum, der lag gefällt auf dem Boden, und an dem Stamme sprang zwischen dem Gras etwas auf und ab, sie konnten aber nicht unterscheiden, was es war. Als sie näher kamen, sahen sie einen Zwerg mit einem alten, verwelkten Gesicht und einem ellenlangen, schneeweißen Bart. Das Ende des Bartes war in eine Spalte des Baums eingeklemmt, und der Kleine sprang hin und her wie ein Hündchen an einem Seil und wußte nicht, wie er sich helfen sollte. Er glotzte die Mädchen mit seinen roten feurigen Augen an und schrie. „Was steht ihr da! Könnt ihr nicht herbeigehen und mir Beistand leisten?“ „Was hast du angefangen, kleines Männchen?“ fragte Rosenrot. „Dumme, neugierige Gans“, antwortete der Zwerg, „den Baum habe ich mir spalten wollen, um kleines Holz in der Küche zu haben; bei den dicken Klötzen verbrennt gleich das bißchen Speise, das unsereiner braucht, der nicht so viel hinunterschlingt als ihr grobes, gieriges Volk. Ich hatte den Keil schon glücklich hineingetrieben, und es wäre alles nach Wunsch gegangen, aber das verwünschte Holz war zu glatt und sprang unversehens heraus, und der Baum fuhr so geschwind zusammen, daß ich meinen schönen weißen Bart nicht mehr herausziehen konnte; nun steckt er drin, und ich kann nicht fort. Da lachen die albernen glatten Milchgesichter! Pfui, was seid ihr garstig!“ Die Kinder gaben sich alle Mühe, aber sie konnten den Bart nicht herausziehen, er steckte zu fest. „Ich will laufen und Leute herbeiholen“, sagte Rosenrot. „Wahnsinnige Schafsköpfe“, schnarrte der Zwerg, „wer wird gleich Leute herbeirufen, ihr seid mir schon um zwei zu viel; fällt euch nicht Besseres ein?“ „Sei nur nicht ungeduldig“, sagte Schneeweißchen, „ich will schon Rat schaffen“, holte sein Scherchen aus der Tasche und schnitt das Ende des Bartes ab. Sobald der Zwerg sich frei fühlte, griff er nach einem Sack, der zwischen den Wurzeln des Baums steckte und mit Gold gefüllt war, hob ihn heraus und brummte vor sich hin: „Ungehobeltes Volk, schneidet mir ein Stück von meinem stolzen Barte ab! Lohn’s euch der Guckuck!“ Damit schwang er seinen Sack auf den Rücken und ging fort, ohne die Kinder nur noch einmal anzusehen.

Einige Zeit danach wollten Schneeweißchen und Rosenrot ein Gericht Fische angeln. Als sie nahe bei dem Bach waren, sahen sie, daß etwas wie eine große Heuschrecke nach dem Wasser zuhüpfte, als wollte es hineinspringen. Sie liefen heran und erkannten den Zwerg. „Wo willst du hin?“ sagte Rosenrot, „du willst doch nicht ins Wasser?“ „Solch ein Narr bin ich nicht“, schrie der Zwerg, „seht ihr nicht, der verwünschte Fisch will mich hineinziehen?“ Der Kleine hatte dagesessen und geangelt, und unglücklicherweise hatte der Wind seinen Bart mit der Angelschnur verflochten; als gleich darauf ein großer Fisch anbiß, fehlten dem schwachen Geschöpf die Kräfte, ihn herauszuziehen: der Fisch behielt die Oberhand und riß den Zwerg zu sich hin. Zwar hielt er sich an allen Halmen und Binsen, aber das half nicht viel, er mußte den Bewegungen des Fisches folgen und war in beständiger Gefahr, ins Wasser gezogen zu werden. Die Mädchen kamen zu rechter Zeit, hielten ihn fest und versuchten, den Bart von der Schnur loszumachen, aber vergebens, Bart und Schnur waren fest ineinander verwirrt. Es blieb nichts übrig, als das Scherchen hervorzuholen und den Bart abzuschneiden, wobei ein kleiner Teil desselben verlorenging. Als der Zwerg das sah, schrie er sie an: „Ist das Manier, ihr Lorche, einem das Gesicht zu schänden? Nicht genug, daß ihr mir den Bart unten abgestutzt habt, jetzt schneidet ihr mir den besten Teil davon ab: ich darf mich vor den Meinigen gar nicht sehen lassen. Daß ihr laufen müßtet und die Schuhsohlen verloren hättet!“ Dann holte er einen Sack Perlen, der im Schilfe lag, und ohne ein Wort weiter zu sagen, schleppte er ihn fort und verschwand hinter einem Stein.

Es trug sich zu, daß bald hernach die Mutter die beiden Mädchen nach der Stadt schickte, Zwirn, Nadeln, Schnüre und Bänder einzukaufen. Der Weg führte sie über eine Heide, auf der hier und da mächtige Felsenstücke zerstreut lagen. Da sahen sie einen großen Vogel in der Luft schweben, der langsam über ihnen kreiste, sich immer tiefer herabsenkte und endlich nicht weit bei einem Felsen niederstieß. Gleich darauf hörten sie einen durchdringenden, jämmerlichen Schrei. Sie liefen herzu und sahen mit Schrecken, daß der Adler ihren alten Bekannten, den Zwerg, gepackt hatte und ihn forttragen wollte. Die mitleidigen Kinder hielten gleich das Männchen fest und zerrten sich so lange mit dem Adler herum, bis er seine Beute fahrenließ. Als der Zwerg sich von dem ersten Schrecken erholt hatte, schrie er mit einer kreischenden Stimme: „Konntet ihr nicht säuberlicher mit mir umgehen? Gerissen habt ihr an meinem dünnen Röckchen, daß es überall zerfetzt und durchlöchert ist, unbeholfenes und läppisches Gesindel, das ihr seid!“ Dann nahm er einen Sack mit Edelsteinen und schlüpfte wieder unter den Felsen in seine Höhle. Die Mädchen waren an seinen Undank schon gewöhnt, setzten ihren Weg fort und verrichteten ihr Geschäft in der Stadt. Als sie beim Heimweg wieder auf die Heide kamen, überraschten sie den Zwerg, der auf einem reinlichen Plätzchen seinen Sack mit Edelsteinen ausgeschüttet und nicht gedacht hatte, daß so spät noch jemand daherkommen würde. Die Abendsonne schien über die glänzenden Steine, sie schimmerten und leuchteten so prächtig in allen Farben, daß die Kinder stehenblieben und sie betrachteten. „Was steht ihr da und habt Maulaffen feil!“ schrie der Zwerg, und sein aschgraues Gesicht ward zinnoberrot vor Zorn. Er wollte mit seinen Scheltworten fortfahren, als sich ein lautes Brummen hören ließ und ein schwarzer Bär aus dem Walde herbeitrabte. Erschrocken sprang der Zwerg auf, aber er konnte nicht mehr zu seinem Schlupfwinkel gelangen, der Bär war schon in seiner Nähe. Da rief er in Herzensangst: „Lieber Herr Bär, verschont mich, ich will Euch alle meine Schätze geben, sehet, die schönen Edelsteine, die da liegen. Schenkt mir das Leben, was habt Ihr an mir kleinen, schmächtigen Kerl? Ihr spürt mich nicht zwischen den Zähnen; da, die beiden gottlosen Mädchen packt, das sind für Euch zarte Bissen, fett wie junge Wachteln, die freßt in Gottes Namen.“ Der Bär kümmerte sich um seine Worte nicht, gab dem boshaften Geschöpf einen einzigen Schlag mit der Tatze, und es regte sich nicht mehr.

Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach: „Schneeweißchen und Rosenrot, fürchtet euch nicht, wartet, ich will mit euch gehen.“ Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen, und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab, und er stand da als ein schöner Mann und war ganz in Gold gekleidet. „Ich bin eines Königs Sohn“, sprach er, „und war von dem gottlosen Zwerg, der mir meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht, als ein wilder Bär in dem Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.“

Schneeweißchen ward mit ihm vermählt und Rosenrot mit seinem Bruder, und sie teilten die großen Schätze miteinander, die der Zwerg in seiner Höhle zusammengetragen hatte. Die alte Mutter lebte noch lange Jahre ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit, und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiß und rot.

Quelle: Kinder- und Hausmärchen, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Brüder Grimm), 1812-15, KHM 161

Bezugsquelle: Sticker „Glücklichmacher“ Kukuwaja, „Papiertannenbäume grau“ Miss Etoile, „Tortenplatte“ Amazon

Wie wäre es denn mal mit…einem white Almond-Apple-Gugelhupf [#goldener Herbst]?

Hallo Ihr Lieben,

geht es euch im Moment genauso? Wohin ich auch blicke, sehe ich „Orange“. In jedem Winkel, in jeder Ecke dominieren Kürbisse, Dekoelemente, Kostüme usw. in genau dieser Farbe das Gesamtbild. Und ganz ehrlich – ich habe richtig Gefallen daran gefunden. Besonders klasse finde ich die Kombination zu einem dunklen Schokobraun. In dieser Gestalt habe ich auch schon die ein oder andere Tortenkreation auf so manchem wunderbaren Blog entdeckt. Diese Torten sind mit Sicherheit nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch unheimlich lecker! 😉

Orange ist also definitiv das neue Gold des Herbstes. Zumindest gibt es in diesem Monat absolut den Ton an. Und eigentlich könnte man ja gar nicht anders, als diesem wunderbaren Trend zu folgen. Doch dieses Mal habe ich mich dann doch noch einmal für eine andere Farbe entschieden. Warum? Weil ich an folgender leckeren Kuchenkreation einfach nicht vorbei konnte und ein Orange – Weiß eben nicht so klasse ist, wie ein Orange-Dunkelbraun!

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Denn wie ihr ja wahrscheinlich schon wisst, liebe ich weiße Schoki. Nicht nur, weil ich dunkle Schokolade bedingt durch meine Histaminintoleranz eh nicht so gut vertrage. Ich finde, sie ist genauso wie ihr dunkler Bruder ein absoluter Alleskönner und verfeinert viele Leckereien. Was habe ich also gemacht? Eine kurze Beschreibung: Man nehme einen einfachen Kuchen, ein paar knusprige Mandeln, ein weiteres Goldstück des Herbstes, verfeinert alles mit weißer Schoki und heraus kommt ein leckerer Apfel-Mandel-Gugelhupf mit weißem Schokoladenüberzug.

Apfelgugel_1Apfelgugel_9Apfelgugel_7Und hier folgt natürlich auch gleich die ausführliche Rezeptanleitung:

Zutaten (ca. 16 Stücke)

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 400 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 50 g gemahlene MandelnApfelgugel_2Apfelgugel_6Apfelgugel_10
  • 1 Pck. Backpulver oder Alternativprodukt
  • 150 ml Milch
  • 2 Äpfel
  • ggf. etwas Zitronensaft
  • ca. 50 g weiße Kuvertüre
  • ca. 100 g Mandelsplitter
  • Butter zum Einfetten der Backform

Apfelgugel_17Apfelgugel_27Apfelgugel_23Anleitung:

  1. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.
  2. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen.
  3. Die Eier leicht miteinander verquirlen, dabei eine Prise Salz hinzufügen.
  4. Die Eier nun nach und nach unter Rühren zur Buttermasse geben.
  5. Mehl, Mandeln und Backpulver vermischen. Abwechselnd mit der Milch ebenfalls zur Buttermasse hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
  6. Die Äpfel schälen, entkernen und in ca. 3 cm kleine Stücke schneiden. Ggf. mit etwas Zitronensaft beträufeln und unter die Teigmasse heben.Apfelgugel_16Apfelgugel_13Apfelgugel_5
  7. Eine Gugelhupf Backform mit etwas Butter einfetten. Den Teig darin gleichmäßig verteilen.
  8. Für ca. 60-70 Minuten backen.
  9. Danach aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Kuchen aus der Backform lösen, auf einem Teller oder einem Cakestand anrichten.
  10. Dazu die Kuvertüre über einem heißen Wasserbad schmelzen und über den Kuchen träufeln. Mit Mandeln bestreuen und die Kuvertüre aushärten lassen.
  11. Servieren und genießen.

Tipp: Noch besser schmeckt der Kuchen, wenn er ihn mit ganzen karamellisierten Mandeln bestreut. Leider hatte ich keine zur Hand.

Apfelgugel_3Apfelgugel_9Apfelgugel_28Das Rezept gibt es wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“ (Buchstabe „G“). Viel Spaß beim Nachbacken. 😉

Apfelgugel_29Apfelgugel_20Apfelgugel_24Apfelgugel_21Ich wünsche euch allen einen wunderschönen und genußvollen Tag! Stay tuned…

Eure Lixie ❤

 

 

Wie wäre es denn mal mit…leckeren Mandel-Blondies oder auch „verliebt in Blond“?

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch allen auf meinem Blog eine echte blonde Schönheit vorstellen.

Blond ist ja nicht Jedermann`s Sache. Der eine steht eher auf Rot, ein weiterer bevorzugt braun oder schwarz. Geschmäcker sind da eben ganz verschieden.

Ich gehöre aber definitiv zu der Sorte, die im Sommer absoluter Blond-Liebhaber ist. Verliebt in Blond sozusagen! Nicht nur, dass mein Mann und meine Kids von Natur aus blondes Haar haben und  ich mir zu dieser Jahreszeit ebenfalls immer wieder die Haare blond färben lasse. Nein – ich bin  außerdem ganz verliebt in die blonden (beigefarbenen) Ledersitze des neuen schokobraunen Käfer Cabrio meiner Freundin Adiza. Und auch die blonde (weiße) Schoki muss es sein. Und diese in allen denkbaren Varianten. Ob im Eis, am Stück, mit Knusperstückchen in der Mitte, in Pralinen oder in der Variante, die ich euch heute vorstellen möchte, ist white chocolate für mich ein absolutes Muss, an dem ich nicht vorbei komme.

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Und deswegen dreht sich heute alles um diese leckeren Mandel-Blondies:

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Und so werden sie gemacht:

Zutaten (1 Blech):

  • 250 g Butter
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 6 Eier
  • 300 g Zucker
  • 100 ml Sahne
  • 200 g Mehl
  • 100 g Dinkelflocken
  • 1 TL Backpulver (oder Alternativprodukt)
  • 100 g gehackte weiße Kuvertüre
  • 125 g Mandelkerne (ganz und geschält)

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Mandel-Blondies_5Anleitung:

  1. Den Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Die Butter zusammen mit der Kuvertüre in einem Topf erhitzen und zum Schmelzen bringen. (Butter und Kuvertüre dürfen dabei nicht kochen). Zwischendurch umrühren.
  3. Sobald Butter und Kuvertüre geschmolzen sind und sich miteinander verbunden haben, den Topf von der Herdplatte nehmen und die Masse ein wenig auskühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Zucker zusammen mit den Eiern zu einer schaumigen Masse verrühren. Damit der Teig schön locker wird und aufgeht,  sollte die Masse deutlich an Volumen zugelegt haben, um sie weiter zu verarbeiten. Das kann je nach Gerät einen Moment dauern.
  5. Sind Butter und Kuvertüre etwas abgekühlt, wird im nächsten Schritt die Sahne hinein gegeben.
  6. Alles gut verrühren und nach und nach unter ständigen Rühren unter die Eimasse geben.
  7. Anschließend Mehl, Dinkelflocken und Backpulver miteinander vermischen und ebenfalls löffelweise unter die Eimasse rühren.
  8. Nun noch die grob zerhackte Kuvertüre und die Mandelkerne unterheben. (Wer möchte, kann die Mandelkerne vorher kurz anrösten).
  9. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den fertigen Teig darin gleichmäßig verteilen. Das Backblech sollte nicht zu niedrig sein.
  10. Den Teig ca. 20-30 Minuten goldbraun backen. (Dabei darauf achten, dass er noch saftig bleibt!)
  11. Den fertigen Kuchen auskühlen lassen und mit einem Messer in gleichgroße Stücke teilen. Servieren.

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Ich habe den Teig (wie ihr sehen könnt) zur Abwechslung außerdem für meine Lieben in kleine Herzbackförmchen und gefüllt und anschließend mit weißer Schokolade und gehackten Pistazien verziert. Wer es möchte, kann außerdem Zuckerstreusel in den Teig mit hinein geben oder diese über den Schokoladenguss streuen.

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Das Rezept findet ihr wie immer zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“  (Buchstabe „B“). Schaut doch dort gerne einmal vorbei.

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Hier noch ein kleiner Tipp für Personen mit Histaminintoleranz:

Weiße Schokolade wird bei Histaminintoleranz oftmals besser vertragen, da hier der Kakaoanteil nicht so hoch ist. Allerdings solltet ihr beim Kauf ebenfalls darauf achten, dass keine Sojaanteile in der Schokolade enthalten sind.

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So meine Lieben, nun geht es langsam in die Vorbereitung auf das heutige Fußball-WM Finale!!! Denn gut gegessen ist halb gewonnen – oder wie heißt es doch so schön?

Die Aufregung steigt, der Fußballgeist hat uns mittlerweile glaube ich fast alle erwischt. Ich höre schon den ganzen Vormittag den Song „Auf uns“ von Andreas Bourani rauf und runter, um mich auf das heutige Final-Spiel Deutschland gegen Argentinien mit meinen Lieben zusammen  einzustimmen.

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Ich muss gestehen, dass ich ja eigentlich auch ein großer Messi-Fan bin, aber heute schlägt mein Herz nicht nur „Blond“, sondern natürlich auch „Schwarz-Rot-Gold“!!!

Also auf geht´s, ab geht´s – heute holen wir das Ding!!! Wuhuuuuuuuuuu….

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Ich wünsche euch allen einen spannenden und erfolgreichen (Fußball-) Abend. Stay tuned…

Eure Lixie

„Schlaaaaaaaannnnnnnd…Bereit wie Nie……!!!! Ole…Ole…!!!

 

 

Wie wäre es denn mal mit…diesen hinreißenden Kirschmuffins mit Vanillepuddingfüllung?

Hallo ihr Lieben,

das war doch gestern ein Fußballspiel ganz nach meinem Geschmack! Ein wirklich phänomenaler Auftakt unserer DFB-Elf! Jetzt muss es nur noch so weiter gehen. Habt ihr das Spiel ebenfalls verfolgt?

Zu welcher Kategorie „Fussball-WM-Zuschauer“ gehört ihr eigentlich? Schaut ihr gar kein Fußball, weil ihr diesen Sport einfach nur stupide und uninteressant findet? Schaut ihr Fußball wegen der netten Jungs und Mädels, die auf dem Feld herum laufen und habt von den Spielregeln gar keine Ahnung? Lasst ihr keinen Spielzug der gegnerischen und auch der eigenen Mannschaft unkommentiert und habt immer sofort eine Lösung parat, wie es besser geht oder entdeckt sofort jeden Fehler?

Oder schaut ihr das Spiel in gemütlicher Runde bei leckerem Essen und etwas erfrischendem zu Trinken an? Bleibt ihr dabei zu Hause oder geht ihr lieber dahin, wo der Bär tanzt?

Mhh, also wenn ich alles einmal genauer reflektiere, dann steckt so ein bisschen von allem in mir, was ich gerade aufgezählt habe. Zum einen bin ich fieberhaft dabei und kann mir manchen Kommentar bei all der Euphorie auch nicht verkneifen. Mein Sohn sagt dann schon immer „Co-Trainer von Löw“ zu mir.  Manchmal (ehrlicher Weise eher selten) schaue ich mir das Spektakel aber einfach nur in Ruhe an und lehne mich entspannt zurück. Dabei sitze ich gerne mit meiner Family zu Hause im Jogginganzug auf der Couch, aber manchmal kann es auch ruhig ein wenig mehr Drumherum beim Public Viewing (wie z.B. auf der Fan-Meile in Berlin) sein. Das kommt ganz darauf an, wie mein Gemütszustand derzeit ist und in welcher Phase der WM wir uns befinden. ;-D

Eines darf aber bei keinem Fußballspiel fehlen – und zwar etwas Leckeres zu Essen und zu Trinken. Und davon reichlich. Für Montag habe ich daher in weiser Vorausschau für ein wenig „Nervennahrung“ vorgesorgt und etwas Zuckersüßes, Fruchtiges und nahezu Unwiderstehliches gebacken. Und das sind die kleinen Leckerbissen, die uns durch diesen spannenden Fußballabend gebracht haben:

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Wie wäre es denn mal mit Kirschmuffins mit Vanillepuddingfüllung?

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Für diese süßen Fernsehabend-Begleiter habe ich zunächst das Grundrezept der Dinkelmuffins als Basis verwendet. Dieses habe ich durch frische Kirschen (diese waschen, halbieren und entkernen) ergänzt. Den fertigen Teig (wie gewohnt) bis etwa zur Hälfte in die Muffinförmchen füllen. In der Mitte eine kleine Mulde bilden.

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Weiterhin habe ich Vanillepudding nach Anleitung aufgekocht (am besten Vanillepudding ohne Geschmacksverstärker verwenden oder sogar selbst welchen herstellen) und  habe diesen schließlich in die Mulden des Muffinteiges gefüllt. Noch einmal eine Schicht Muffinteig darüber geben und alles bei 180 Grad ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Die Förmchen aus dem Backofen entnehmen und auskühlen lassen.

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Genießt und serviert die Muffins mit einem Sahne-Häubchen oben drauf. Dieses kann außerdem noch mit ein wenig Vanillepuddingresten und weißer Schokolade verfeinert werden. Wer möchte gibt sogar noch ein wenig Vanillesoße auf den Teller.

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Das Grundrezept für die Muffins findet ihr zum Ausdrucken und Abspeichern auf der Seite „Rezepte von A bis Z“. Probiert es gerne aus!

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Nun wünsche ich euch allen aber erst einmal einen schönen und genussvollen Abend. Stay tuned…

Eure Lixie